Thüringer Landespolitiker reagieren mit Begeisterung auf die Auszeichnung der Universität Jena als Exzellenzstandort.
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Die FSU Jena ist die erste Hochschule in Thüringen mit diesem Status. Die Bewerbung basierte auf zwei im Mai 2025 bewilligten Exzellenzclustern.
Jubel, Freude und Anerkennung der Leistung: Thüringer Landespolitiker reagieren mit Begeisterung auf die Nachricht, dass die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena sich nun «Exzellenzuniversität» nennen darf. Es sei ein großartiger Tag für Thüringen, aber auch eine «Riesenleistung», sagte Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. «Wir wussten schon vorher, dass die FSU exzellent ist. Heute haben wir es jetzt wirklich auch bestätigt bekommen. Und das ist Ihre Leistung», sagte der CDU-Politiker, nachdem Bundeswissenschaftsministerin Dorothee Bär (CSU) in Bonn die Entscheidung bekanntgegeben hatte.
Spitzenforschung aus Thüringen
Landeswissenschaftsminister Christian Tischner sprach von einem herausragenden Erfolg. «Die FSU ermöglicht Spitzenforschung in den drei Schwerpunkten Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Geistes- und Sozialwissenschaften und fördert Wissenschaft auf international höchstem Niveau», erklärte der CDU-Politiker in einer Mitteilung. Hinter der Exzellenz-Entscheidung stünden Forscherinnen und Forscher, die über Jahre an Konzepten, Anträgen und Experimenten gearbeitet hätten, ohne zu wissen, ob es am Ende reiche.
Der wissenschaftspolitische Sprecher der Thüringer SPD-Fraktion, Lutz Liebscher, sieht die Auszeichnung auch als Erfolg für den Wissenschaftsstandort Thüringen insgesamt. Hinter der Entscheidung stünden fast zwei Jahrzehnte wissenschaftlicher Aufbauarbeit und eine gemeinsame Anstrengung vieler Beteiligter, hob Liebscher hervor, der auch SPD-Fraktionschef ist.
Internationales Ansehen
CDU-Fraktionschef Andreas Bühl erklärte, Jena habe sich in einem anspruchsvollen wissenschaftlichen Wettbewerb durchgesetzt und stehe nun auch offiziell in einer Reihe mit Universitäten von Weltrang. «Das stärkt das nationale und internationale Ansehen unseres gesamten Hochschulstandortes.»
Die Uni Jena ist die erste Hochschule mit dieser Auszeichnung im Freistaat. Thüringens größte Universität mit rund 17.000 Studierenden hatte im Mai 2025 die Förderung für zwei disziplinübergreifende Forschungsprojekte - sogenannte Exzellenzcluster - erhalten. Dadurch konnte sie sich um den Status als Exzellenzuniversität bewerben. Vergangenen November hatte die Hochschule nach eigenen Angaben den Antrag «Light. Life. Liberty. - Connecting People and Ideas» (deutsch: «Licht. Leben. Freiheit. - Menschen und Ideen verbinden») zur Bewerbung eingereicht. Ein weiterer Schritt war im Juni dieses Jahres der Besuch einer internationalen Gutachtergruppe in Jena.
Bundesweit standen Neuanträge von elf Universitäten und Verbünden zur Auswahl. Bis zu fünf neue Exzellenzstandorte konnten ausgewählt werden. Neben Jena erhielten die Universitäten Freiburg und Köln sowie der Verbund der Rhein-Main-Universitäten Darmstadt, Frankfurt und Mainz und der Verbund der Uni Bochum und der TU Dortmund («Ruhr Innovation Lab») den Zuschlag.
In response to poor Pisa results, the Bavarian Ministry of Education is planning six additional hours per week in primary schools. The subjects affected are mathematics, German, sports and music. Around 1,300 new teachers are expected to be needed for the reform.
In response to the poor performance in the Pisa education study, Bavaria is introducing a total of six additional hours per week in primary school lessons from the 2027/28 school year, especially in mathematics, German, sports and music. For this purpose, new teachers should be hired. The measure builds on previous increases in German and mathematics, which, however, came at the expense of other subjects.
The Leibniz University of Hannover, the Hannover Medical School and the universities of Oldenburg and Bremen were not selected for the selection of new locations of excellence. The universities expressed disappointment, but emphasized the continuation of their future plans. Five other locations were selected, including Freiburg, Jena, Cologne and associations from Rhine-Main and the Ruhr area.
The Friedrich Schiller University Jena was selected as one of five new locations of excellence. From 2027, the university will receive separate funding. University President Andreas Marx described the decision as an outstanding success.
The Alliance of Rhine-Main Universities (RMU) from Darmstadt, Frankfurt and Mainz will receive the title of 'University of Excellence' from 2027. The association will be funded with up to 155 million euros over seven years, a first for the federal states of Hesse and Rhineland-Palatinate.

From 2027, the universities of Frankfurt, Darmstadt and Mainz will receive the title of “University of Excellence” and funding of 155 million euros over seven years. However, the joint application by the universities of Giessen and Marburg was not successful.