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Konsumklima in Deutschland erleidet Dämpfer: Sparneigung auf Höchststand
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n-tv Wirtschaft2 hours agoBusiness1 min readGermanyView translation

Konsumklima in Deutschland erleidet Dämpfer: Sparneigung auf Höchststand

Teure Energie, Kriege und Inflation belasten die Verbraucher. Die Sparneigung steigt im September auf den höchsten Wert seit der Finanzkrise 2008.

Quick Look

  • Das Konsumklima in Deutschland hat im September einen Dämpfer erlitten.
  • Wegen hoher Energiepreise und Krisen steigt die Sparneigung sprunghaft auf den höchsten Wert seit 2008, während die Einkommenserwartungen sinken.

AI-generated summary

Why It Matters

Das Konsumklima wird monatlich von den Instituten NIM und GfK im Auftrag der EU-Kommission erhoben.

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Teure Energie, Kriege, Inflation: Die anhaltenden Krisen wirken sich deutlich auf das Konsumverhalten der Deutschen aus. Einer Studie zufolge ist die Sparneigung im September abermals gestiegen, während sich die Gehaltsaussichten der Bürger eintrüben.

Die Deutschen halten in Zeiten teurer Energie und einer unsicheren geopolitischen Lage ihr Geld zusammen: Das Konsumklima hat der neuesten Studie der Nürnberger Institute NIM und GfK zufolge im September einen herben Dämpfer erlitten. Die Sparneigung sei kräftig gestiegen, die Einkommenserwartungen seien gleichzeitig deutlich gesunken, teilten die Institute als Ergebnis ihrer monatlichen Erhebung mit. Auch die Anschaffungsneigung - also die Bereitschaft zu größeren Ausgaben - ging leicht zurück.

Die Erwartungen der Menschen bezüglich ihrer Einkommensaussichten erreichte den niedrigsten Wert seit April. "Die Mehrheit der Haushalte rechnet damit, dass die hohen Energiepreise ihre Kaufkraft verringern werden", sagte der NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl. "Folglich sind sie skeptischer, was die künftigen Einkommensaussichten für die nächsten zwölf Monate betrifft." Die Sparneigung ging noch einmal sprunghaft nach oben und erreicht einen Wert, wie er seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr gemessen wurde.

"Die hohen Energiepreise schüren die Verunsicherung unter den Verbrauchern und sorgen dafür, dass sie es in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage derzeit für ratsam halten zu sparen", analysieren die Konsumforscher. Vor allem in Haushalten mit besserer finanzieller Ausstattung falle die Sparneigung höher aus. "Hier besteht offenbar das Bedürfnis, die Kaufkraftverluste, die durch die erhöhte Inflation beim Ersparten aufgetreten sind, durch zusätzliches Sparen zu kompensieren", heißt es in der Konsumklimastudie.

Zumindest sind die Erwartungen der Bürger hinsichtlich der Konjunkturentwicklung etwas gestiegen - den fünften Monat in Folge. Dazu könnten auch die verbesserten Wachstumsprognosen der Wirtschaftsinstitute beigetragen haben. Für die aktuelle Analyse wurden zwischen dem 3. und 14. September 2026 im Auftrag der EU-Kommission 2000 Verbraucherinterviews geführt.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Konsumklima bleibt in den kommenden Monaten durch Energiepreise belastet

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wie stark bricht der Einzelhandel im vierten Quartal ein?
  • Wann sinken die Energiepreise nachhaltig?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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