Härtere Strafen für Angriffe auf Einsatzkräfte geplant
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig legt Gesetzentwurf zur Strafverschärfung vor
Quick Look
- Nach einem Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig sollen Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte und Bahnbeschäftigte künftig härter bestraft werden.
- Die Mindesthaftstrafe für Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und Rettungskräfte soll von drei auf sechs Monate steigen.
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Why It Matters
Attacken auf Einsatzkräfte haben in den vergangenen Jahren zugenommen.
Nach einem Gesetzenentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig sollen Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte oder Beschäftigte der Bahn zukünftig härter bestraft werden. Attacken dieser Art haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Der Bundestag muss über den Gesetzesentwurf noch entscheiden.
»Wer unser Land am Laufen hält, verdient unseren Schutz«, sagte Hubig. Die Strafverschärfung soll ein klares Signal senden: »Unser Rechtsstaat schützt die, die für andere da sind, und er lässt Gewalt gegen sie nicht unbeantwortet. Es geht um den Schutz unseres Gemeinwesens und unseres Zusammenlebens.«
Demnach sieht der Gesetzentwurf vor, dass Angriffe auf sogenannte Vollstreckungsbeamte wie Polizisten oder Gerichtsvollzieher, wie auch auf Feuerwehrleute und Rettungskräfte mit mindestens sechs Monaten statt wie bisher drei Monaten Haftstrafe geahndet werden. Die Strafe kann in besonders schweren Fällen zwischen einem und zehn Jahren statt wie bisher sechs Monaten und fünf Jahren liegen.
What to Watch
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Bundestag entscheidet über Gesetzesentwurf
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Open Questions
- Wann stimmt der Bundestag über den Gesetzentwurf ab?



