Breaking
ESEvacuación de Anzánigo y más de 890 desalojos por el grave incendio forestal en HuescaTRİngiltere'de yolcu treni raydan çıktı: 2'si ağır 11 yaralıDEEvakuierung in Hürtgenwald: Bürgermeister Stephan Cranen über die BrandkatastropheFRScandale d'emplois fictifs à la RATP : plaintes et dénégations après des révélationsDEZugentgleisung nahe Lewes in England: Mehrere Verletzte, Tote nicht bekanntRUIran Continues US Talks via Intermediaries, Prioritizes Diplomacy Amid Readiness to Defend HomelandARخيارات ومخاطر الملاحة في مضيق هرمز وسط التوترات بين إيران وأمريكاDEFifa-Präsidentschaftswahl 2027: Gianni Infantino kandidiert erneut trotz internationaler KritikFRDeux incendies de végétation en Loire-Atlantique : 2000 personnes évacuées à GuérandeDEDeutscher Bauernverband warnt vor erheblichen Ernteeinbußen durch TrockenheitESEvacuación de Anzánigo y más de 890 desalojos por el grave incendio forestal en HuescaTRİngiltere'de yolcu treni raydan çıktı: 2'si ağır 11 yaralıDEEvakuierung in Hürtgenwald: Bürgermeister Stephan Cranen über die BrandkatastropheFRScandale d'emplois fictifs à la RATP : plaintes et dénégations après des révélationsDEZugentgleisung nahe Lewes in England: Mehrere Verletzte, Tote nicht bekanntRUIran Continues US Talks via Intermediaries, Prioritizes Diplomacy Amid Readiness to Defend HomelandARخيارات ومخاطر الملاحة في مضيق هرمز وسط التوترات بين إيران وأمريكاDEFifa-Präsidentschaftswahl 2027: Gianni Infantino kandidiert erneut trotz internationaler KritikFRDeux incendies de végétation en Loire-Atlantique : 2000 personnes évacuées à GuérandeDEDeutscher Bauernverband warnt vor erheblichen Ernteeinbußen durch Trockenheit
Newsgather
BackExtremwetter und Dürre in Europa: Rheinpegel bei Kaub erstmals einstellig
Extremwetter und Dürre in Europa: Rheinpegel bei Kaub erstmals einstellig
Developing
FAZ9 hours agoEnvironment5 min readGermany

Extremwetter und Dürre in Europa: Rheinpegel bei Kaub erstmals einstellig

Niedrigwasser im Rhein beeinträchtigt Logistik und Industrie, während in mehreren Ländern heftige Waldbrände wüten.

Quick Look

  • Infolge anhaltender Hitze und Trockenheit ist der Rheinpegel bei Kaub erstmals auf einen einstelligen Wert von acht Zentimetern gesunken.
  • Dies führt zu massiven Einschränkungen in der Binnenschifffahrt und Kraftstoffknappheit in Ostfrankreich.
  • Gleichzeitig kämpfen Einsatzkräfte in Deutschland, England, Frankreich und Griechenland gegen schwere Waldbrände.

AI-generated summary

Why It Matters

Anhaltende Hitze und Trockenheit führen in Europa zu historisch niedrigen Pegelständen und schweren Waldbränden.

Font size

Rheinpegel bei Kaub erstmals einstellig

Niedriger Rheinpegel sorgt für Spritknappheit in Ostfrankreich +++ Bodensee-Wasser auf niedrigstem Stand in diesem Jahr +++ Temperaturen bis zu 38 Grad in Deutschland erwartet +++ alle Entwicklungen im Liveblog

In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen rund um das Extremwetter in Deutschland und der Welt und die Folgen.

