Sicherheitsbehörden ermitteln nach Anschlägen in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg; Zusammenhang mit Landtagswahlen möglich.
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Die Sicherheitsbehörden stehen im Austausch zum Schutz kritischer Infrastrukturen wie der Strom- und Wasserversorgung. Es gibt bereits ein Bekennerschreiben zu den Vorfällen in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.
Die Häufung von Sabotageversuchen gegen Umspannwerke kann nach Einschätzung des Bundesinnenministeriums mit den bevorstehenden Landtagswahlen zu tun haben. Es gebe die »Erwartung, dass dies zunehmen kann«, sagte ein Ministeriumssprecher. An diesem Sonntag findet die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt, in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt.
Die Sicherheitsbehörden seien in regelmäßigem Austausch zum Schutz der kritischen Infrastruktur, auch mit der Wirtschaft, sagte der Sprecher. Damit sind Bereiche wie das Gesundheitssystem oder die Strom- und Wasserversorgung gemeint, deren Ausfall gravierende Folgen hätte. Umfassende Maßnahmen seien in diesen Bereichen bereits ergriffen worden, Bedarf gebe es noch bei der Entdeckung und Abwehr von Drohnen.
Bekennerschreiben zu Anschlägen
Die Polizei fahndet nach Anschlägen auf Umspannwerke in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg weiterhin nach einem Tatverdächtigen. »Uns liegt ein Bekennerschreiben vor, und wir gehen den Hinweisen nach«, sagte ein Polizeisprecher in Köln. Der mutmaßliche Verfasser soll sich zu den Anschlägen in beiden Bundesländern bekannt haben. An Umspannwerken in Bergheim bei Köln und nahe dem Großkraftwerk Jänschwalde in Brandenburg war leitfähiges Material in Leitungen geschossen worden, was Kurzschlüsse auslöste.
Der Sprecher nannte keine Einzelheiten zu den Polizeimaßnahmen. Zuvor waren Beamte zu einem weiteren Umspannwerk bei Weisweiler in der Nähe von Aachen ausgerückt. Ein weiterer möglicher Sabotageversuch wurde außerdem bei der nordrhein-westfälischen Stadt Dormagen entdeckt. Hier sollte womöglich auch ein solcher Anschlag stattfinden, der aber scheiterte. Ein Spaziergänger fand dort eine mutmaßliche Abschussvorrichtung, wie sie auch bei den Anschlägen in Bergheim und beim Großkraftwerk Jänschwalde genutzt wurde.
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Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen an Umspannwerken durch die Polizei.
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