
Nach schweren Ausschreitungen und Plünderungen in der Nacht zum Sonntag fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt harte Strafen für die Randalierer.
Nach schweren Ausschreitungen und Plünderungen bei Halloween-Demonstrationen in mehreren deutschen Städten hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ein konsequentes Vorgehen und harte Strafen für die Täter gefordert.
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In der Nacht zum Sonntag kam es nach Halloween-Demonstrationen in mehreren deutschen Städten zu schweren Ausschreitungen und Plünderungen.
Berlin, Frankfurt, Köln. Nach den schweren Ausschreitungen und Plünderungen in der Nacht zum Sonntag hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein konsequentes Vorgehen gegen die Täter angekündigt.
Dobrindt sagte der „Bild“-Zeitung: „Gewaltexzesse wie in Paris wurden dank unserer hoch engagierten Polizeikräfte verhindert.“ Das Einsatzkonzept der Polizei mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung sei aufgegangen. „Gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu haben gestern Abend die friedlichen Demonstrationen vom Nachmittag gekapert.“ Die Randalierer und Plünderer würden identifiziert und zur Rechenschaft gezogen. „Auf diesen Landfriedensbruch müssen harte Strafen folgen.“
Die von der Kampagne organisierten Kundgebungen an Halloween waren in 34 Städten geplant, darunter in Berlin, Frankfurt und München. Demonstriert wurde unter anderem für bessere Bildung, niedrigere Lebenshaltungskosten und die Abschaffung der Wehrpflicht.
Die Teilnehmerzahlen blieben wohl deutlich hinter den Erwartungen der Organisatoren zurück. Offizielle Zahlen von Samstagnachmittag deuteten darauf hin, dass die Teilnehmerzahl unter den ursprünglich erwarteten 182.000 lag. Die Polizei in Frankfurt, München und Berlin meldete bis zu 18.000 Demonstranten, die Hälfte der rund 36.000, die auf der Website der Organisatoren angegeben waren.

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