
Mehrere Festnahmen nach Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und Evakuierungen am Militärstützpunkt Fairford.
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Fairford wird von der Royal Air Force und der US-Luftwaffe genutzt. Die USA verlegten im März Langstreckenbomber dorthin.
Am Luftwaffenstützpunkt Fairford in Südwestengland hat die Polizei Großalarm ausgelöst. Mehrere Männer wurden festgenommen. Sie sollen gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen haben. Die Polizei untersucht mehrere Fahrzeuge im Umfeld der Militärbasis. Zahlreiche Einsatzkräfte sind laut Medienberichten vor Ort, darunter auch Experten für Kampfmittelbeseitigung der Streitkräfte. Anwohner in der Nähe des Luftwaffenstützpunktes in Gloucestershire mussten ihre Häuser verlassen.
Ein Augenzeuge berichtete der Nachrichtenagentur Reuters, bewaffnete Polizisten blockierten den Zugang zum Haupttor des Stützpunktes. In der Nähe seien rund 30 Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten stationiert.
Auch US-Langstreckenbomber starten in Fairford
Fairford wird nicht nur von der britischen Royal Air Force genutzt, sondern auch von der US-Luftwaffe. Erst im März hatten die US-Streitkräfte Langstreckenbomber nach Fairford verlegt. Das Verteidigungsministerium in London hatte in dem Zusammenhang bestätigt, dass die USA britische Stützpunkte für "spezifische Verteidigungsoperationen" im Iran-Krieg nutzten.
Die Islamische Revolutionsgarde hatte Großbritannien im Juli davor gewarnt, US-Bombern den Abflug von Fairford zu gestatten. Ein Sprecher der US-Luftwaffe erklärte, man werde sich nicht zu konkreten Schutzmaßnahmen äußern. Man sei jedoch wachsam und werde geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit des US-Personals zu gewährleisten.
Die Polizei bestätigte nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen den Festnahmen und dem Luftwaffenstützpunkt gibt.

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