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Das Verfahren geht auf eine Klage des US-Justizministeriums und zahlreicher Bundesstaaten aus dem Jahr 2023 zurück. Zwei Jahre zuvor hatte die Richterin ein illegales Monopol von Google auf dem Markt für Onlinewerbung festgestellt.
In einem Kartellverfahren um das Geschäft mit Onlinewerbung hat Google einen weiteren wichtigen Erfolg erzielt. Eine Richterin wies am Mittwoch einen Antrag der Wettbewerbsbehörden auf einen Zwangsverkauf der Anzeigenbörse AdX ab. Diese organisiert Echtzeitauktionen für Werbung. Die Anzeigen werden den Nutzern ausgespielt, sobald sie eine Internetseite aufrufen. Werbetreibende müssen hierfür eine Gebühr von 20 Prozent an AdX zahlen.
Das aktuelle Verfahren geht auf eine Klage des US-Justizministeriums und zahlreicher Bundesstaaten aus dem Jahr 2023 zurück. Zwei Jahre später urteilte die Richterin, dass Google ein illegales Monopol auf dem Markt für Onlinewerbung und Anzeigenbörsen habe. Der US-Internetkonzern zwinge Werbetreibende, seine Börse AdX zu nutzen.
Seither streiten die Kläger und der Suchmaschinenbetreiber über mögliche Änderungen der Geschäftspraktiken. Google zufolge wäre ein Zwangsverkauf von AdX technisch schwierig und würde zu längerfristiger Verunsicherung bei Werbetreibenden führen. Stattdessen bietet das Unternehmen einen leichteren Wechsel zu konkurrierenden Anzeigenbörsen an.
Dieses Urteil wurde nun zurückgenommen. Für die US-Behörden ist das aktuelle Urteil ein weiterer Rückschlag bei ihren Bemühungen, die Marktmacht der großen Technologiekonzerne zu begrenzen. Vor etwa einem Jahr konnte die Alphabet-Tochter in einem anderen Verfahren den Zwangsverkauf des Internetbrowsers Chrome und des Smartphone-Betriebssystems Android abwenden. Die Forderung der US-Kartellbehörde FTC nach einem Zwangsverkauf der Fotoplattform Instagram und des Messengerdienstes WhatsApp durch Meta wies ein US-Gericht ebenfalls ab.
Auch in Brüssel ist das mutmaßliche Monopol von Google immer wieder Thema. Der Konzern soll seine Marktmacht bereits mit Diensten wie Maps und Shopping missbraucht haben. Die EU-Kommission sieht darin einen Verstoß gegen ihr Digitalgesetz Digital Markets Act (DMA) und hat deshalb im Juli eine Strafe in Höhe von 890 Millionen Euro verhängt – eine Analyse dazu lesen Sie hier.
AI outlook — possibilities, not facts
Google wird sein Angebot zum leichteren Wechsel zu konkurrierenden Anzeigenbörsen konkretisieren.
Likely · Within months
Die US-Wettbewerbsbehörden werden alternative Rechtsmittel gegen Googles Werbemarkt prüfen.
Possible · Within months

Die Zukunft der Volkswagen-Werke in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm ist unklar, da die Produktion ab den 2030er-Jahren auslaufen soll. Der Vorstand sieht derzeit keine gesicherte Perspektive, aber der Aufsichtsrat muss zustimmen. Bei der bevorstehenden Sitzung liegen drei konkurrierende Beschlussvorlagen vor, was auf verhärtete Fronten hindeutet. Eine Einigung gilt als ausgeschlossen, wodurch eine Eskalation oder eine außerordentliche Hauptversammlung möglich ist, bei der die Ausgliederung der Marke VW diskutiert werden könnte. Für die Beschäftigten bleibt die Situation kompliziert, und Klarheit könnte sechs bis zwölf Monate auf sich warten lassen.

Volkswagen steht vor einem tiefgreifenden Umstrukturierungsplan mit möglichen Werksschließungen in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm sowie dem Verlust von bis zu 100.000 Jobs. Vier Machtblöcke – Porsche-Piëch-Familie, Betriebsrat/IG Metall, Vorstand um Oliver Blume und Niedersachsen – ringen um den Kurs. Experten warnen vor Entscheidungsblockaden und schlagen entweder einen Systemwechsel im Aufsichtsrat oder einen neuen internen Deal vor, um Stillstand zu vermeiden.

Eine US-Richterin hat einen Antrag des Justizministeriums und mehrerer Bundesstaaten auf Zwangsverkauf der Google-Anzeigenbörse AdX abgelehnt. Damit scheitert der zweite Anlauf der Behörden, Google aufzuteilen. Google argumentierte, ein Zwangsverkauf wäre technisch schwierig und würde Werbetreibende verunsichern.

Investoren erwarten angesichts steigender Inflation eine weitere Zinserhöhung der EZB auf mindestens 3,0 Prozent bis Mitte nächsten Jahres, während eine KI-gestützte Analyse Zweifel an der Durchsetzung solch strenger Maßnahmen weckt.

Der Vorstand und Aufsichtsrat von Delivery Hero empfehlen die Annahme des Uber-Übernahmeangebots von 41,50 Euro je Aktie, das eine Prämie von 35 Prozent darstellt. Gleichzeitig verkauft das Unternehmen sein Geschäft in 14 Ländern an SSW Partners, um Kartellprobleme zu vermeiden. Uber plant, den Sitz in Berlin zu behalten und bis zu zwei Milliarden Euro in Deutschland zu investieren.

Die US-Wirtschaft ist laut Fed-Beige Book leicht gewachsen, Preise und Beschäftigung sind moderat gestiegen. Trotz allgemein positivem Ausblick besteht Unsicherheit wegen Energiepreisen, Politik und internationalen Konflikten. Die Fed könnte am 15. und 16. September die Zinsen erhöhen, derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit bei 65 Prozent.