
Kanzler Friedrich Merz wirbt bei erster Regierungskonferenz für den Investitionsstandort Deutschland, doch organisatorische Mängel sorgen für Frust bei internationalen Gästen.
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Erstmals lud die Bundesregierung rund 200 internationale Investoren ein, um für den Wirtschaftsstandort zu werben.
Pünktlich seien die Deutschen, gut organisiert und stets gewissenhaft: alles, was Investoren bräuchten, sagte Kanzler Friedrich Merz zur Eröffnung der Investorenkonferenz am Dienstag, der dem Volk sonst gern fehlenden Leistungswillen vorwirft. Erstmals lud die Bundesregierung rund 200 internationale Investorinnen und Investoren ein, um für den Standort zu werben.
Vor den Türen der Konferenz bewies sich allerdings das Gegenteil: Akkreditierung und Sicherheitskontrolle waren so überlaufen, dass es eine ganze Reihe von Geldgebern gar nicht zur Rede von Merz schaffte. Die große Werbesendung für den Standort D, sie ging schlecht los.
Auch ansonsten hatte der Tag wenig mit den vom Kanzler erwähnten Tugenden zu tun. Die vier Etagen der ESMT-Hochschule auf der Berliner Museumsinsel glichen einem Termitenhügel. Überall sah man Investoren und Unternehmer herumirren auf der Suche nach Raum und Gesprächspartnern für den nächsten bilateralen Austausch.
Und wenn sie es dann geschafft hatten, fehlte dem ein oder anderen manches, eine Liste mit konkreten Projekten etwa, in die sich gleich investieren lässt.

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