
Kreuzfahrtschiff kollidiert mit Containerschiffen; Polizei leitet Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Kapitän ein.
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Das Sturmtief 'Manja' sorgte in Nordeuropa für schwere Wetterbedingungen und Sachschäden. Die Kollision ereignete sich während eines Auslaufmanövers in Bremerhaven.
Eine Windböe hat beim Auslaufen der "Mein Schiff 3" in Bremerhaven für eine folgenschwere Kollision mit zwei Containerschiffen gesorgt. Nun prüft die Polizei das Verhalten des Kreuzfahrtschiff-Kapitäns. Es sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen ihn eingeleitet worden, teilte eine Polizeisprecherin mit. "Es wird geprüft, ob er gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen hat." Weitere Angaben, etwa worauf genau sich der mögliche Sorgfaltspflicht-Verstoß bezieht, machte die Polizei bislang nicht.
Am späten Sonntagabend waren bei dem Zusammenstoß insgesamt drei Schiffe im Hafen beschädigt worden. Auslöser für den Unfall war nach Angaben der Polizei eine Windböe. Demnach wurde die "Mein Schiff 3" beim Auslaufen von Schleppern unterstützt, als die Böe sie erfasste. Das Schiff sei daraufhin auf zwei Containerschiffe zugetrieben, die am Containerterminal Stromkaje ankerten.
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf eine Millionensumme. An dem kleineren Containerschiff entstand ein leichter Schaden, bei dem größeren ein erheblicher. Auch das Tui-Schiff wurde erheblich beschädigt. Auf Bildern waren Schäden an Rettungsbooten und der Brücke zu sehen.
Bei keinem der Schiffe sei es zu einem Wassereinbruch oder Verletzten gekommen, so die Polizei. Das Kreuzfahrtschiff fuhr nach dem Unfall zurück zum Kreuzfahrtterminal. Alle drei am Unfall beteiligten Schiffe wurden mit einem Auslaufverbot belegt.
Zum Unfallzeitpunkt waren einer Sprecherin zufolge 2.428 Gäste und 922 Crewmitglieder an Bord der "Mein Schiff 3". Die geplante Reise wurde inzwischen abgesagt. "Die festgestellten Schäden machen kurzfristige Reparaturarbeiten in einer Werft erforderlich", teilte Tui Cruises mit. Ursprünglich sollte das Schiff am Abend zu den Kanaren aufbrechen.
Das stürmische Wetter geht auf Sturmtief "Manja" zurück, das in der vergangenen Nacht vor allem über den Norden Deutschlands hinweggezogen ist. Die ostfriesische Nordseeinsel Norderney wurde im Zuge dessen von einer Sturmflut getroffen. Mit einem Pegel von 8,20 Metern lag der Wasserstand rund 1,75 Meter über dem normalen Hochwasser.
Vor der niederländischen Insel Schiermonnikoog war am Abend ein Schwerlastfrachtschiff einer deutschen Reederei zeitweise manövrierunfähig geworden. Drei der 25 Besatzungsmitglieder seien verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur ANP. Zunächst war von fünf Verletzten die Rede gewesen.
In Hamburg war der Altonaer Fischmarkt überschwemmt - wie es erwartet worden war. In der Hamburger Hafencity blieb eine Autofahrerin in einer überfluteten Unterführung im Wasser stecken und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Auch in Bremerhaven, Wilhelmshaven und Cuxhaven standen Parkplätze unter Wasser. Insgesamt berichteten die Polizeileitstellen im Norden allerdings nur von wenigen größeren Einsätzen
Aus Großbritannien wurden zwei Todesopfer durch Sturm gemeldet. Ein Mann in London starb, als ein Baum auf sein Auto stürzte, wie die Polizei der Nachrichtenagentur PA zufolge mitteilte. Auch in der Region Dumfries und Galloway im Südwesten Schottlands starb laut PA ein 60-Jähriger durch einen umstürzenden Baum. Zwei Frauen mussten in Schottland zudem mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
In Schottland kam es zudem zu Überschwemmungen, Straßen mussten gesperrt werden. Auch der Zugverkehr wurde durch Überschwemmungen und umgestürzte Bäume beeinträchtigt, zudem fielen Flüge aus. Zehntausende Haushalte waren in den betroffenen Regionen zwischenzeitlich ohne Strom.
In Frankreich fiel laut örtlichem Versorger in knapp 60.000 Haushalten wegen Sturmschäden der Strom aus.
Auch am Amsterdamer Flughafen Schiphol gab es erhebliche Beeinträchtigungen aufgrund des Sturms. In Skandinavien stellten zahlreiche Fähren ihren Betrieb vorübergehend ein. Umgestürzte Bäume sorgten auf Straßen in Dänemark und Norwegen für Chaos. Auch in Norwegen fiel teilweise der Strom aus.
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Durchführung von Reparaturarbeiten in einer Werft.
Very likely · Within weeks
After an accident on the “Mein Schiff 3” in the port of Bremerhaven, the police are investigating the captain. The ship was blown into two container ships by a gust of wind on Sunday evening. The planned trip was canceled and the ship had to go to the shipyard.
After the Kehlsteinhaus on Obersalzberg was destroyed by arson, the investigation is ongoing. A 33-year-old suspect was arrested and admitted to a closed psychiatric hospital. The Free State of Bavaria is planning reconstruction.
In a train accident in Essen, a track worker was hit and killed by an ICE train and another was seriously injured. The investigation into the cause of the accident is ongoing, while the route between Gelsenkirchen and Essen-Altenessen remains closed.
Almost 33 years after the murder of a 13-year-old at a riding stable in Wiesenfeld, the Würzburg regional court sentenced the now 49-year-old defendant to six years and three months in a youth prison.
A prevention tip from the Bremen police, according to which intentional vomiting could ward off rape, has met with sharp criticism. Terre des Femmes and those affected accuse the police of placing responsibility on victims.
In the early hours of the morning there was an explosion in a café in Mannheim's Neckarstadt district, in which one person was slightly injured. The bar owner speaks of a targeted attack with an explosive device, while the criminal police are investigating in all directions.