
Der Fernsehauftritt von Jean-Marie Le Pen am 13. Februar 1984 als Schlüsselmoment des medialen Aufstiegs des Front National.
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Der Auftritt von Jean-Marie Le Pen am 13. Februar 1984 in der Sendung „L’Heure de vérité“ gilt als prägendes Ereignis für die Wahrnehmung des Front National im Fernsehen.
Die Sendung dauerte schon über eine Stunde, und Jean-Marie Le Pen, der Chef des rechtsextremen Front National, begann sich offenbar zu langweilen. Immer wieder hatten ihn Journalisten mit kritischen Fragen zu seiner Vergangenheit konfrontiert, mit antisemitischen und rassistischen Äußerungen sowie den Vorwürfen, er habe während des Algerienkriegs gefoltert.
Nun war es ihm offenbar genug. Le Pen erhob sich und verkündete, eine Schweigeminute für die Opfer der kommunistischen Diktatur abhalten zu wollen. Er stand und schwieg, einige seine Anhänger im Publikum taten es ihm nach.
Die Herren gedachten der Opfer des Gulag, doch der Journalist Albert du Roy blieb sitzen und fragte, wie Le Pen die französischen Werften retten wolle. Die industriepolitische Frage ging in der Erinnerung an die Sendung unter; die Schweigeminute wurde zum Bild des Abends. Millionen Menschen sahen zu.
Der Auftritt am 13. Februar 1984 in „L’Heure de vérité“ wurde zu einem Schlüsselmoment des medialen Aufstiegs Jean-Marie Le Pens und seiner Bewegung.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.
Annalena Baerbock steht kurz vor Ende ihrer Amtszeit als UN-Generalversammlungspräsidentin unter Druck. USA und Russland kritisieren ihr transparentes Auswahlverfahren für den nächsten UN-Generalsekretär als Kompetenzüberschreitung.