
Der Geschäftsklimaindex des Münchner Ifo-Instituts springt von minus 33,2 auf minus 4,1 Punkte – der beste Wert seit Mitte 2024. Eine Expertin warnt dennoch vor Entwarnung.
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Der vom Münchner Ifo-Institut erhobene Geschäftsklimaindex der deutschen Autoindustrie ist im Oktober von minus 33,2 auf minus 4,1 Punkte gestiegen. Es ist der beste Wert seit Mitte 2024. Der Teilindex für die aktuelle Lage liegt zum ersten Mal seit damals im Plus. Eine Einigung zwischen Frankreich und Deutschland auf eine gemeinsame Automobilstrategie könnte ein Grund für die besseren Werte sein.
Der Index springt um fast 30 Punkte. Zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren dreht die Einschätzung der aktuellen Lage ins Plus. Grund zur Entwarnung gibt es einer Expertin zufolge aber nicht.
Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie ist im Oktober sprunghaft gestiegen.
München. Auch wenn es zuletzt wieder schlechte Nachrichten gab: Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie ist im Oktober stark gestiegen. Der vom Münchner Ifo-Institut erhobene Index sprang von minus 33,2 auf minus 4,1 Punkte. Das ist der beste Wert seit Mitte 2024. Der Teilindex für die aktuelle Lage liegt zum ersten Mal seit damals sogar im Plus.
Auch die Erwartungen verbesserten sich - wenn auch nicht ganz so stark wie die Einschätzung der aktuellen Lage. Hier überwiegen noch immer die Pessimisten - wenn auch längst nicht mehr so stark wie zuletzt. „Von Entwarnung in der Automobilindustrie kann jedoch keine Rede sein, denn die starken monatlichen Schwankungen im Geschäftsklima deuten auf eine sehr hohe Unsicherheit in der Branche hin“, sagt Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.
Ein Grund für die besseren Werte könnte ihrer Meinung nach die Einigung zwischen Frankreich und Deutschland auf eine gemeinsame Automobilstrategie sein. Wölfl sieht darin aber nur ein kurzes Aufatmen der Branche. „Die Einigung verschafft der Autoindustrie zwar ein gewisses Zeitfenster“, sagt sie. „Sie ändert jedoch nichts an der zentralen Herausforderung der Branche, im Technologiewettbewerb wieder an die Spitze aufzuschließen.“
Die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen können in der Erhebung, die im Oktober stattfand, noch keine Rolle gespielt haben.
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