Während eines Besuchs von Friedrich Merz in Kyjiw wird die Hauptstadt erneut von Drohnen angegriffen. Selenskyj kündigt verstärkte Angriffe auf russische Raffinerien an.
AI-generated summary
Russland führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Infrastruktur beider Länder gerät zunehmend ins Visier.
Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
Drohnenangriff auf Brücke in Kyjiw während Merz-Besuchs
Während des Besuchs von Friedrich Merz in Kyjiw ist die Hauptstadt erneut von russischen Drohnen angegriffen worden. Dabei sei erneut die Fahrbahn der Nordbrücke attackiert worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Die Einsatzkräfte seien bereits vor Ort. Über Verletzte war zunächst nichts bekannt.
Bereits am Samstag wurde die Brücke über den Dnipro Ziel von Angriffen. Auch die Südbrücke wurde in der vergangenen Woche von russischen Drohnen getroffen.
ISW sieht russischen Geländeverlust in der Ukraine
Russland hat laut einer Analyse des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) im September mehr Gelände in der Ukraine verloren als gewonnen. Der Verlust betrage rund 81 Quadratkilometer, teilte das Institut mit.
Die Behauptungen von Russlands Präsident Wladimir Putin über russische Geländegewinne an der Front im September seien so weit von der Realität entfernt, »dass sie wie Halluzinationen anmuten«. Putin behauptete demnach, die russischen Streitkräfte hätten im September mehr als 1.300 Quadratkilometer erobert.
Friedrich Merz trifft überraschend in Kyjiw ein
Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine eingetroffen, um dem Land weitere konkrete Hilfe im Krieg gegen Russland zuzusagen. »Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns«, sagte der CDU-Chef bei seiner Ankunft in Kyjiw.
Bei seinem Besuch wird Merz von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und zehn Unternehmern aus den Bereichen Rüstung und Energie begleitet. Nach Angaben aus Regierungskreisen will Merz den ukrainischen Streitkräften die baldige Auslieferung Tausender Abfangdrohnen zusichern.
Zwei Tote nach Drohnenangriffen auf Fahrzeuge in Charkiw
Bei russischen Drohnenangriffen in der ostukrainischen Region Charkiw sind nach Angaben der regionalen Behörden mindestens zwei Menschen getötet worden. Die Drohnen hätten zwei Privatfahrzeuge verfolgt und getroffen. Ein Beifahrer in einem der Wagen sei schwer verletzt worden.
Im Tagesverlauf seien zudem mehrere weitere Fahrzeuge von russischen Drohnen angegriffen und zerstört worden, teilten die Behörden mit. Dabei sei niemand verletzt worden.
Selenskyj kündigt mehr Angriffe auf russische Ölraffinerien an
Die Ukraine will nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien verstärken. Dies sei eine Reaktion auf eine neue russische Taktik, Einwohner Kyjiws und anderer Städte durch Angriffe auf die Infrastruktur zur Flucht zu bewegen, sagte Selenskyj der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview. Auf russische Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung müsse die Ukraine mit Angriffen auf die russische Energieinfrastruktur reagieren, sagte er. Vor allem Ölraffinerien seien ein Ziel, weil sie Russland Einnahmen für den Krieg verschafften.
Selenskyj sagte zudem, ukrainischen Geheimdiensten lägen Dokumente über eine »neue Doktrin« des russischen Präsidenten Wladimir Putin vor. Diese erlaube demnach Angriffe auf Infrastruktur wie Straßen, Schulen und Krankenhäuser, um die Bevölkerung unter Druck zu setzen und zur Flucht aus der Hauptstadt und anderen Städten zu bewegen.
Moldau befürchtet Übergreifen des Krieges
Moldaus Staatschefin Maia Sandu sieht eine wachsende Gefahr für ihr Land, in Russlands Krieg gegen die Ukraine hineingezogen zu werden. Hintergrund sind Einschläge mehrerer russischer Drohnen und Marschflugkörper auf moldauischem Staatsgebiet.
Russland warnt Ausländer in Kyjiw vor weiteren Angriffen
Russland hat Ausländer und Mitarbeiter diplomatischer Vertretungen in Kyjiw erneut aufgefordert, die Stadt angesichts bevorstehender Angriffe zu verlassen. Eine vorherige Warnung sei nicht von allen befolgt worden, teilte das russische Außenministerium mit. Damit sei jeder, der in der ukrainischen Hauptstadt bleibe, einer »tödlichen Gefahr durch massive russische Vergeltungsschläge« ausgesetzt.
