+++ Iran-Krieg +++: Iran berichtet von erneuten Schiffsbränden in Straße von Hormus
Militärische Zwischenfälle, Ölpreisschwankungen und diplomatische Bemühungen prägen die Lage im Nahen Osten.
Quick Look
- In der Straße von Hormus kam es zu Angriffen auf Tanker und US-Militäraktionen.
- Während die Ölpreise volatil reagieren, bemühen sich China und die USA um diplomatische Lösungen.
- In Israel bestätigte die Wahlkommission das Wahlergebnis trotz Betrugsvorwürfen.
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Why It Matters
Die Straße von Hormus ist ein zentraler Knotenpunkt für den globalen Ölhandel. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich durch militärische Zwischenfälle und Sanktionen verschärft.
Die Hoffnungen auf eine diplomatische Annäherung haben die Ölpreise in den vergangenen Tagen deutlich absacken lassen. Sie haben jeweils den tiefsten Stand seit Anfang September erreicht.
Am Donnerstagmorgen liegt der Preis der Sorte Brent an der Marke von 94 Dollar, ein weiteres Minus von 0,6 Prozent. Der Preis der Sorte WTI fällt etwas stärker auf etwa 87 Dollar.
In der Straße von Hormus sind nach einem Bericht des iranischen Staatsfernsehens zwei Öltanker und ein Schlepper auf Seeminen gelaufen und daraufhin in Brand geraten. Der Sender machte keine Angaben zu möglichen Opfern oder zur Flagge der Schiffe. Der Bericht konnte nicht unabhängig überprüft werden.
Unter Berufung auf eine Mitteilung der Revolutionsgarden hieß es in dem Bericht außerdem, die Garden hätten zwei US-Drohnen im Luftraum über der Meerenge abgefangen. Die Revolutionsgarden äußern sich regelmäßig zu Vorfällen, bei denen Schiffe, darunter Öltanker, in der Meerenge angegriffen oder beschädigt wurden.
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat erneut einen Angriff auf den Flughafen in der saudischen Hauptstadt Riad für sich beansprucht. Eine Rakete habe den Flughafen direkt getroffen, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit. Reisende sowie Fluggesellschaften und deren Mitarbeiter warnte er erneut davor, den saudischen Flugraum zu nutzen, weil dieser nicht vor Angriffen der Huthi sicher sei.
Die israelische Wahlkommission hat keine Hinweise auf Betrug bei der Parlamentswahl der vergangenen Woche gefunden. Bei der Prüfung seien keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, die die Integrität der Wahl beeinträchtigt oder das Wahlergebnis verfälscht hätten, teilte die Behörde mit. Der israelische Präsident Izchak Herzog nahm die amtlich festgestellten Ergebnisse entgegen und kündigte an, er werde Konsultationen mit Parteivertretern zur Bildung einer neuen Regierung aufnehmen.
In der Straße von Hormus sind nach iranischen Angaben vier Tanker auf Minen gefahren und zerstört worden. Der regierungsnahe Sender Press TV zitierte auf Telegram die mächtigen Revolutionsgarden, wonach die Schiffe versucht hätten, in der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge eine vom Iran nicht genehmigte Route zu nehmen.
US-Präsident Donald Trump ist Spekulationen entgegengetreten, er plane nach den US-Zwischenwahlen neue Angriffe gegen den Iran. In einem Interview der britischen „Financial Times“ sagte Trump, die USA hätten keine unmittelbaren Pläne für einen Angriff.
Gut eine Woche nach der Parlamentswahl in Israel beginnt Staatspräsident Izchak Herzog mit den Konsultationen zur Regierungsbildung.
Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump in der Nacht zum Dienstag den Iran angegriffen. Ziel sei eine kürzliche fertiggestellte Luftabwehrstellung gewesen.
Die USA werden Präsident Donald Trump zufolge nach Ablauf dieses Jahres keine Militärhilfe mehr an Israel zahlen. Er habe vor Monaten mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vereinbart, die Zahlungen in Höhe von vier Milliarden Dollar pro Jahr zu beenden.
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben Explosionen an drei Tankern in der Straße von Hormus gemeldet. Die Schiffe seien in den frühen Morgenstunden auf Seeminen aufgefahren.
Die für Anfang nächsten Jahres in Saudi-Arabien geplante Fußball-Asienmeisterschaft wird wegen der andauernden Angriffe der jemenitischen Huthi-Rebellen auf Ende 2027 verschoben.
US-Vizepräsident JD Vance sieht Chancen auf eine diplomatische Einigung mit dem Iran. „Wir haben mehrere gute Gespräche mit den Iranern geführt“, sagte Vance am Montag in Washington.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Fortsetzung der diplomatischen Konsultationen zur Regierungsbildung in Israel.
Very likely · Within weeks
Open Questions
- Wie reagiert der Iran auf die US-Angriffe?
- Wird es zu einer diplomatischen Einigung kommen?





