
AI-generated summary
Die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) beendete ihre Jahrestagung in Jamaika ohne Einigung auf ein Regelwerk für den Tiefseebergbau, trotz Verhandlungen der 172 Mitgliedstaaten.
Jamaika. Die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) hat ihre Jahrestagung im karibischen Inselstaat Jamaika ohne eine Einigung auf ein Regelwerk für den umstrittenen Tiefseebergbau beendet. Die 172 Mitgliedstaaten hatten bei der fünftägigen Vollversammlung über einen internationalen Regulierungsrahmen für den möglichen Abbau von Rohstoffen am Meeresgrund verhandelt. Umweltorganisationen setzten sich gegen Tiefseebergbau ein und fordern ein Moratorium.
WWF bedauerte, dass neben dem Haushalt nur eine wesentliche Entscheidung getroffen wurde: Tiefseebergbauunternehmen erhalten vorläufigen Beobachterstatus. „Angesichts laufender Untersuchungen gegen Kontraktoren und der wachsenden Unterstützung für ein Moratorium ist das ein falsches Signal zur falschen Zeit“, sagte Martin Webeler, Experte für Tiefseebergbau beim WWF Deutschland.
Die Umweltorganisation kritisierte zudem die erneute Verschiebung einer seit langem überfälligen Überprüfung der Meeresbodenbehörde. Dabei soll untersucht werden, ob die ISA ihren Auftrag wirksam und zum Nutzen der gesamten Menschheit erfüllt. Greenpeace forderte ein entschlosseneres Vorgehen gegen Unternehmen und Staaten, die den Tiefseebergbau außerhalb des internationalen Systems vorantreiben wollen.
Hintergrund ist insbesondere der Versuch des Nicht-Mitgliedstaates USA, Bergbauunternehmen den Abbau von Rohstoffen am Meeresgrund einseitig zu ermöglichen. „Die ISA muss nun geschlossen gegen Länder und Unternehmen vorgehen, die im Alleingang Tiefseebergbau betreiben wollen“, forderte Daniela von Schaper, Meeresexpertin von Greenpeace Deutschland.

Nach einer 29-tägigen Zwangspause aufgrund von Niedrigwasser fahren wieder viele Rheinfähren. Trotz gestiegener Pegelstände sind jedoch viele Passagiere wegen des wechselhaften Wetters abwesend, was zu erheblichen wirtschaftlichen Folgen für die Fährenbetreiber führt.

Die Halbinsel Saint-Tropez setzt verstärkt auf Naturschutz, insbesondere am Strand Pampelonne. Trotz strengerer Bauauflagen und reduzierter Strandbewirtschaftung boomt das Luxusimmobiliensegment, da die Regulierung die Exklusivität der Region sichert.
In Bremerhaven sorgt der Schiffsbohrwurm (Teredo navalis) für massive Schäden an Hafenanlagen und Brücken. Die Muschel, die durch den Klimawandel begünstigt wird, nagt Holzpfähle ab und gefährdet die maritime Infrastruktur, was nun teure Sanierungen erzwingt.
In der spanischen Region Valencia mussten 1000 Menschen wegen eines Waldbrandes bei Gátova evakuiert werden. Gleichzeitig verursachten heftige Regenfälle an der Costa Dorada Überschwemmungen, bei denen drei Personen verletzt wurden.

Der Extrembergsteiger Alexander Huber engagiert sich als „Garant“ für die Organisation Mountain Wilderness. Er kritisiert aktuelle Seilbahnprojekte wie die Scheidtobelbahn und fordert ein Umdenken in der bayerischen Umweltpolitik zum Schutz der alpinen Biodiversität.

Nach 308 Festnahmen wegen fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung in Griechenland seit Jahresbeginn reagiert das Land mit einem neuen Feuermeldesystem für 22 historische Stätten, um die Reaktionszeiten bei Waldbränden zu verkürzen.