Nach Ermittlungen wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung unter Einfluss von Betäubungsmitteln fordern mehrere JU-Verbände das Ende des Bundestagsmandats.
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Thomas Bareiß ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er war am 12. Juli in einen schweren Verkehrsunfall auf der B27 verwickelt.
Mehrere Verbände der Jungen Union in Baden-Württemberg fordern den CDU-Politiker Thomas Bareiß dazu auf, sein Bundestagsmandat niederzulegen. Grund dafür sind Ermittlungen gegen Bareiß nach einem Verkehrsunfall. Der Bezirksausschuss der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern schloss sich der Forderung an, die zuvor bereits die Junge Union Zollernalb öffentlich gemacht hatte. Der Kreisverband Zollernalb ist Teil des Bezirksverbands Württemberg-Hohenzollern.
Bareiß war am 12. Juli auf der B27 zwischen Hechingen und Balingen in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 51-Jährigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung und der fahrlässigen Körperverletzung. Eine Blutanalyse soll ergeben haben, dass Bareiß bei dem Unfall »unter dem Einfluss eines synthetischen Betäubungsmittels« stand. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Die Mandatsniederlegung sei der »politisch notwendige Schritt«, teilte Georg Riege mit, der Vorsitzende der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern. Diese würde Bareiß die notwendige Ruhe geben, »sich ohne die Belastungen und Anforderungen des Mandats vollständig auf seine gesundheitliche Genesung zu konzentrieren«, hieß es in der Mitteilung weiter. Der Bezirksausschuss betonte die persönliche Wertschätzung gegenüber Bareiß und begrüßte dessen Rückzug vom CDU-Bezirksvorsitz.
»Entscheidungen getroffen, die ich sehr bereue«
Anfang August kündigte Bareiß in einer persönlichen Erklärung eine Auszeit und parteipolitische Konsequenzen an, auch bat er um Entschuldigung. Er wolle sein Amt als Bezirksvorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern ruhen lassen und nicht erneut zur Wiederwahl antreten. Bareiß sitzt seit 2005 im Bundestag.
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