Hessens Ministerpräsident Rhein fordert Lehren aus Migrationsdebatte
Quick Look
- Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) betont in einem Interview mit der "Bild am Sonntag", dass die von Kanzler Friedrich Merz angestoßene Debatte über Migration und Stadtbild richtig gewesen sei, aber Lehren gezogen werden müssen.
- Er weist darauf hin, dass die Migrationskrise noch nicht gelöst sei und nennt Probleme mit Einwanderung in Sozialsysteme sowie Kriminalität von Zuwanderern.
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Why It Matters
Die Debatte über Migration und deren Auswirkungen auf das Stadtbild wurde im Oktober 2025 von Bundeskanzler Friedrich Merz ausgelöst und führte zu kontroversen Diskussionen.
In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" sagte Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU): "Da sind wir wieder bei einem Thema – und das ist das Stadtbild." Die von Kanzler Friedrich Merz angestoßene Debatte sei "richtig" gewesen, so Rhein. "Doch, wir müssen es diskutieren und wir müssen dann am Ende auch Lehren daraus ziehen."
Die Migrationskrise sei "natürlich noch nicht gelöst", sagte Rhein. "Wir haben selbstverständlich ein Problem, beispielsweise auch mit der Einwanderung in die Sozialsysteme." Auch gebe es ein Problem mit der "Kriminalität von zugewanderten Menschen".
Merz hatte im Oktober 2025 mit Äußerungen über aus seiner Sicht problematische Auswirkungen von Migration auf das "Stadtbild" eine kontroverse Debatte ausgelöst. Später sagte der Kanzler in einer TV-Sendung, er hätte "vielleicht früher sagen sollen", was er damit konkret gemeint habe, und würde dies "heute anders machen".
AFP/fro
Open Questions
- Welche konkreten Lehren sollen aus der Migrationsdebatte gezogen werden?
- Wie plant die hessische Regierung, die genannten Probleme mit Sozialsystemen und Kriminalität anzugehen?
