
Die Teuerungsrate in Deutschland erreicht den höchsten Stand seit Dezember 2023, während auch in anderen Euro-Ländern die Preise stärker als erwartet anziehen.
AI-generated summary
Die Inflation in der Euro-Zone entfernt sich weiter vom Zwei-Prozent-Ziel der EZB. Im August lag die Rate bei 3,2 Prozent.
Die Inflation in Deutschland zieht weiter spürbar an. Im September kosteten Waren und Dienstleistungen 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Diese Schnellschätzung meldete das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit Blick auf den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI).
Das ist der höchste Stand seit Dezember 2023 (3,8 Prozent). Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten hatten im Schnitt lediglich einen leichten Anstieg von 2,9 auf 3,0 Prozent beim HVPI und auf 3,1 Prozent nach nationaler Rechnung (VPI) erwartet. Doch der VPI ist ebenfalls auf 3,3 Prozent gestiegen.
Anleger reagieren verunsichert. Der deutsche Leitindex Dax drehte am Vormittag ins Minus, als erste Daten aus einzelnen Bundesländern den deutlichen Anstieg der Inflation andeuteten. Die Renditen deutscher Staatsanleihen steigen und spiegelbildlich fallen deren Kurse, weil Investoren weitere Zinserhöhungen erwarten und Bonds verkaufen.
In der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte man mit Sorge verfolgen, dass die Statistiker quer durch die Euro-Zone unerwartet hohe Inflationsdaten melden. In Spanien stieg die Teuerungsrate von 4,6 auf 5,0 Prozent, in Italien von 3,2 auf 4,1 Prozent. Beides sind die höchsten Werte seit 2023. In Frankreich steht ein Zwei-Jahres-Hoch von 3,4 Prozent zu Buche. In keinem der vier großen Euro-Länder hatten Analysten mit so starken Anstiegen gerechnet.
Damit zeichnet sich ab, dass sich auch die für die EZB maßgebliche Inflation in der Euro-Zone deutlich weiter vom Zwei-Prozent-Ziel entfernt hat. Im August lag sie bei 3,2 Prozent. Die Durchschnittsprognose für die Erstschätzung des Statistikamts Eurostat am Freitag liegt Bloomberg zufolge bei 3,5 Prozent.
AI outlook — possibilities, not facts
Veröffentlichung der Eurostat-Inflationsschätzung am Freitag.
Very likely · Within days

Volkswagen has terminated several collective agreements in order to reduce costs. IG Metall announced resistance because the peace obligation ends on January 1st. The group points to the high competitive pressure in China and Europe as well as the threat of US tariffs.

Volkswagen plans to terminate ten company collective agreements, including the collective agreement for around 100,000 employees in Germany. IG Metall and the works council announce massive resistance to the austerity measures.

The VW software subsidiary Cariad plans to cut around 1,000 more jobs, which corresponds to around a quarter of the workforce. The background is cost-cutting measures and a strategic realignment following the partnership with Rivian.

Volkswagen has terminated ten collective agreements as part of austerity measures, including the general collective agreement. The company justifies the step with the current cost pressure.
The Federal Cartel Office allows Edeka to take over 178 Tegut stores after the company scaled back the project slightly. The Monopolies Commission criticizes the increasing market concentration by the four major retail chains in Germany.

Eberhard Bezner, long-time boss of the shirt manufacturer Olymp, has died at the age of 90. He took over the company in 1959 after his father's death and expanded it into a global clothing manufacturer.