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Die deutsche Nationalmannschaft hatte zuvor gegen Griechenland mit 0:1 verloren und befand sich nach dem WM-Desaster in einer Phase des Neuanfangs unter Bundestrainer Jürgen Klopp.
Endlich wieder Fußball-Spaß. Die runderneuerte Nationalmannschaft mit Debütant Mika Baur als 1000. Nationalspieler hat Jürgen Klopp den ersehnten ersten Sieg als Bundestrainer beschert. Premierentorschütze Tom Bischof (39. Minute) und der wie befreit wirbelnde Florian Wirtz (61.) sorgten beim mit viel Offensivmut erspielten 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Serbien in München für die Tore.
Die nach dem Ergebnis-Dämpfer beim 0:1 gegen Griechenland schnell aufgekommenen Zweifel an einem schnellen Klopp-Effekt zum Neustart der DFB-Auswahl nach dem WM-Desaster sind durch den ersten Lichtblick wieder vertrieben - denn das System funktionierte im dritten Spiel zum ersten Mal so richtig. Für den 59-Jährigen war der Sieg vor 68.121 Zuschauern eine riesige Befreiung. Die Fans feierten die erste Klopp-Party in schwarz-rot-gold.
Nach dem Schichtwechsel zu seinem zweiten Kader ohne etablierte Kräfte wie Kapitän Joshua Kimmich oder Abwehrchef Jonathan Tah startete der DFB-Chefcoach mit einer komplett neuen Startelf. Besonders das junge Mittelfeld mit Bischof (21 Jahre), Wirtz (23) und Aleksandar Pavlovic (22) zeigte den Powerfußball Marke Klopp. Weiterer Pluspunkt: Erstmals seit sieben Länderspielen stand beim DFB-Debüt von Torwarthoffnung Jonas Urbig hinten wieder die Null.
Jetzt die Revanche gegen Griechenland
Durch den Erfolg gegen das weiter punktlose Schlusslicht Serbien hat sich auch die Situation in der Nations League für die DFB-Elf wieder verbessert. Am Sonntag geht es zum Rückspiel nach Griechenland - dort hat Klopp noch eine Rechnung offen.
Mit dem Heimsieg gegen die Serben sah Klopp sich in seiner Hoffnung bestätigt, dass mehr Trainingszeit mit dem zweiten Kader auch zu stärkeren Darbietungen führen würde. «Wenn sie so auftreten, wie sie trainiert haben, dann wird es sehr lebendig», versprach der Chefcoach vor dem Anpfiff im ZDF - und sollte recht behalten.
In Urbig und dem Freiburger Außenstürmer Derry Scherhant schickte Klopp zwei Debütanten von Beginn an aufs Feld. Gegen den erwarteten tiefen Block der Serben konnte Scherhant gleich mit einigen guten Aktionen auf sich aufmerksam machen.
Chancenwucher gegen schwache Serben
Die erste gute Chance vergab Pavlovic, dessen Schuss von der Strafraumgrenze in der achten Minute knapp am rechten Pfosten vorbeizischte. Nur gut eine Minute später verpasste Nick Woltemade auf Scherhants Vorlage die Führung. Auch Gnabry zielte nicht genau genug (17.).
Klopp applaudierte seinen Schützlingen zwar häufig, forderte aber an der Seitenlinie auch gestenreich noch mehr Tempo. Immer wieder kam die DFB-Elf aussichtsreich vor das Tor der meist passiven Serben, zeigte aber im Abschluss Schwächen. Bischofs Schuss fand nur das Außennetz (24.). Nach einer feinen Kombination über Florian Wirtz und Woltemade scheiterte Gnabry frei vor Gäste-Schlussmann Djordje Petrovic (30.).
Das wäre auf der anderen Seite fast bestraft worden. Bei einigen Risiko-Aktionen in der Defensive war schon ein Raunen über die Ränge gezogen, als der frühere Bundesliga-Profi Filip Kostic plötzlich der deutschen Abwehr enteilte. An seiner Flanke von der Grundlinie rutschte Kosta Nedeljkovic nur um Zentimeter vorbei (32.).
