
Die Bundesregierung investiert 2,5 Milliarden Euro in eine Maßnahme, die kaum Entlastung bringt und ökologische Ziele verfehlt.
AI-generated summary
Der Tankrabatt wurde eingeführt, um die Spritpreise durch eine Steuersenkung zu drücken. Die Maßnahme kostete den Bund 2,5 Milliarden Euro.
Die Hoffnung war groß. Mit dem "Tankrabatt" sollte das Leben der Autofahrer günstiger werden. Die Spritpreise sollten hoffentlich unter die psychologisch wichtige Marke von zwei Euro fallen. Die Mineralölkonzerne versprachen, die seit dem 1. Oktober geltende Steuersenkung in vollem Umfang weiterzugeben. Auch die Wirtschaft hatte Hoffnung - auf eine geringere Inflation, eine bessere Kauflaune der Leute - alles dank "Tankrabatt".
Doch die Realität ist eine andere. Zwar sind die Spritpreise gesunken, aber sie sind weiterhin hoch - zum Teil weit über zwei Euro pro Liter. Zwar wird die Steuersenkung bei Benzin fast vollständig weitergeben, bei Diesel aber nicht. Positive Effekte auf Inflationsrate und Einkaufsstimmung - Fehlanzeige.
Mit dem Tankrabatt schmeißt die Bundesregierung 2,5 Milliarden Euro aus dem Fenster. Von den Steuermilliarden profitiert die fossile Lobby, die seit Jahrzehnten konsequenten Klimaschutz ausbremst. Und natürlich profitieren auch die Ölländer, deren Krieg erst für die hohen Energiekosten hierzulande sorgt.
Es hätte andere Ideen gegeben
Wirtschaftsexperten, Opposition, sogar Mitglieder der Regierung haben davor gewarnt. Mit dem Geld hätte man so viel Besseres machen können: zielgerichtete Maßnahmen. Zum Beispiel die E-Auto-Förderung für Menschen mit wenig Geld ausweiten, die derzeit diskutierte Stromsteuer für alle reduzieren, um damit den Anreiz auf strombasierte klimafreundliche Techniken zu erhöhen oder für mehr Bus und Bahn sorgen - vor allem auf dem Land.
Es gibt noch viele andere Ideen, wie man das Geld so hätte einsetzen können, dass Deutschland einen Schritt nach vorne geht. Weg vom Öl, das das Leben der Menschen immer teurer macht, ob mit oder ohne Rabatt.
Eine Beruhigungspille vor den Wahlen
Stattdessen war es der Bundesregierung wichtig, schnell noch vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin den wütenden Autofahrern eine Beruhigungspille in den Tank zu mischen - in der Hoffnung, dass die Wahlergebnisse für die Regierungsparteien nicht so schlimm ausfallen.
Was nach einem Monat "Tankrabatt" bleibt, ist viel Frust - nach wie vor an der Tankstelle und bei all denjenigen, die sich eine nachhaltige, zukunftsgewandte Politik wünschen. Was aber auch bleibt, ist die Hoffnung, dass die Bundesregierung dieses Mal aus ihren Fehlern lernt.

Ursula von der Leyen's move to integrate Canada into the EU as an associated member is meeting with resistance from EU member states. Despite a positive response to the idea of a closer partnership, countries like Germany blocked the official name request.

Metro's Russian subsidiary transferred a billion rubles to a military supplies fund run by Putin. The German parent company denies control, but reports suggest the receivership was an arranged deal.
The political conflict in Brazil is escalating due to investigations against the Bolsonaro family. Critics accuse the Lula government of using the judiciary as an instrument to secure power and persecute political opponents.

The US aid organization Hera and many other non-profits suffer from complex bureaucratic and political hurdles when it comes to cross-border donations. Experts call for reforms for a true internal market for philanthropy.

Real Madrid striker Kylian Mbappé comes under pressure in China after making a joke about Mao Zedong. The result is the loss of sponsors and reduced media presence.

The future of the pension without deductions after 45 years of contributions is uncertain. While the new Labor Minister Alexander Schweitzer previously advocated preservation, the Union is now proposing stricter crediting rules in order to reform pension practice.