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BackFIFA-Präsident Gianni Infantino tritt 2027 zur Wiederwahl an
FIFA-Präsident Gianni Infantino tritt 2027 zur Wiederwahl an
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Die Zeit1 hour agoSports1 min readGermanyView translation

FIFA-Präsident Gianni Infantino tritt 2027 zur Wiederwahl an

Trotz massiven Drucks und Kritik an Investorenplänen bestätigt der Weltfußballverband die Kandidatur des Amtsinhabers.

Quick Look

  • FIFA-Präsident Gianni Infantino wird sich 2027 erneut zur Wahl stellen.
  • Trotz interner Kritik und drohender juristischer Auseinandersetzungen mit der UEFA bestätigte der Verband die Ambitionen des seit 2016 amtierenden Präsidenten.

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Why It Matters

Infantino steht wegen geplanter Investorenmodelle für WM-Geschäfte in der Kritik. Die UEFA prüft rechtliche Schritte wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung.

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Der massiv unter Druck stehende FIFA-Präsident Gianni Infantino wird sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl stellen. «Der FIFA-Präsident hat im April angekündigt, dass er 2027 zur Wiederwahl antreten wird. Natürlich hat sich daran nichts geändert», sagte eine Sprecherin des Weltfußballverbands. «Herr Infantino wird zur Wiederwahl antreten.»

Vor der Eröffnung der U20-Weltmeisterschaft der Frauen in Polen am Samstag hatte Infantino auf Fragen zu seiner Zukunft noch ausweichend reagiert. Als ein Journalist ihn fragte, ob er definitiv zur Wahl antreten werde, verließ er lächelnd die Runde, hob dabei aber den Daumen. Infantino sah sich in Katowice das Eröffnungsspiel von Polen gegen Argentinien an, das die Gastgeberinnen mit 3:0 gewannen.

«Es wird viel zu sagen geben, aber es wird den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt dafür geben», hatte der FIFA-Boss zudem in Katowice angekündigt. Schon einen Tag danach gab es das Statement, das die Unklarheiten beseitigte.

Nach Investorenplänen massiv unter Druck

Infantino ist in den vergangenen Monaten extrem unter Druck geraten und steckt in der größten Krise seiner Ära. Besonders seine publik gewordenen und mittlerweile zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von Investoren für zukünftige WM-Geschäfte sorgten für Entrüstung in der Fußball-Welt.

Obwohl die Pläne inzwischen vom Tisch sind, bleibt Infantino umstritten. Die Europäische Fußball-Union UEFA will Infantinos Wiederwahl beim FIFA-Kongress im kommenden März verhindern. UEFA-Boss Aleksander Ceferin gilt als einer der schärfsten Kritiker Infantinos. Der Slowene selbst hatte aber angekündigt, den 56-Jährigen nicht herauszufordern. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 18. November. Infantino hat das Amt seit 2016 inne.

UEFA bereitet Strafverfahren vor

Die UEFA bereitet wegen des Investorendeals ein Strafverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung vor. Gemeint ist, dass jemand, der mit der Verwaltung fremder Vermögenswerte oder Geschäfte betraut ist, seine Pflichten verletzt und dadurch der betroffenen Person oder Organisation einen Vermögensschaden zufügt.

Eine Anklage wurde bislang nicht erhoben. Infantino beharrt darauf, nicht gegen geltendes Recht verstoßen zu haben. Zuletzt schaltete die FIFA ihrerseits die US-Justiz ein und warf den Europäern eine «Verleumdungskampagne» vor.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Kandidatur von Gianni Infantino zur FIFA-Wahl 2027

    Very likely · Within years

Open Questions

  • Wird die UEFA tatsächlich ein Strafverfahren einleiten?
  • Werden sich Gegenkandidaten bis zum 18. November finden?

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This article was originally published by Die Zeit.

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