
Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 165.000, während die Arbeitslosenquote leicht auf 4,1 Prozent sank.
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Die Federal Reserve strebt Vollbeschäftigung und Preisstabilität an. Die Inflation bleibt aufgrund gestiegener Energiekosten ein zentrales Thema.
Washington. Der US-Arbeitsmarkt hat im Oktober mit einem kräftigen Jobaufbau überrascht. Unter dem Strich entstanden 165.000 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Job-Bericht der Regierung hervorgeht. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten nur einen Zuwachs von 65.000 Stellen auf dem Radar.
Im September waren nach revidierten Daten 60.000 Arbeitsplätze entstanden. Ursprünglich war ein Plus von 29.000 Jobs gemeldet worden. Die Arbeitslosenquote ging im Oktober auf 4,1 Prozent zurück. Hier hatten Experten mit einem Verharren auf dem Vormonatswert von 4,2 Prozent gerechnet.
Die US-Notenbank Federal Reserve soll für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen und hat die Jobdaten genau im Auge. Sie hat den Leitzins zuletzt konstant gehalten, nachdem sie im September die geldpolitischen Zügel angezogen hatte. Die Fed könnte aus Sicht der Finanzmärkte im Dezember nachlegen – auch weil der Preisauftrieb wegen der vom Iran-Krieg angeheizten Energiekosten zu stark ist.
Der Chef der regionalen Notenbank von New York, John Williams, betonte am Freitag auf einer EZB-Konferenz in Frankfurt, dass die Inflation zu hoch sei. Sie müsse auf den Zielwert von 2,0 Prozent zurückgebracht werden. Der Währungshüter bescheinigte dem US-Arbeitsmarkt zugleich eine bemerkenswerte Stabilität.
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Mögliche Zinsanpassung durch die Fed im Dezember.
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