Künftiger Klopp-Chef Mertesacker: «Ergebnisse ersetzen gar nichts»
Hatte die Partie gegen Griechenland noch auf so manchen Zuschauer eher einschläfernd gewirkt, konnten sich die Fans im Münchner Fußball-Tempel über Action nicht beklagen. Nachdem Wirtz zunächst noch eine dicke Kopfball-Chance vergab (35.) und wenig später den Pfosten traf, erlöste Bischof die Gastgeber im Nachschuss. Der 21-Jährige, der von der U21 in den A-Kader gewechselt war, bejubelte im zweiten Länderspiel das erste Tor.
Das erste Heimtor unter Klopp war längst verdient, Pavlovic hätte fast noch vor der Pause erhöht. Mit viel Beifall schickte das Publikum die DFB-Auswahl in die Pause, Dynamik und Einsatz stimmten diesmal. Auch der künftige DFB-Geschäftsführer Per Mertesacker schaute bei seinem letzten Einsatz als ZDF-Experte genau hin. «Ergebnisse ersetzen gar nichts. Euphorie kann abebben», hatte der frühere Weltmeister vor dem Anpfiff gemahnt.
Das sieht zwar auch Klopp nicht anders, sein Kader-Casting aber setzte der Bundestrainer auch nach der Pause fort. Saïd El Mala kam als nächster Debütant für Gnabry ins Spiel, Wirtz übernahm die Kapitänsbinde.
Baur als 1000. DFB-Debütant
Das Bild auf dem Rasen änderte sich nicht. Die deutsche Mannschaft kam zu klaren Chancen, hätte schon durch El Mala (57.) und Woltemade (59.) die Vorentscheidung erzwingen können. Als Wirtz dann das längst überfällige zweite Tor erzielte, klatschte Klopp vor der deutschen Bank befreit jeden ab, der seinen Weg kreuzte. Maximilian Mittelstädt hatte den Liverpool-Profi im Strafraum bedient, Wirtz ließ cool noch Gegenspieler Srdjan Babic aussteigen und schob flach ein.
Nun blieb noch Zeit für etwas deutsche Fußball-Historie: Klopp wechselte weiter, als 1000. Debütant der DFB-Historie kam der 22 Jahre alte Baur von Celtic Glasgow, Sohn des früheren Handball-Nationalspielers Markus Baur, in die einseitige Partie. Ihren Schwung behielten die Klopp-Mannen bis zum Schluss, nur weitere Tore gelangen nicht mehr.
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Deutschland gewinnt das Rückspiel gegen Griechenland in Athen
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Jürgen Klopp wird weiterhin junge Spieler in die Nationalmannschaft integrieren
Very likely · Within weeks
The German national soccer team achieved its first win under coach Jürgen Klopp: a 2-0 win against Serbia in Munich, in which Florian Wirtz stood out with a goal and a strong performance. International media praised the confident performance and the attractive playing style with high pressing.
In the Nations League match between Ireland and Austria in Dublin, Irish fans staged protests against Israel's actions in Gaza, throwing tennis balls with Palestinian flags onto the pitch and causing a four-minute disruption. Despite the actions, the game ended 2-2 after Troy Parrott scored two goals and Austria equalized.
Jürgen Klopp celebrated the German national team's 2-0 win against Serbia in the Nations League, praising the counter-pressing and captaincy performance of Florian Wirtz, who wore the captain's armband after Serge Gnabry was substituted and prepared a goal.

In the international match against Serbia without Joshua Kimmich, Nikola Pavlović and Maximilian Bischof were in a competitive battle. The Bayern duo and Derry Scherhant from SC Freiburg presented themselves particularly well, which could be well received by the audience.
The German national team won 2-0 against Serbia in Munich. Tom Bischof and Florian Wirtz scored the goals. It is the first win under new national coach Jürgen Klopp after two previous defeats in the Nations League. Mika Baur made his debut as the 1000th national player.

Germany won its first game under national coach Jürgen Klopp against Serbia. The newly formed team showed a lot of joy and played against a harmless opponent. The victory is seen as a remedy for the dip in the mood.