
Laut einer Umfrage befürchten 47 Prozent der Deutschen Schaden für das Land bei einer AfD-Regierungsbeteiligung. Jeder Fünfte erwägt im Falle einer Machtübernahme die Auswanderung.
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Mehrere Landesverbände der AfD werden von den Behörden als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. In Meinungsumfragen liegt die Partei seit einigen Monaten vorn.
Seit Monaten erlebt die Partei in Umfragen einen Höhenflug. Eine Regierungsbeteiligung ist aber derzeit noch unwahrscheinlich. Viele Menschen sehen diese Möglichkeit auch kritisch.
MDR-Wahlarena während der Sendung "Fakt ist!": Jeder Fünfte gab in der Umfrage an Deutschland zu verlassen, sollte die AfD an die Macht kommen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Berlin. Eine Mehrheit der Deutschen hält eine Regierungsbeteiligung der AfD auf Bundesebene für schädlich für das Land. 47 Prozent stimmten in einer Insa-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ der Aussage zu, Deutschland werde Schaden nehmen, wenn die AfD in Berlin an die Macht komme. 36 Prozent sahen das ausdrücklich nicht so, 17 Prozent machten keine Angabe. Etwa jeder Fünfte (22 Prozent) gab in der Umfrage an Deutschland zu verlassen, sollte die AfD an die Macht kommen.
Mehrere Landesverbände der AfD werden von den Behörden als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Gegen die Einstufung der Bundespartei als gesichert rechtsextremistische Bestrebung hat die AfD geklagt, eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren steht noch aus.
In Meinungsumfragen liegt die Partei seit einigen Monaten in der Wählergunst vorn, keine der übrigen Parteien im Parlament bietet der AfD derzeit aber ein Regierungsbündnis an. Die nächste Bundestagswahl steht planmäßig im Frühjahr 2029 an.
Insa befragte für die nach Angaben der „Bild am Sonntag“ repräsentative Umfrage am 27. und 28. August 1.001 Menschen, die maximale Fehlertoleranz wird mit +/- 3,1 Prozentpunkten angegeben.
Mehr: Özdemir und Pistorius fordern Verbotsverfahren gegen Sachsen-Anhalt-AfD
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Bundestagswahl im Frühjahr 2029
Very likely · Within months

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