Historischer Tiefstand: Rheinpegel bei Kaub erstmals einstellig

Im Rhein ist der Wert am Pegel bei Kaub am Freitagvormittag mit acht Zentimetern erstmals auf einen einstelligen Wert gesunken. „Es sind historisch niedrige Wasserstände, so niedrig waren wir noch nie, aber das sind wir schon seit paar Tagen“, sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein der Deutschen Presse-Agentur. Die Schifffahrt werde sehr stark eingeschränkt. „Mit allen Sekundärwirkungen - in die Logistikbranche, in die Industrie, in die Versorgung.“

Kaub liegt im Mittelrheinabschnitt zwischen St. Goar und Budenheim bei Mainz. In den vergangenen Tagen sank hier das Wasser schnell: Der Stand lag vor knapp drei Wochen bei mehr als 50 Zentimetern. Niedrigwasser betrifft nicht nur diesen Pegel: Vielerorts wurden Rekorde aufgestellt. Im Niedrigwasserjahr 2018 betrug der zuvor niedrigste Stand seit Messbeginn bei Kaub 25 Zentimeter. Die regelmäßige Beobachtung begann mit einem Lattenpegel bereits 1856.

„Im Moment zeigt der aktuell gemessene Wasserstand einen Wert von acht Zentimetern. Das sind 17 Zentimeter unterhalb des jemals gemessenen niedrigsten Wasserstands am Pegel Kaub“, sagte ein Sprecher der Bundesanstalt für Gewässerkunde. „Das sind allerdings erst Rohdaten.“

Pegelstand ist nicht gleich Fahrrinnentiefe

Die Zahl bedeutet nicht, dass das Wasser nur acht Zentimeter hoch steht. Denn ein Pegelstand ist eine relative, von einem festgelegten Punkt aus gemessene Wasserhöhe. Er zeigt damit nicht die tatsächliche Wassertiefe bis zum Boden.

Für die Schifffahrt ist vor allem die Fahrrinnentiefe entscheidend. Die Fahrrinne ist der Bereich, in dem im Normalfall bestimmte Breiten und Tiefen für den Schiffverkehr vorhanden sind. Je nach Rhein-Abschnitt gibt es Unterschiede.

Die Fahrrinnentiefe bei Kaub soll am Vormittag bei etwas mehr als 1,20 Meter gelegen haben. „Aber sie reduziert sich mit jedem Zentimeter, den der Wasserstand fällt“, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein mit.

Warum Kaub entscheidend ist

Bereits am Montag hatte der Chef des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB), Jens Schwanen, mit Sorge auf einen einstelligen Pegelstand in Kaub geblickt. „Dann macht gewerbliche Schifffahrt einfach keinen Sinn, weil dann bleiben die Schiffe liegen“, hatte er gesagt.

Der Flussabschnitt zwischen St. Goar und Budenheim stellt dem BDB zufolge ein Nadelöhr für die Rheinschifffahrt dar. Dort sei die Fahrrinne schlechter ausgebaut als stromaufwärts und stromabwärts. Schiffe können diesen Abschnitt nicht überspringen oder umfahren - sie müssen sich nach den Gegebenheiten richten. So sehen auch die Industrie- und Handelskammern für Rheinhessen und Pfalz einen Engpass, der Kapazität auf dem Rhein begrenzt.

Alarmsignal für Flussökosysteme

Die sinkenden Wasserstände seien nicht nur ein Problem für die Schifffahrt, sondern ein Alarmsignal für ganze Flussökosysteme, teilte der Naturschutzbund (Nabu) Rheinland-Pfalz mit. Demnach geraten Fische, Muscheln und Amphibien zunehmend unter Druck, teils in Lebensgefahr. Mit sinkenden Wasserständen erwärmten sich Flüsse schneller, zugleich nehme der Sauerstoffgehalt ab. Schad- und Nährstoffe würden weniger verdünnt, was die Wasserqualität verschlechtere und Algenblüten begünstigen könne.

Niedriger Rheinpegel sorgt für Spritknappheit in Ostfrankreich

Autofahrer in Ostfrankreich bekommen die Folgen des Niedrigwassers im Rhein zu spüren. In der Region Grand Est, zu der unter anderem das Elsass und Lothringen gehören, waren am Freitagmorgen nach französischen Behördenangaben 14 Prozent der Tankstellen unterversorgt. Wegen der niedrigen Pegelstände ist die Binnenschifffahrt stark beeinträchtigt, viele Kraftstofflieferungen erreichen deshalb nicht mehr den Hafen von Straßburg.

