AI-generated summary
Die Flutung stillgelegter Braunkohletagebaue zur Bildung von Seen ist Teil der Rekultivierung nach dem Bergbauende in der Region Leipzig und Sachsen-Anhalt. Der Pereser See ist geplant als größter See im Leipziger Neuseenland.
Die Flutung der noch aktiven Braunkohletagebaue Vereinigtes Schleenhain in Sachsen und Profen in Sachsen-Anhalt könnte länger dauern als bislang angenommen. Niedrige Pegelstände in den Flüssen und sinkende Grundwasserstände könnten Auswirkungen auf die bisherigen Pläne haben, sagte Patrick Halka, Leiter der Regionalen Planungsstelle Leipzig, der Deutschen Presse-Agentur. In Facharbeitsgruppen werde derzeit unter anderem untersucht, welche Wassermengen für die Flutung künftig zur Verfügung stehen und welche ökologischen Mindestabflüsse in den Flüssen eingehalten werden müssen. Ob sich daraus aber konkrete Folgen für die geplanten Seen ergäben, sei derzeit nicht abschätzbar.
Aus Sicht des Bergbausanierungsexperten Martin Kreßner von der TU Bergakademie Freiberg könnte ein geringeres Wasserangebot zu längeren Sanierungszeiträumen, steigendem technischen Aufwand und höheren Kosten führen. Unternehmen müssten sich auf «verlängerte Projektzeiten bis zum Abschluss der Rekultivierungsarbeiten» einstellen, sagte Kreßner der dpa. Man verabschiede sich heute in der Planung zunehmend von der Idee, die Flutung der Tagebaurestlöcher mit Wasser aus Flüssen zu beschleunigen, so der Experte.
Experte: «Wird uns kostentechnisch belasten»
Steigt der Wasserspiegel langsamer als bislang geplant, könnten deshalb zunehmende technische Maßnahmen zur Stabilisierung der Böschungen nötig werden. «Das wird uns auf jeden Fall kostentechnisch belasten», so Kreßner. Eine grundsätzliche Alternative zur Flutung sieht er allerdings nicht: Nach dem Ende der künstlichen Entwässerung der Abbaufelder werde das Grundwasser automatisch wieder ansteigen. Es gebe daher «faktisch keine Alternative zur Ausbildung eines Restsees».
Der für die Tagebaue verantwortliche Bergbaukonzern Mibrag sieht die grundsätzliche Planung nicht infrage gestellt. Für die Prognose der Flutungsdauer würden mehrjährige Niederschlagsreihen verwendet, teilte Sprecher Sebastian Exner mit. Einzelne niederschlagsarme Jahre seien darin berücksichtigt. Ein Teil der geplanten Tagebaurestseen werde bereits jetzt geflutet und parallel zum aktiven Betrieb entstehen. Dafür könne das Wasser genutzt werden, das zur Freihaltung der Lagerstätte ohnehin abgepumpt werden müsse.
Pereser See soll größter aller Bergbaufolgeseen der Region werden
Für das jeweils letzte Restloch müsse dann allerdings Wasser von außen zugeführt werden - in der Regel aus umliegenden Fließgewässern, sagte Exner. Die bisherige öffentliche Planung sieht dafür unter anderem Wasser aus der Mulde und der Weißen Elster vor. Die Zielwasserstände seien behördlich festgelegt. Zu den künftig geplanten Seen gehört etwa der Pereser See. Nach bisher öffentlich vorgestellten Planungen soll er mit einer Fläche von rund zwölf Quadratkilometern, einem Wasservolumen von etwa 430 Millionen Kubikmetern und bis zu 80 Metern Tiefe das größte Gewässer im Leipziger Neuseenland werden. Die Flutung soll nach Angaben der Mibrag ab etwa 2039 beginnen. In Sachsen-Anhalt sollen auf dem Gebiet des Tagebaus Profen der Schwerzauer See und der Domsener See entstehen.
Derzeit melden die zuständigen Behörden in Sachsen und Sachsen-Anhalt nahezu flächendeckend Grundwasserstände, die einen halben Meter unter dem langjährigen Mittel liegen. Auch die Flüsse führen nach der anhaltenden Trockenheit im Sommer nach wie vor nur einen Bruchteil der üblichen Wassermengen.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Flutung des Pereser Sees beginnt ab etwa 2039 wie geplant, trotz möglicher Verzögerungen durch niedrige Wasserstände.
Likely · Within years
In Lower Saxony and Bremen it will be uncomfortable in the coming days with rain, stormy winds and possible thunderstorms. Cloudy conditions and isolated rain are expected along the North Sea on Wednesday, while sunshine will shine in the southeast. Heavy, showery rain may occur on Thursday night, accompanied by stormy north winds. Temperatures drop to 10 to 13 degrees. On Thursday it will remain very cloudy and rainy with a maximum temperature of 15 degrees and further stormy northwest to north winds on the coast. On Friday night, changing clouds with showers are expected with lows between 6 and 9 degrees. On Friday, rain will move in from the west, while it will initially remain light in the southeast.
The German Weather Service warns of bad autumnal weather with local thunderstorms, heavy rain of up to 30 liters per square meter and stormy gusts in Baden-Württemberg from Wednesday evening to Thursday, followed by further rain and cooler temperatures until Friday.
The Koblenz administrative court has rejected an urgent application against the hunting permit for the wolf “GW2478m”. Numerous incidents of killing livestock in Hesse and Rhineland-Palatinate are attributed to the wolf.
German Environmental Aid is calling for increased use of electric buses in German cities. Only in Mannheim, Freiburg and Karlsruhe do over half of the buses run on battery electric power. In major eastern German cities, the proportion is highest in Leipzig at 19.6 percent, while Magdeburg has zero percent. Almost 80 percent of buses still run on diesel power, and many cities plan to purchase new combustion buses by 2030.
German Environmental Aid is calling on German cities to make greater use of electric buses. According to a study of the 40 largest cities, only in Mannheim, Freiburg and Karlsruhe do more than half of the buses run on battery electrics. In Wiesbaden, Frankfurt, Mainz and Kassel the proportion is significantly lower, although almost 80 percent of buses in Germany still run on diesel.

Federal Environment Minister Carsten Schneider (SPD) demands that those responsible for water pollution such as pharmaceutical and cosmetics manufacturers as well as data centers should bear the costs for a fourth stage of purification in sewage treatment plants. The EU Municipal Wastewater Directive requires manufacturers to cover at least 80 percent of the costs. Schneider emphasizes that the financing must be fair and not borne by citizens.