
In Wisconsin und New York starben Menschen an der Krankheit; Impfskepsis treibt die Verbreitung voran
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Masern waren in den USA im Jahr 2000 für ausgerottet erklärt worden. Eine gewachsene Impfskepsis beförderte in den vergangenen Jahren die erneute Verbreitung der Krankheit. Der Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. ist überzeugter Impfskeptiker.
In den USA gibt es derzeit nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC den größten Masernausbruch seit mehr als 35 Jahren: Im Lauf dieses Jahres wurden bereits 5.182 Fälle der Krankheit bestätigt, wie die Behörde mitteilte. Demnach war das die höchste Zahl seit 1991. Im gesamten Jahr 2025 wurden 2.289 Fälle verzeichnet, also weniger als die Hälfte der in diesem Jahr bislang registrierten Infektionen.
In Wisconsin starb ein Säugling an der Krankheit - es war laut Behörden der erste Todesfall durch Masern seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten in dem Bundesstaat. "Der Tod eines Kindes ist immer eine Tragödie", erklärte die Leiterin der Gesundheitsbehörde, Kirsten Johnson - "und noch viel mehr, wenn er mit einer durch Impfstoffe vermeidbaren Krankheit zusammenhängt". Sie appellierte an die Menschen, "sich selbst und ihre Familien zu schützen".
Notstand in New York
Am Montag hatte auch New York den ersten Masern-Todesfall in dem Bundesstaat seit 30 Jahren gemeldet. Bereits im Oktober hatte Gouverneurin Kathy Hochul von den Demokraten den Notstand ausgerufen.
Eigentlich waren die Masern in den USA 2000 für ausgerottet erklärt worden. Unter anderem eine gewachsene Impfskepsis beförderte die erneute Verbreitung in den vergangenen Jahren. Der von Präsident Donald Trump ins Amt gebrachte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. ist überzeugter Impfskeptiker.
Masern sind eine hoch ansteckende Viruserkrankung. Neben typischen Symptomen wie Fieber und rotem Hautausschlag können lebensgefährliche Komplikationen wie eine Hirnhautentzündung auftreten.
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Die Fallzahlen werden weiter steigen, wenn die Impfskepsis anhält.
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