Der Bundestrainer setzt für die Duelle gegen Serbien und die Niederlande auf den Werder-Stürmer.
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Die DFB-Elf steht in der Nations-League-Gruppe aktuell auf Platz drei. Um das Viertelfinale im März 2027 zu erreichen, ist mindestens der zweite Platz erforderlich.
Jetzt ist die Stürmerfrage geklärt: Jürgen Klopp setzt bei den kommenden Länderspielen auf Niclas Füllkrug. Der Bundestrainer hat den Werder-Stürmer für die Nations-League-Duelle gegen Serbien (13. November) und die Niederlande (16. November) nach WELT-Informationen nominiert. Der Kader wird offiziell am Donnerstag bekanntgegeben.
Damit bekommt Füllkrug nach seiner starken Form im Werder-Trikot die Chance auf sein Comeback in der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Zuletzt hatte der 33 Jahre alte Angreifer am 8. Juni 2025 in der Nations League beim Spiel um Platz drei gegen Frankreich (0:2) für Deutschland auf dem Platz gestanden.
Seitdem hat sich einiges getan. Bei Werder hat Füllkrug wieder zu alter Stärke zurückgefunden, trifft regelmäßig und bringt eine große Menge an Selbstvertrauen mit. Zwölf Pflichtspieltreffer stehen für den Torjäger bereits zu Buche. Aktuell gibt es kaum einen deutschen Mittelstürmer, der eine vergleichbare Torquote vorweisen kann.
Klopp hatte zuletzt noch Zweifel an einer Rückkehr des Routiniers gestreut. Schließlich geht es auch darum, mit Blick auf die EM 2028 eine Mannschaft für die Zukunft aufzubauen. Klopp hatte zuletzt gesagt: „Niclas Füllkrug schießt in der Bundesliga ein Tor nach dem anderen, aber ist 33. Das ist nicht meine Schuld.“ Doch offenbar haben Füllkrugs Leistungen den Bundestrainer überzeugt.
Der Stürmer von Werder Bremen selbst blieb gelassen. Im ZDF-„Sportstudio“ sagte er zu Klopps Aussage: „Er hat Fakten aufgezählt, mehr nicht.“ Und zu einer möglichen Rückkehr: „Aber wenn mein Land mich braucht, bin ich da. Selbst mit 40 oder noch älter wäre ich immer noch bereit.“ Seine Länderspielbilanz kann sich sehen lassen: 14 Tore in 24 Einsätzen.
Für Klopp ist es die zweite Kader-Nominierung seit seinem Amtsantritt. Anders als beim ersten Mal, als er gleich 44 Spieler für zwei Kader und vier Länderspiele berief, fällt das Aufgebot diesmal deutlich kleiner aus. Jetzt sollen nur 23 Spieler nominiert werden. Füllkrug, der im September noch nicht dabei war, gehört dazu.
Für Deutschland geht es in den letzten beiden Gruppenspielen um wichtige Punkte. Aktuell steht die DFB-Elf nur auf Platz drei. Um das Viertelfinale der Nations League im März 2027 noch zu erreichen, muss mindestens Rang zwei her. Mit Füllkrug soll nun auch die nötige Torgefahr zurückkommen.
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Offizielle Kaderbekanntgabe am Donnerstag.
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