Landesweit haben den Angaben nach nur drei Prozent der Tankstellen Versorgungsprobleme. Und auch innerhalb der Region Grand Est verschärft sich die Lage mit zunehmender Nähe zum Rhein: in den Vogesen und im Elsass steigt die Quote auf 25 bis 50 Prozent.

Der Bodensee hat so wenig Wasser wie nie zuvor in diesem Jahr

Nach wochenlanger Trockenheit und Hitze hat der Wasserstand im Bodensee mit 275 Zentimetern am Pegel Konstanz seinen niedrigsten Wert in diesem Jahr erreicht. Das sei normalerweise im Februar oder März der Fall, teilte die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit. Die Gründe für die aktuelle Lage: Regen sei ausgeblieben und viel Wasser durch die anhaltende Hitze verdunstet. Zudem habe es im Winter zu wenig in den Alpen geschneit, deshalb fehle das Schmelzwasser aus den Bergen.

Schon seit Ende November 2025 sei es in Baden-Württemberg zu trocken. Weil es im alpinen Einzugsgebiet des Bodensees zu wenig geregnet oder geschneit habe, führten die Seezuflüsse, insbesondere der Alpenrhein, teils extremes Niedrigwasser. „Und das sehen wir jetzt auch am Bodensee deutlich“, sagte LUBW-Präsident Ulrich Maurer.

Am Pegel Konstanz wurden laut LUBW am Donnerstag 275 Zentimeter gemessen. „Damit liegt der Wasserstand deutlich unter den jahreszeitlich üblichen Werten“, hieß es. Es war zudem der niedrigste Wert, der je an einem 13. August gemessen wurde (Auswertezeitraum ab 1850).

Bislang war der niedrigste Wasserstand des Jahres am 9. Februar mit 276 Zentimetern gemessen worden. Ende Februar/Anfang März 1858 lag der Pegel laut LUBW über mehrere Tage bei 226 Zentimetern - das ist der niedrigste Wert der gesamten Messreihe seit 1850.

Und auch der neue Tiefststand dürfte nicht von langer Dauer sein: Die LUBW rechnet mit einem weiteren Rückgang des Wasserstandes. An einem heißen Sommertag könne die Verdunstung aus dem Bodensee durchaus auf bis zu 30 Kubikmeter pro Sekunde steigen. „Das entspricht etwa dem Volumen eines Tanklastwagens pro Sekunde“, teilte die LUBW mit. Normalerweise werde dieser Verlust durch die Zuflüsse zum Bodensee ausgeglichen - das sei in diesem Jahr nicht ausreichend der Fall.

Weihnachten nicht in Gefahr: Christbaum-Kulturen trotzen der Trockenheit

Trockenheit und Hitze haben nach Experteneinschätzung den Christbäumen bislang kaum geschadet. „Uns sind in ganz Deutschland und Österreich keine größeren Ausfälle bekannt“, sagte Peter Geiß, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer und Schnittgrünerzeuger (IGW) knapp viereinhalb Monate vor Weihnachten. Die Kulturen profitieren demnach noch vom ausreichend feuchten Frühling.

„Außer etwas Sonnenbrand an den Zweigen haben wir keine Schäden, auch nicht bei den Jungpflanzen. Die Christbäume stehen gut und schön grün, obwohl wir nicht bewässern. Wir sind selbst erstaunt“, sagte Stefan Spennesberger vom Tannenhof Oberweilbach im Landkreis Dachau laut IGW-Mitteilung.

Allerdings: Hitzegewitter mit Hagel könnten für die Bestände noch gefährlich werden. Man hoffe, von Hagelereignissen verschont zu bleiben, betonte Spennesberger deshalb.

