
BMW warnt vor drastisch sinkenden Gewinnen
BMW hat eine Gewinnwarnung ausgegeben und rechnet mit einer Marge von nur 1-3% im Autogeschäft. Dies ist ein deutlicher Rückgang und wirft Fragen nach dem Geschäftsmodell auf.

BMW hat eine Gewinnwarnung ausgegeben und rechnet mit einer Marge von nur 1-3% im Autogeschäft. Dies ist ein deutlicher Rückgang und wirft Fragen nach dem Geschäftsmodell auf.

BMW warnt vor drastisch sinkenden Gewinnen und prognostiziert eine operative Marge von nur 1-3% im Autogeschäft. Dies stellt eine deutliche Abkehr von früheren Stabilitätsannahmen dar und wirft Fragen nach der Neuausrichtung des Geschäftsmodells auf.

BMW hat unerwartet stark seine Gewinnaussichten im Autogeschäft korrigiert und prognostiziert eine operative Umsatzrendite von nur 1-3%, was selbst für Volumenhersteller als niedrig gilt.
Chinas Autoexporte steigen rasant, während der heimische Markt im Mai um 22% einbrach. Gründe sind sinkende staatliche Hilfen, hohe Spritpreise und eine schwache Konsumstimmung, verschärft durch die Immobilienkrise. Europäische Hersteller wie VW spüren den Druck, während chinesische Marken auf Exporte ausweichen.

Die EU hat den chinesischen Halbleiterhersteller Yangzhou Yangjie Electronic Technology wegen Unterstützung Russlands sanktioniert. Nun wird eine Ausnahme diskutiert, da europäische Autohersteller auf die Komponenten angewiesen sind. Dies verdeutlicht die Verflechtung europäischer Industrie und chinesischer Zulieferer trotz "Derisking".

VW, Fraunhofer-Institute und TU Braunschweig bündeln in der Open Hybrid Labfactory ihre Kräfte zur Verbesserung der Kreislaufwirtschaft. Ziel ist es, Recyclingquoten zu erhöhen und Abhängigkeiten von Rohstoffen zu reduzieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Umweltziele zu erreichen.

The EU Commission proposes a new package to increase digital sovereignty, reduce dependence on US and Chinese tech infrastructure, and boost European AI and semiconductor industries. The plan includes faster approval for manufacturers, careful data storage selection by the public sector, and new AI centers.

Die EU-Kommission plant ein Maßnahmenpaket, um Europas Abhängigkeit von US- und chinesischer digitaler Infrastruktur zu verringern. Geplant sind u.a. die Förderung europäischer Halbleiter und die verstärkte Nutzung europäischer Cloud-Lösungen im öffentlichen Sektor.

Die EU-Kommission plant ein Gesetzespaket zur Stärkung der digitalen Souveränität Europas. Ziel ist es, die Abhängigkeit von US- und China-Technologie bei Cloud-Diensten und Halbleitern zu reduzieren und die europäische KI- und Chipindustrie zu fördern.

Während die EU Zölle auf chinesische E-Autos verhängt, öffnen westliche Autobauer wie Stellantis und VW ihre Werke für chinesische Hersteller wie Leapmotor und Dongfeng. Experten warnen vor einem strategischen Fehler, da dies Chinas Marktanteile in Europa stärken könnte.

Westliche Autobauer öffnen trotz EU-Zöllen ihre Werke für chinesische Hersteller wie Dongfeng, Chery und Leapmotor. Experten warnen vor einem "trojanischen Pferd", da dies die Konkurrenz stärken und den Preiskampf verschärfen könnte, was die Margen der europäischen Hersteller weiter unter Druck setzt.

EU tariffs on Chinese state-subsidized carmakers are being circumvented as manufacturers like Dongfeng, Chery, and Leapmotor are using factories of Western competitors. Stellantis plans to utilize four plants in Spain, France, and Italy for Leapmotor and Dongfeng models, a strategy criticized by experts as a potential strategic error.

Westliche Autobauer öffnen ihre Werke für chinesische Hersteller, um Kapazitäten auszulasten. Experten warnen, dass dies die europäische Autoindustrie schwächen und der Konkurrenz helfen könnte, Marktanteile zu gewinnen.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) erwartet einen Stellenabbau von 225.000 Arbeitsplätzen in der Autoindustrie bis 2035, 35.000 mehr als bisher angenommen, hauptsächlich in der Zulieferindustrie aufgrund der Umstellung zur Elektromobilität und einer Standortkrise in Deutschland und Europa.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) erwarten bis 2035 225.000 verlorene Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie, hauptsächlich in Zulieferbetrieben, aufgrund der Umstellung zur Elektromobilität und einer Standortkrise.

Heftige Gewinneinbrüche erschüttern gerade wieder die Autoindustrie. Immerhin dürfte die Talsohle erreicht sein. Experten trauen den deutschen Herstellern den Turnaround zu. Allerdings werden nicht alle etablierten Spieler der Branche überleben.

US-Präsident Trump wird diese Woche in China erwartet. Dabei soll es unter anderem um Wirtschaftsthemen gehen. In den USA warnen einige, Trump könnte die heimische Autoindustrie in arge Bedrängnis bringen. Dafür spricht eine Äußerung des Präsidenten aus dem Januar.

Die Autoindustrie gerät durch den Iran-Krieg und die US-Zollankündigung auf Autos stärker unter Druck als bisher. Wie wollen Audi und BMW damit umgehen?

Die Autoindustrie gerät durch den Iran-Krieg und die US-Zollankündigung auf Autos stärker unter Druck als bisher. Wie wollen Audi und BMW damit umgehen?

Donald Trumps neue Zolldrohungen lassen die Autoaktien zum Wochenbeginn taumeln. Schon ohne neue Belastungen steckt Deutschlands Autoindustrie in einer Stimmungsflaute.

Die Stimmung in der deutschen Automobilindustrie hat sich laut Ifo-Institut verschlechtert: Das Geschäftsklima-Barometer fiel im April auf minus 23,8 Punkte, die Geschäftserwartungen sogar auf minus 30,7 Punkte. Grund sind unter anderem Heliumknappheit durch die Irankrise und steigende Unsicherheit. US-Präsident Trump kündigte zudem an, die Einfuhrzölle für EU-Fahrzeuge von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen.

Donald Trumps neue Zollankündigung trifft auf eine ohnehin pessimistische deutsche Autoindustrie, wie eine Ifo-Umfrage zeigt. Hinzu kommt Materialknappheit infolge des Irankriegs.

Die angekündigten US-Zölle von 25 Prozent auf Neuwagen aus der EU könnten die deutsche Autoproduktion mit jährlich rund 2,5 Milliarden Euro belasten. CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer interpretiert die Zölle als "Beginn eines Wirtschaftskriegs gegen Deutschland". Mercedes und BMW haben durch US-Produktionsstätten einen gewissen Schutz, während Porsche und Audi stärker betroffen sein dürften und ihre US-Werkpläne beschleunigen könnten.

Mit harten Einschnitten versucht der Traditionskonzern Bosch, aus der Krise zu kommen. Doch zunächst reißt das Sanierungsprogramm ein Milliardenloch in die Bilanz. Der Wandel in der Autoindustrie ist nicht die einzige Baustelle des Konzerns.