Städtetag und Landkreistag fordern verlässliche Finanzierung angesichts geplanter Reformen
AI-generated summary
Die Kommunen sind in Hessen für die Organisation und Sicherstellung des Rettungsdienstes verantwortlich. Aktuell stehen sie unter Druck durch Fachkräftemangel und steigende Betriebskosten.
Der Hessische Städtetag und der Hessische Landkreistag mahnen angesichts der geplanten Reform der Notfallversorgung eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung des Rettungsdienstes an. «Die vorgesehene Ausgabenbegrenzung und Reformmaßnahmen gefährden die Leistungsfähigkeit der notfallmedizinischen Versorgung, die Daseinsvorsorge und den Bevölkerungsschutz», sagten der Präsident des Hessischen Städtetages, Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld, und der Präsident des Hessischen Landkreistages, Landrat Bernd Woide, laut Mitteilung.
Zugleich warnten die kommunalen Spitzenverbände vor neuen finanziellen Lücken infolge der Gesundheitsreform und des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Die Kommunen sind die Träger des gesetzlichen Rettungsdienstes und für dessen Organisation und Sicherstellung vor Ort verantwortlich.
Der Rettungsdienst sei keine reduzierbare Leistung, betonten die Verbände. Bereits heute bestehe wirtschaftlicher, personeller und organisatorischer Druck. «Strukturelle Kostenzuwächse resultieren nicht aus mangelnder Effizienz, sondern aus realen Herausforderungen der Versorgung», erklärten sie. Unter anderem Fachkräftemangel, Tarifsteigerungen, höhere Sachkosten und steigende Einsatzzahlen führten zu wachsenden Belastungen.
Städte und Landkreise legten zwar eine notwendige Vorhaltung fest, sodass Personal, Fahrzeuge, Wachen und Infrastruktur gebunden werden. Gleichzeitig stiegen Tarife, Arbeitszeit, Energie, Mieten und Notarztkosten. «Wenn der Steigerungsrahmen an der Grundlohnsumme orientiert wird, ist die Folge eine Unterdeckung oder Kostenverlagerung auf die Städte sowie Landkreise.»
Eine Unterfinanzierung gefährde jede Versorgung, sagte Woide. «Ohne vollständige Refinanzierung drohen Personalverlust, Besetzungsprobleme, höhere Krankenstände, Investitionsstau und Lösungen auf Kostenseite.» Bund und Land seien «gemeinsam mit den Kostenträgern aufgefordert, verlässliche Finanzierungsrahmen zu schaffen und gemeinsam eine robuste, zukunftsfähige Rettungsdienstlandschaft sicherzustellen», erklärte Wingenfeld.
Der Verbände fordern unter anderem keine neuen Anforderungen ohne gesicherte Refinanzierung, belastbare Kostenfolgeabschätzungen und verlässliche Finanzierungszusagen sowie langfristige Planungssicherheit für Investitionen und Personalentwicklung.
The chairman of the cultural committee, Sven Lehmann, demands clarification from Minister of State for Culture Wolfram Weimer about the exclusion of three bookstores from the German Bookstore Prize. New references to the files contradict Weimer's previous statement about the involvement of the Office for the Protection of the Constitution.

Israel's Supreme Court has lifted the ban on Arab parties taking part in elections. The electoral commission previously wanted to exclude the parties because they were accused of supporting the armed struggle against Israel.
A majority in the Freiburg municipal council is seeking a reform of the controversial packaging tax. In the future, the tax should be limited to disposable cups, while at the same time city-wide reusable systems should be promoted in municipal facilities.
Brandenburg is supporting districts and independent cities with an additional 80 million euros for the emergency services in 2027 and 2028. The aim is to cover deficits caused by so-called wrong trips that did not result in hospital admission.

Federal President Frank-Walter Steinmeier is increasingly holding talks with government and party leaders in order to influence the tense coalition situation. The background is internal conflicts and delays in important legislative projects such as pension reform.

France is experiencing nationwide violent protests at over 1,200 high schools. Education Minister Geffray warns of security risks for students, while reports suggest targeted incitement by the left-wing party LFI. Arsons and attacks occur.