
Der Suchkonzern tritt in direkte Konkurrenz zu Nvidia und öffnet sein Halbleitergeschäft für externe Abnehmer wie Anthropic.
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Google nutzt eigene Chips bereits in seinen Rechenzentren. Nvidia hält derzeit einen Marktanteil von etwa 90 Prozent bei KI-Grafikprozessoren.
Der Suchkonzern verkauft seine KI-Halbleiter erstmals an externe Kunden. Anthropic und andere Firmen bestellen für Milliarden. Doch eine hohe Hürde bleibt.
Google-Chips: Der Internetkonzern strebt mit eigenen Halbleitern nach Marktanteilen.
München, San Francisco. Google drängt ins wachsende Geschäft mit Halbleitern – und macht Weltmarktführer Nvidia zunehmend Konkurrenz. „Chips werden ein Teil unserer Wachstumsstory“, sagte Matt Renner, Chief Revenue Officer von Google Cloud, dem Handelsblatt.
Selbst entwickelte Chips verwendet Google schon seit einiger Zeit in seinen Rechenzentren. Inzwischen verkauft der amerikanische Tech-Konzern die Bauelemente aber auch an externe Kunden. Renner: „Wir erschließen uns damit einen neuen Markt.“
Der Rivale Microsoft hat ebenfalls selbst designte Chips im Einsatz, nutzt sie bislang aber nur intern. Amazon verhandelt nach eigenen Angaben mit externen Interessenten über den Verkauf seiner Chips, hat aber noch keinen Deal verkündet.
Anders Google: Das Unternehmen versucht, den etablierten Halbleiteranbietern Marktanteile abzunehmen, allen voran Nvidia. Die Chancen dafür stünden grundsätzlich gut, sagt Peter Fintl, Chipexperte der Technologieberatung Capgemini: „Die Nvidia-Kunden suchen händeringend nach Alternativen.“
Nvidia dominiert den Markt für KI‑Beschleuniger. Die Grafikprozessoren des US-Konzerns sind für Training und Betrieb von generativer KI unerlässlich. Seit Jahren hält der Halbleiterhersteller mit seinen Grafikprozessoren (GPUs) einen Marktanteil von etwa 90 Prozent.
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