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Das Digitalunternehmen ist schnell gewachsen und hat die Marke von 80 Mitarbeitern überschritten. Die Belegschaft erkennt, dass mehr Struktur nötig ist, entscheidet sich jedoch gegen eine klassische Hierarchie und lässt stattdessen über die Notwendigkeit von Vorgesetzten abstimmen.
Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand. Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein.
Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte Verantwortungslosigkeit« beschreibt.
Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von einem Chef.
AI outlook — possibilities, not facts
Das Unternehmen wird ein hybrides Modell aus Selbstorganisation und dezentraler Führung entwickeln.
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Deutschland weist unter den G20-Staaten mit 35,6 Cent pro Kilowattstunde die höchsten Strompreise auf, gefolgt von Italien und Großbritannien. Über 60 Prozent des Preises entfallen auf Steuern und Abgaben, während die eigentliche Stromproduktion nur etwa ein Drittel ausmacht.
Deutschland weist mit 35,6 Cent pro Kilowattstunde die höchsten Strompreise unter den G20-Staaten auf, mehr als doppelt so hoch wie der G20-Durchschnitt von 16,3 Cent. Über 60 Prozent des Preises entfallen auf Steuern, Umlagen und Abgaben. Union und SPD hatten eine Senkung der Stromsteuer für alle vereinbart, doch die Bundesregierung beschloss im Juni, zunächst nur bestimmte Unternehmen zu entlasten.

Venezuela hat das größte Ölgeschäft seiner Geschichte mit den USA abgeschlossen, wie von Donald Trump angekündigt und von Vizepräsidentin Delcy Rodríguez bestätigt. Das Geschäft soll beiden Ländern zugutekommen, wobei den USA der größere Nutzen zugesprochen wird.

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Die Technikmesse IFA in Berlin strebt nach einem Umsatzrückgang der Elektronikbranche im ersten Halbjahr eine Trendwende an. IFA-Chef Leif Lindner setzt dabei auf eine Modernisierung der Messe, ein jüngeres Publikum und eine stärkere Einbindung von Entertainment-Elementen.

Der chinesische Autobauer BYD verstärkt den Preiswettbewerb bei Plug-in-Hybriden in Deutschland durch niedrige Listenpreise und hohe Rabatte, wie Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer analysiert. Im August lagen die Rabatte bei zwei BYD-Modellen bei 27,5 und 31,8 Prozent, deutlich über dem Durchschnitt von knapp 20 Prozent. Bundesumweltminister Carsten Schneider fordert Zölle auf chinesische Plug-in-Hybride, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.