Joshua Kushner bereut Fifa-Engagement nach gescheitertem Deal
Der Risikokapitalgeber distanziert sich von Fifa-Plänen, während die Uefa den Rückzug von Gianni Infantino fordert.
Quick Look
- Risikokapitalgeber Joshua Kushner bereut sein Interesse an Fifa-Anteilen aufgrund politischer Dynamiken.
- Der 4,2-Milliarden-Dollar-Deal scheiterte.
- Die Uefa fordert nun den Rückzug von Fifa-Präsident Gianni Infantino und bereitet eine Strafanzeige vor.
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Why It Matters
Joshua Kushner plante den Erwerb von 20 Prozent Anteilen an einer Fifa-Tochtergesellschaft für 4,2 Milliarden Dollar. Das Vorhaben wurde von Gianni Infantino vorangetrieben.
Angesichts des daraus entstandenen Fifa-Machtkampfs bereut Risiko-Kapitalgeber Joshua Kushner mittlerweile sein Interesse am Kauf von Anteilen an Turnieren des Fußball-Weltverbands. »Wenn wir gewusst hätten, was sich daraus entwickelt, hätten wir uns nicht beteiligt«, sagte der Milliardär: »Ich habe die politischen Dynamiken des globalen Fußballs nicht ausreichend erkannt.«
Der Bruder von US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sollte für rund 4,2 Milliarden Dollar 20 Prozent der Anteile an einer Fifa-Tochtergesellschaft erwerben. Der von Fifa-Präsident Gianni Infantino forcierte Plan ist in der Zwischenzeit gescheitert.
Die europäische Fußball-Union (Uefa) fordert als Folge der Pläne den Rückzug Infantinos und bereitet eine Strafanzeige in der Schweiz gegen ihn vor. Ziel der Uefa ist es, den Schweizer vor der Präsidentschaftswahl beim Kongress im März 2027 zum Aufgeben zu zwingen.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Uefa reicht Strafanzeige gegen Infantino in der Schweiz ein.
Likely · Within months
Open Questions
- Wie wird die Strafanzeige der Uefa in der Schweiz rechtlich begründet?
- Wer sind die Gegenkandidaten für die Fifa-Präsidentschaftswahl 2027?