Bis zur Ernte steht ein Weihnachtsbaum 8 bis 13 Jahre in der Kultur. Der Fachverband IGW ist ein Zusammenschluss von rund 80 Familienbetrieben in Deutschland und Österreich.

Im Freistaat werden nach Angaben des Forstministeriums jährlich rund vier Millionen Christbäume verkauft, die meisten stammen aus eigens dafür angelegten Kulturen. Rund 400 Anbauer sind registriert. Am beliebtesten bei den Kunden ist die Nordmanntanne, dahinter folgt die Blaufichte. Im vorigen Jahr lagen die Preise laut Ministerium bei 23 bis 30 Euro für den Meter Nordmanntanne.

England: Brände in den West Midlands zerstören Häuser

Bei mehreren Wald- und Vegetationsbränden in England sind Häuser zerstört und Menschen in Sicherheit gebracht worden. Besonders schwer betroffen war die Stadt Stourbridge südwestlich von Birmingham, wo mindestens sechs Gebäude von den Flammen erfasst wurden. Wie der britische Feuerwehrverband NFCC am Freitag mitteilte, kamen drei Feuerwehrleute nach ihrem Einsatz ins Krankenhaus, mehrere Menschen wurden wegen des Einatmens von Rauch behandelt.

Die Brände hatten sich am Donnerstag, dem bislang heißesten Tag des Jahres in Großbritannien, rasch ausgebreitet. Am Freitag erklärte die Feuerwehr der Region West Midlands, sie mache Fortschritte bei der Bekämpfung der Flammen. Das Feuer habe mehrere Ausgangspunkte gehabt. Einige Brände seien vorsätzlich auf Grasflächen gelegt worden und hätten anschließend auf andere Gebiete übergegriffen.

Feuerwehrchef Simon Tuhill sprach von einem der aufwändigsten Einsätze in der Geschichte der Feuerwehr der West Midlands. Die völlig ausgetrocknete Vegetation habe die schnelle Ausbreitung der Flammen begünstigt, die Zerstörungen seien erheblich.

Frankreich: Neuer Brand auf einer Fläche von 1100 Hektar

Im Südwesten Frankreichs hat ein neuer Waldbrand 1100 Hektar Land erfasst. Die Ausbreitung des am Donnerstag in einem Kiefernwald im Département Landes (in der Region Nouvelle-Aquitaine) ausgebrochenen Feuers sei zwar „gebremst“ worden, erklärte Feuerwehrchef Arnaud Fabre am Freitag. Der Präfekt des Départements, Gilles Clavreul, warnte jedoch angesichts von Temperaturvorhersagen von 36 Grad Celsius, bei der Brandbekämpfung seien die „nächsten 15 Stunden entscheidend“.

Der Brand, dessen Ursache noch unklar ist, hatte sich am Abend aufgrund wechselnder Winde sehr schnell ausgebreitet. Insgesamt 525 Menschen wurden bisher vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Clavreul zufolge waren rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz.

Bislang wurde den Behörden zufolge kein Wohnhaus zerstört, auch wenn manche nur wenige Dutzend Meter von dem Feuer entfernt sind. Eine mögliche Verbesserung der Wetterbedingungen ist für Samstag angekündigt.

Waldbrand bei Plauen – rund sieben Hektar betroffen

Bei Plauen kämpft die Feuerwehr weiterhin gegen einen Waldbrand. In der Nacht waren erneut rund 130 Kräfte im Einsatz, wie die Stadt Plauen mitteilte. Sie gingen demnach gezielt gegen frisch aufflammende Glutnester vor.

Dabei wurde das Gebiet mit einer Drohne überwacht, um Glutnester gezielt aufzuspüren. Wo die Drohnendaten erhöhte Temperaturen anzeigten, platzierte die Feuerwehr gezielt einen sogenannten Kreisregner, der Wasser gleichmäßig über den Boden verteilt. Parallel gruben die Einsatzkräfte weiter die Erde um, damit das Löschwasser die tief im Boden sitzende Hitze erreichen und die Glut löschen kann.

