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Die Inflation in Deutschland lag im Juli bei 2,8 Prozent und im Juni bei 2,4 Prozent. Der aktuelle Anstieg auf 2,9 Prozent im August wird vor allem durch hohe Energiepreise und Niedrigwasser im Rhein getrieben, das die Kraftstoffpreise zusätzlich erhöht.
Die Preise in Deutschland steigen wieder schneller. Das liegt hauptsächlich an den hohen Preisen für Energie. Deren sprunghafter Anstieg hat laut Statistikern vor allem eine Ursache.
Niedrigwasser im Flussbett des Rheins: Die historisch niedrigen Pegel verteuern Kraftstoffe zusätzlich. Foto: Andreas Arnold/dpa
Frankfurt. Experten haben ihre Inflationsprognosen für Deutschland angehoben. Und die aktuelle Schätzung des Statistischen Bundesamts taugt ebenfalls nicht zur Entwarnung: Demnach sind die Verbraucherpreise im August schneller gestiegen als im Juli.
Waren und Dienstleistungen waren durchschnittlich um 2,9 Prozent teurer als im August 2025. Ökonomen hatten diese Rate erwartet. Im Juli lag die Inflation bei 2,8 Prozent, im Juni bei 2,4 Prozent.
Die Renditen für die von Investoren viel beachteten zehnjährigen deutschen Staatsanleihen erreichten daraufhin ein 15-Jahres-Hoch. Sie notierten erstmals seit 2011 über 3,3 Prozent. Dahinter stecken Erwartungen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen erhöhen wird, um die Inflation einzudämmen.
Experten rechnen damit, dass die Teuerung in den kommenden Monaten zeitweise wieder über drei Prozent steigen wird, so wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren. Denn die Liste der Preistreiber ist länger geworden.
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Die Inflation in Deutschland wird in den kommenden Monaten zeitweise über drei Prozent steigen.
Likely · Within months
Die Europäische Zentralbank wird die Leitzinsen erhöhen, um die Inflation einzudämmen.
Possible · Within months

Die NRW Bank hat nach eigenen Angaben rund 800 Millionen Euro in Beteiligungen investiert, davon 402 Millionen in Wagniskapital. CEO Gabriela Pantring betont im Handelsblatt-Interview die Notwendigkeit, mehr Kapital für skalierbare Unternehmen zu mobilisieren und die Abhängigkeit von nicht-europäischen Geldgebern zu verringern.

US-Präsident Donald Trump plant, die Zölle auf Autoimporte aus Kanada von 25 auf 50 Prozent zu verdoppeln. Dies bedroht vor allem die japanischen Hersteller Toyota und Honda, die einen Großteil ihrer in Kanada produzierten Fahrzeuge in die USA exportieren. Experten warnen vor Produktionsstopps und dem Verlust von etwa 420.000 Arbeitsplätzen in der nordamerikanischen Automobilindustrie.

Oliver Zander vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt, dass ohne weitere Reformen die Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland bis 2035 mehr als 50 Prozent des Bruttolohns erreichen könnten. Er fordert konsequente Umsetzung der Rentenreform und massive Nachbesserungen bei der Krankenversicherung.

Der Ölpreis für Brent-Rohöl stieg auf 91 Dollar pro Barrel aufgrund erneuter Spannungen im Persischen Golf zwischen den USA und dem Iran. Experten sehen im kürzlich angekündigten Öl-Deal zwischen den USA und Venezuela ein potenzielles langfristiges Entlastungsszenario durch mögliche Erschließung von 65 Milliarden Barrel Reserven und einen möglichen OPEC-Austritt Venezuelas, der das Kartell schwächen könnte.

Die indische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal des Geschäftsjahres um 7,8,6 Prozent im Vorquartal und 7,8 Prozent im Berichtsquartal, getrieben von Konsum, Exporten und Industrieproduktion. Trotz hoher Energieimportabhängigkeit und Nahostkonflikten übertraf das Wachstum die Erwartungen, während die Zentralbank ihre Prognose leicht anhob.

Die deutsche Inflation stieg im August auf 2,9 Prozent, getrieben von hohen Energiepreisen aufgrund des Kriegs zwischen den USA und Israel gegen Iran und Niedrigwasser im Rhein. Lebensmittelpreise stagnierten. Experten sehen eine weitere EZB-Zinserhöhung im September als wahrscheinlich an.