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Kimberly Guilfoyle ist ehemalige Fernsehmoderatorin und politische Beraterin, die 2021 als US-Botschafterin in Griechenland ernannt wurde. Sie war zuvor mit Gavin Newsom verheiratet und verlobt mit Donald Trump Jr., wodurch sie Verbindungen zu beiden politischen Lagern in den USA unterhält.
»Wir haben in den Berichten gesehen, ist sehr beunruhigend, es ist besorgniserregend«, sagte der republikanische Senator John Barrasso dem Sender CBS News. Er gehe davon aus, das Außenministerium werde eine Ermittlung einleiten. Zudem werde sich der zuständige Ausschuss im Senat der Sache annehmen.
Das »Wall Street Journal« hatte zuvor Nachrichten veröffentlicht, die belegen sollen, dass Guilfoyle den Trump-Spender Eric Deters um eine Überweisung in Höhe von 100.000 Dollar gebeten habe. Demnach soll Guilfoyle die dringende Bitte wenige Tage vor ihrer Anhörung im Senat platziert haben. Guilfoyle habe das Geld gebraucht, um Schulden bei der Kreditkartenfirma American Express zu begleichen.
Die heutige Botschafterin war einst mit Donald Trump Jr., dem ältesten Sohn des Präsidenten, verlobt. Zwischen 2001 und 2006 war sie mit dem Demokraten Gavin Newsom verheiratet gewesen, dem Ambitionen auf das Weiße Haus bei der Wahl 2028 nachgesagt werden.
Laut der Zeitung stand Guilfoyle seit Monaten in Kontakt mit Deters, der sie um Hilfe gebeten hatte, um die Aufmerksamkeit der Trump-Regierung auf persönliche steuerliche und rechtliche Angelegenheiten zu lenken – und ihr im Erfolgsfall Zahlungen von bis zu einer Million Dollar versprochen haben soll. Deters zufolge kam es allerdings nie zu einer Zahlung.
»Schatz, bitte, du musst das heute noch für mich erledigen«, schrieb sie Deters demnach und fügte ein Emoji mit gefalteten Händen sowie eine Datei mit Anweisungen zur Zahlung hinzu. Deters habe das Geld so schicken sollen, dass die Überweisung im Nachhinein nicht mehr nachvollziehbar sei.
Botschafterin weist Anschuldigungen zurück
Wie das »Wall Street Journal« berichtete, bestreitet Guilfoyle laut ihrem Anwalt die Echtheit der Nachrichten. Wegen öffentlicher Auftritte sei ihr vor ihrer Anhörung im Senat Geld geschuldet worden. Deters sagte dem »Wall Street Journal« allerdings, keine Schulden bei Guilfoyle gehabt zu haben.
»Es war eindeutig ein Fall von Geld gegen Gefälligkeiten«, sagte Deters dem Sender CBS News. Zu keinem Zeitpunkt habe er vorgehabt, Guilfoyle tatsächlich Geld zu schicken, behauptete er. Stattdessen habe er sich eine Ausrede ausgedacht. Wie CBS News berichtete, teilte Deters die Textnachrichten mit dem Sender, die Guilfoyles Anfrage nach den 100.000 Dollar zeigen. Deters gilt als langjähriger Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. Er hatte mehrfach ohne Erfolg für politische Ämter im US-Bundesstaat Kentucky kandidiert.
Inzwischen melden jedoch zahlreiche Medien, dass Rubio und auch Trump extrem ungehalten über das Verhalten von Guilfoyle seien. Eine Ablösung steht demnach zur Debatte. Seit Wochen gibt es immer neue Berichte über potenzielles Fehlverhalten. So meldete das »Wall Street Journal«, dass Guilfoyle immer wieder ein bestimmtes Bau- und Energieunternehmen unterstützt haben soll. Zudem wird ihr unterstellt, dass sie das Personal der Botschaft in Athen schlecht behandelt habe. Und dann sind da noch die Berichte, laut denen sie geprahlt haben soll, Regierungen stürzen zu können. Guilfoyle selbst bestreitet jedes Fehlverhalten.
In den Tagen zuvor hatten bereits mehrere Demokraten eine lückenlose Aufklärung gefordert – unter anderem Robert Garcia, ranghöchster Demokrat im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses. »Das ist der jüngste Fall in einer langen Reihe von Korruptionsvorwürfen rund um die Trump-Regierung, und wir verlangen Antworten«, sagte er. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, wäre das ein Fall von eklatantem Machtmissbrauch.
Verheiratet mit Gavin Newsom, verlobt mit Donald Trump jr.: Kimberly Guilfoyle war auf beiden Seiten des US-politischen Spektrums aktiv. Die Frau, die den Sturz von Rumäniens Regierung angekündigt haben soll, hat einen zweifelhaften Ruf. Mehr dazu hier.
AI outlook — possibilities, not facts
Das Außenministerium leitet eine formelle Untersuchung gegen Kimberly Guilfoyle ein.
Likely · Within weeks
Der Senat wird den Fall Kimberly Guilfoyle im zuständigen Ausschuss untersuchen.
Likely · Within weeks
Es folgen weitere Medienberichte über potenzielles Fehlverhalten von Guilfoyle im Amt.
Very likely · Within days
Federal Judge Jennifer L. Rochon in New York has granted a lawsuit by Common Cause and others and ordered the government to stop airing Department of Homeland Security commercials funded with public funds for two weeks. The judge saw possible unlawful use of state resources for political propaganda because one spot resembled a Trump 2024 campaign video.

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