
Dax-Konzern bestätigt vorläufige Eckdaten für das laufende Jahr und 2028
AI-generated summary
Vonovia ist Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern und notiert im Dax. Das Unternehmen veröffentlichte endgültige Zahlen für die ersten neun Monate nach bereits vor einer Woche vorgelegten Eckdaten.
Berlin. Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat in den ersten neun Monaten weiterhin von höheren Mieteinnahmen profitiert. Zudem entwickelte sich das Geschäft mit Zusatzdienstleistungen deutlich besser, wie der Dax-Konzern am Mittwoch bei der Vorlage von endgültigen Zahlen mitteilte.
Weniger gut lief es für die Bochumer hingegen beim Verkauf von Wohnungen und im Neubaugeschäft. Dort wirkten sich die in den letzten Monaten gestiegenen Zinsen aus.
„Die Nachfrage nach bezahlbaren und modernisierten Wohnungen ist unverändert hoch“, sagte Unternehmenschef Luka Mucic laut Mitteilung. Für die Vertriebssegmente bleibe das Umfeld jedoch schwierig. Höhere Finanzierungskosten bremsten den Fortschritt bei den Verkäufen. Das wirke sich natürlich auch auf die Ergebnisse in diesen Segmenten aus.
In den ersten neun Monaten habe Vonovia Immobilien im Wert von rund 900 Millionen Euro verkauft, teilte der Konzern weiter mit. Die Bedingungen für Finanzierungen hätten sich seit Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten deutlich verschlechtert und seit Anfang September seien die Zinsen nochmals spürbar gestiegen. Marktteilnehmer blieben deshalb beim Kauf von Immobilien zurückhaltend und Verkaufsprozesse würden entsprechend länger dauern.
Derweil profitiert Vonovia weiterhin wie alle Vermieter von einer hohen Nachfrage nach Wohnraum in den Ballungsgebieten. Die monatliche Miete stieg in den ersten neun Monaten bis Ende September im Jahresvergleich auf im Schnitt 8,57 Euro pro Quadratmeter. Das waren 3,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Mieten betrugen in Deutschland im Schnitt 8,41 Euro pro Quadratmeter – ein Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Vonovia hatte bereits vor einer Woche Eckdaten vorgelegt und sich wegen der gestiegenen Zinsen für das laufende Jahr und 2028 vorsichtiger gezeigt. Zudem hatte der Konzern einen ersten Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. Die Zahlen und Prognosen bestätigten die Bochumer nun.
Derweil will Finanzchef Philip Grosse seinen Ende 2027 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Dieser habe den Aufsichtsrat über seine Entscheidung informiert, wie Vonovia weiter mitteilte. Mit seiner frühzeitigen Entscheidung schaffe er ausreichend Zeit, die Nachfolge zu regeln. Vonovia sei zuversichtlich, in Kürze eine Nachfolge bekanntzugeben.
AI outlook — possibilities, not facts
Vonovia wird in Kürze die Nachfolge von Finanzchef Philip Grosse bekanntgeben.
Very likely · Within weeks

A new real estate and rental price index for the third quarter from Empirica Regio shows massive price increases in rents and purchase prices on the German real estate market that sometimes differ greatly from region to region.

The insolvent Grand Hotel Gravenbruch in Neu-Isenburg was sold to Comer Group International. The takeover was delayed due to EU sanctions against the Iranian co-owner Ali Ansari, but has now been approved by BAFA and the Bundesbank.

Despite increased interest rates and difficult conditions on the real estate market, Meag real estate boss Stefan Haas is optimistic about promising investments and Germany as a location.

Federal Construction Minister Verena Hubertz sees positive effects of the construction turbo, which was launched in October 2025, to accelerate building permits. Nevertheless, there is an estimated lack of around one million apartments in Germany, and high construction costs are slowing down new projects.

Berlin's plans to socialize large housing groups are causing nervousness among investors. While international investors are sometimes avoiding investments in Berlin, the demand for owner-occupied apartments remains stable. Experts warn of consequences for the new building.

The insolvent Grand Hotel Gravenbruch in Neu-Isenburg was handed over to the British Comer Group International. The takeover was severely delayed due to EU sanctions against the Iranian co-owner Ali Ansari and the necessary approvals from the authorities.