Der Brand war am Dienstag ausgebrochen. Betroffen ist eine Fläche von rund sieben Hektar, die wegen der Hanglage und des Unterholzes schwer zugänglich ist.

Waldbrandexperte sieht Deutschland in Teilen schlecht vorbereitet

Deutschland ist nach Einschätzung des Waldbrandexperten Ulrich Cimolino nur bedingt auf größere Vegetationsbrände vorbereitet. Eine Stärke sei das flächendeckende Feuerwehrsystem. „Wir schaffen es, sehr viele Feuer klein zu halten, weil wir Feuerwehr in der Fläche haben“, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Waldbrand im Deutschen Feuerwehrverband (DFV) der Deutschen Presse-Agentur.

Schwierig werde es bei dynamischen Lagen: Kämen etwa Wind als treibender Faktor und die Topographie zusammen, könnten Brände schnell eskalieren. Vegetationsbrände seien anders als andere Brände, dafür brauche es geschulte Einsatzkräfte. Defizite sieht der Experte vor allem bei der Ausbildung. Es gebe keine nennenswerten zentralen Aus- und Fortbildungsstätten, die Taktik und Technik weiterentwickelten.

Deutschland verfüge grundsätzlich über ausreichend Luftunterstützung: Mehr als 70 geeignete Hubschrauber von Länderpolizeien, Bundespolizei und Bundeswehr stünden für unterschiedliche Aufgaben zur Verfügung. Problematisch seien jedoch teils langwierige Anforderungswege und unterschiedliche Verfahren zwischen den Bundesländern, so Cimolino.

Waldbrand in der Eifel – Menschen müssen ihr Zuhause verlassen

In der Nähe der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen brennt es. Rund 1800 Menschen mussten ihre Häuser verlassen – und die Flammen kommen diesen immer näher.

Brand nahe Chalkidiki in Griechenland ist wieder unter Kontrolle

Ein großer Waldbrand auf der westlichen Landzunge der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki ist nach Angaben der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht worden. Zahlreiche kleinere Brandherde und Glutnester müssten aber noch überwacht und gelöscht werden. Während der Löscharbeiten wurden drei Feuerwehrleute leicht verletzt, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

Das Feuerwehr war am Donnerstagnachmittag nahe dem Ferienort Siviri auf der Halbinsel Kassandra ausgebrochen und hatte sich in dem dicht bewaldeten Gebiet rasch ausgebreitet. Küstenwache und Privatleute brachten zahlreiche Menschen mit Booten aus dem gefährdeten Küstengebiet in Sicherheit. Insgesamt seien 481 Menschen auf dem Seeweg evakuiert worden, so die Behörden.

Grüne fordern Hitzeschutzpläne für Schulen und Kitas

Die Grünen im Bundestag fordern einen nationalen Hitzeschutzplan – und für Schulen und Kitas umfassende Investitionen in den Hitzeschutz. „Dazu gehören verschattete und begrünte Pausenhöfe, geeignete Lüftungs- und Kühlsysteme sowie ausreichend hitzegeschützte Aufenthaltsräume“, sagte Fraktionsvize Misbah Khan der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Schulen und Kitas seien für die in der Klimakrise zunehmende extreme Hitze vielerorts nicht ausgelegt, sagte Khan. „Die Belastungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sind enorm und machen konzentrierten und guten Unterricht teilweise unmöglich.“

In der ersten Woche nach den Sommerferien habe es in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland so hohe Temperaturen gegeben, dass es noch vor wenigen Jahren vielerorts Hitzefrei gegeben hätte, sagte Khan. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass solche Extremwetterlagen häufiger und länger auftreten.“ Mit dem neuen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung wächst der Bedarf.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Weitere sinkende Wasserstände am Bodensee

    Likely · Within days

Open Questions

  • Wie lange halten die extremen Temperaturen an?
  • Wann entspannt sich die Situation an den Flusspegeln?

Related Topics

This article was originally published by FAZ.

Related Stories

More on this topicrheinpegel