Familienvater aus Rennes legt Feldbrände und wird zu 30 Monaten Haft verurteilt
Quick Look
- Ein 47-jähriger Familienvater aus Rennes zündete im Juli trockenes Gras auf Feldern an, nachdem er Rauchschwaden gesehen hatte.
- Das Gericht verurteilte ihn zu 30 Monaten Haft wegen fahrlässiger Brandstiftung, obwohl er die Gefahr nicht erkannt hatte und das Feuer nahe einem Feriencamp mit 300 Kindern entfachte.
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Why It Matters
Der Mann erklärte vor Gericht, er habe den Impuls verspürt, tätig zu werden, nachdem er Rauchschwaden gesehen hatte. Zu der Zeit wurden in den Nachrichten täglich neue Feuer gemeldet.
Ein paar Bier und der Blick auf Rauchschwaden reichten aus, um einen Familienvater aus dem nordfranzösischen Rennes zum Zündeln zu verleiten. »Ich sah den Rauch und hatte den Impuls, tätig zu werden«, erklärte der 47-Jährige diese Woche vor Gericht. Mit seinem Scooter fuhr er Ende Juli auf die umliegenden Felder und zündete an vier Stellen mit einem Feuerzeug trockene Gräser an den Feldern an. Er habe nicht bedacht, welche lebensgefährlichen Folgen sein Handeln haben könnte – obwohl zu der Zeit in den Nachrichten täglich neue Feuer vermeldet wurden. Und obwohl er den Brand direkt neben einem Feriencamp entfachte, in dem sich 300 Kinder aufhielten. Das Gericht verurteilte den Mann zu einer 30-monatigen Haftstrafe. Es täte ihm sehr leid, sagte er vor Gericht.
Open Questions
- Warum entschied sich der Mann trotz bekannter Brandgefahr für das Anzünden von Feuer?
- Gab es vorherige Warnungen oder Präventionsmaßnahmen seitens der Behörden?