
In der iranischen Hauptstadt sorgt ein Schauspieler in einer Käfig-Installation für Aufsehen und Kritik am US-Präsidenten.
AI-generated summary
Seit Ende Februar herrscht ein bewaffneter Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Die Stadtverwaltung Teheran nutzt öffentliche Installationen zur propagandistischen Untermauerung ihrer Forderungen.
Der in weiten Teilen der Welt und inzwischen auch in seinem eigenen Land weitgehend unbeliebte US-Präsident Donald Trump erfreut sich ausgerechnet im verfeindeten Iran derzeit größter Popularität: In der Hauptstadt Teheran sorgt eine Installation rund um den Krieg gegen die USA seit einigen Tagen für viel Aufmerksamkeit und entwickelt sich zum Besuchermagneten.
Am bekannten Tadschrisch-Platz im Norden der Millionenstadt hatte die Stadtverwaltung einen Schauspieler beauftragt, als Trump zu posieren – hinter Gittern, als büße er eine Gefängnisstrafe. Die Zelle war am Mittwoch auf einer Säule in mehreren Meter Höhe über dem Platz angebracht worden. Der Darsteller in einem dunklen Anzug mit roter Krawatte und einer Maske, die das Gesicht des US-Präsidenten zeigt, geht in dem Käfig auf und ab und rüttelt von Zeit zu Zeit an den Gitterstäben. Die Installation ist an einer frei stehenden Werbetafel angebracht, daneben zeigt eine LED-Wand Texte und Bilder, in denen dem US-Präsidenten Kriegsverbrechen vorgeworfen werden.
Nach Angaben der Organisatoren ist der Schauspieler von morgens bis mittags in der Zelle zu sehen. Auch am Abend bis nach Mitternacht nimmt er seinen Platz in dem »Gefängnis« ein. Viele Menschen bleiben vor der Werbetafel stehen und machen Fotos und Videos. »Keine Sorge, wir zahlen deine Kaution und holen dich raus!«, scherzte ein Passant laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP an den Trump-Darsteller gerichtet. Ein Jugendlicher machte seiner Wut Luft: »Trump, dieses Mal bringen wir dich um!«, schrie er. Eine Iranerin sagte am Samstag laut Nachrichtenagentur dpa, sie mache sich große Sorgen vor neuen Bombardierungen durch die US-Armee. Zu der Installation erklärte sie: »Ich denke, es ist einfach nur lustig.«
Die Sorge vor einer erneuten militärischen Eskalation scheint nicht unbegründet. Am Freitag ordnete das US-Außenministerium offenbar eine Reduzierung des US-Personals an den Botschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, im Libanon, in Katar und Jordanien an, berichteten mehrere US-Medien. In Iran gab es in den vergangenen Wochen Berichten zufolge Militärmanöver und Raketentests. Experten halten ein Wiederaufflammen des Kriegs nach den Midterm-Wahlen in den USA am 3. November für wahrscheinlich.
Seit dem Beginn des Kriegs, der Ende Februar durch US-amerikanische und israelische Angriffe ausgelöst worden war, hat Iran seine gegen die USA gerichtete Propaganda im eigenen Land verstärkt, etwa durch große Wandbilder an öffentlichen Plätzen oder Videospiele. Propaganda-Kunstwerke verbreiteten sich oft schnell im Internet.
Hinter der Kampagne steht die Stadtverwaltung Teherans. Eigenen Angaben zufolge will sie ihre Einwohner daran erinnern, dass Iran Rechenschaft von Trump für die Kriegshandlungen fordert. Das iranische Regime hatte nach Beginn der Angriffe Vergeltung angekündigt. Es wirft dem US-Präsidenten vor, gezielt zivile Ziele angegriffen zu haben, darunter eine Schule und eine Hochzeitsfeier, wodurch Dutzende Frauen und Kinder ums Leben kamen. Regierungsnahen Medien zufolge soll Installation bis auf Weiteres ununterbrochen in Betrieb sein – sieben Tage die Woche.
AI outlook — possibilities, not facts
Fortsetzung der Installation sieben Tage die Woche.
Very likely · Within weeks

After a deadly attack on Israeli soldiers in Hebron, the Israeli army carries out massive raids and expulsions. The Palestinian Authority criticizes this as collective punishment and calls for international help.

In France, Spain and Italy, young people are increasingly taking to the streets. Political economist Tim Vlandas explains in an interview why young people are turning to extreme parties due to political neglect of pensioner interests.

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu is preparing the country for possible international banking sanctions. He is considering using blockchain technology to route financial transactions bypassing the traditional banking system.

135 people were arrested at the start of a nationwide day of protests in France. The authorities massively increased security precautions, deployed 70,000 officers and imposed bans on gatherings in several cities.

Before the demonstrations began in France, the police had already arrested 135 people. Interior Minister Laurent Nuñez reported the seizure of dangerous items during over 1,000 checks in Paris. 70,000 officers are on duty.

According to South Korean reports, North Korean leader Kim Jong Un made a surprise arrival in the Chinese border town of Dandong. The visit falls on the anniversary of China's entry into the Korean War.