Geldpolitik: Inflation in den USA springt im September nach oben – Schnelle Reaktion am Anleihemarkt
Der Preisdruck in der größten Volkswirtschaft der Welt nimmt kurz vor den Zwischenwahlen weiter zu.
Quick Look
- Die US-Inflation stieg im September auf 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- Experten erwarten einen weiteren Anstieg über vier Prozent bis Jahresende, was zu einer unmittelbaren Reaktion an den Anleihemärkten führte.
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Why It Matters
Die Daten stammen vom US-Arbeitsministerium und betreffen den Verbraucherpreisindex (CPI).
Düsseldorf, New York. Kurz vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA hat der Preisdruck noch einmal angezogen. Waren und Dienstleistungen (CPI) in der weltgrößten Volkswirtschaft verteuerten sich im September um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das zeigen am Mittwoch veröffentlichte Daten des Arbeitsministeriums. Auf Monatssicht, also von August auf September, lag die Teuerung bei 0,6 Prozent.
Ökonomen hatten erwartet, dass sich der Preisdruck von 3,4 Prozent im August noch einmal verstärkt, allerdings in geringerem Maße. Ein Trend, der sich fortsetzen dürfte: Experten zufolge steigt die Inflation bis zum Jahresende erneut über die Marke von vier Prozent.
An den zuletzt nervösen Anleihemärkten zeigte sich unmittelbar eine erste Reaktion. Die richtungsweisende Rendite zehnjähriger Staatsanleihen zog nach der Veröffentlichung zeitweise um 13 Basispunkte auf 5,34 Prozent an. Im weiteren Verlauf liegt sie bei 5,30 Prozent. 30-jährige Papiere werfen 5,61 Prozent ab.
Open Questions
- Wie reagiert die Federal Reserve auf die Inflationsdaten?







