Innenminister Herbert Reul präsentiert neues Lagebild: Rückgang bei Straftaten von Kindern und Jugendlichen, Anstieg jedoch bei Internetdelikten.
AI-generated summary
Das Lagebild zur Kinder- und Jugendkriminalität wird regelmäßig vom NRW-Innenministerium veröffentlicht. Es dient als Grundlage für die sicherheitspolitische Bewertung der Entwicklung in dieser Altersgruppe.
Die Zahl der kriminellen Jugendlichen ist in Nordrhein-Westfalen erneut deutlich gesunken. Das geht aus dem neuen Lagebild zur Kinder- und Jugendkriminalität hervor, das NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) in Steinfurt vorgestellt hat. «Wir zählen rund sechs Prozent weniger Tatverdächtige unter 21 Jahren», so Reul. Noch deutlicher werde diese Entwicklung, wenn man die Zahlen mit dem Jahr 2023 vergleicht. «Dann haben wir sogar einen Rückgang von fast 40 Prozent.»
Während die Zahl der tatverdächtigen Kinder im vergangenen Jahr stagnierte, ging die der Jugendlichen deutlich um 7,6 Prozent zurück. Insgesamt registrierte die Polizei rund 9.500 Straftaten weniger als im Vorjahr in diesen Altersgruppen.
Für rund 128.500 Taten waren Kinder, Jugendliche oder Heranwachsende demnach verantwortlich, nach 138.000 im Vorjahr – ein Minus um etwa sieben Prozent. Auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren sanken die Straftaten junger Menschen unter Alkoholeinfluss.
Deutlich weniger Gewalt an Schulen
Typische Taten junger Verdächtiger waren Diebstähle, Körperverletzungen, Beleidigungen und Sachbeschädigungen. Sie gingen auf breiter Front zurück. Die Gewalt an Schulen sank sogar um 14,2 Prozent.
Gegen den Trend leicht zugenommen haben dagegen Straftaten Jugendlicher im Internet. Die Zahl der unter 21-jährigen Tatverdächtigen stieg in diesem Bereich um 2,5 Prozent auf rund 10.400.
Der Streit in der Schule werde heute oft über das Handy weitergeführt, erläuterte Reul und warnte: «Das Netz ist kein rechtsfreier Raum. Wer bedroht, beleidigt, erpresst oder andere fertig macht, muss wissen: Die Polizei schaut hin und handelt.»
In the French border town of Forbach, police arrested an armed man in the Saint-Rémi church. The suspect had shouted religious slogans and was looking for the priest. He is not yet known to the security authorities as a terrorist.
A person was killed in a supermarket in Ratzeburg near Lübeck in the afternoon. The suspected perpetrator was seriously injured. Police have cordoned off a large area of the crime scene and said there is currently no danger to the public.
48-year-old Daniel V. is in custody after acts of sabotage at substations in Brandenburg and North Rhine-Westphalia. He is said to have caused short circuits with self-made rockets and was arrested near the Weisweiler power plant.
The police have completely closed the Autobahn 861 at the Rheinfelden border crossing in the Lörrach district because of a suspected explosive on a vehicle. There are significant traffic disruptions on the Swiss side.
Former Bundesliga goalkeeper Eike Immel was sentenced to a two-year suspended sentence by the Marburg regional court for fraud in 107 cases. He had borrowed around 34,000 euros from acquaintances to finance his cocaine use.
After a series of sabotage attacks on the power grid in North Rhine-Westphalia, Brandenburg and Saxony, 48-year-old Daniel V. was arrested near the Weisweiler power plant. He is now in custody.