Ukraine meldet russischen Angriff auf liberianisches Frachtschiff
Russland hat ukrainischen Angaben zufolge ein unter liberianischer Flagge fahrendes Frachtschiff in einem der ukrainischen Schwarzmeerhäfen in der Region Odessa angegriffen. Dabei sei eine Person getötet und drei weitere verletzt worden, teilte die Hafenverwaltung mit. 13 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden.
Russland meldet einen Toten in Belgorod
Bei einem ukrainischen Angriff auf die Grenzregion Belgorod ist russischen Angaben zufolge eine Person getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtete. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.
Russland meldet einen Toten nach ukrainischen Angriffen auf Saporischschja
Bei Drohnenangriffen auf den von Russland kontrollierten Teil der Region Saporischschja ist nach russischen Angaben eine Person getötet worden. Zehn Menschen seien bei den ukrainischen Angriffen verletzt worden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Die Angaben können nicht unabhängig geprüft werden. Die Ukraine hat die Berichte bislang nicht bestätigt.
Flughafen Vilnius wegen Drohnenalarms vorübergehend geschlossen
Nach einer Sichtung einer mutmaßlichen Drohne ist der Flughafen der litauischen Hauptstadt Vilnius vorübergehend geschlossen worden. Die mutmaßliche Drohne soll von Belarus aus in Richtung Litauen geflogen sein, wie das litauische Krisenzentrum mitteilte. Daraufhin seien Jets der Nato-Luftüberwachungsmission im Baltikum alarmiert worden. Anwohner sollten sich darauf vorbereiten, sich notfalls in Sicherheit zu bringen, hieß es. Später teilte das Krisenzentrum mit, die Sperre des Flughafens sei aufgehoben worden.
Russland greift Nordbrücke in Kyjiw an
Nach Angaben von Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko hat Russland erneut eine wichtige Brücke in Kyjiw angegriffen. Ziel sei die Nordbrücke gewesen, teilte Klitschko nach einer Drohnenwarnung auf Telegram mit. Die Fahrbahn und elektrische Oberleitungen seien beschädigt und zwei Menschen verletzt worden, einer von ihnen sei kurzzeitig ins Krankenhaus gekommen. Der Verkehr sei eingestellt worden. In den Tagen zuvor war bereits die Südbrücke in der ukrainischen Hauptstadt von russischen Drohnen getroffen worden.
Südbrücke in Kyjiw erneut angegriffen
Die beschädigte Südbrücke in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw ist erneut von einer russischen Kampfdrohne getroffen worden. Das teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Die Brücke bleibe sowohl für den Autoverkehr als auch für U-Bahnen gesperrt, schrieb er.
Gestern war die Brücke von drei Drohnen getroffen worden. Sie ist eine von mehreren Brücken, die den Osten und Westen der Hauptstadt über den Dnipro verbinden.
Kyjiws Bürgermeister Klitschko spricht nach Brückenangriff von dramatischer Lage
Nach den russischen Angriffen auf die Südbrücke in Kyjiw hat Bürgermeister Vitali Klitschko die Lage in der Stadt als »sehr dramatisch« beschrieben. »Der Feind reißt Kyjiw auseinander«, schrieb er im Onlinedienst Telegram. Es sei nicht länger möglich, so zu tun, als könne man jetzt noch wie in Friedenszeiten leben.
Die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro hatte in der Stadt zu Chaos geführt. Gesperrt wurde sie, nachdem russische Drohnen die Stützkonstruktion der Brücke trafen. Für die ukrainische Hauptstadt sind die Brücken von entscheidender Bedeutung für Verkehr und Logistik.
Mindestens zwei Tote nach russischem Luftangriff auf Charkiw
Ein russischer Luftangriff auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine hat nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen getötet. Weitere 28 Menschen sind durch Gleitbomben verletzt worden, wie der regionale Militärverwalter Oleh Synjehubow auf Telegram mitteilte. Demnach befinden sich möglicherweise noch weitere Menschen unter den Trümmern.
Nach Einschätzung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zerstört das russische Militär ukrainische Städte auf direkte Anordnung des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Selenskyj schrieb auf X, Putin habe Anfang September gesagt, dass es nun »keine Regeln mehr« gebe. Da Russland die Ukraine nicht besetzen könne, führe es nun heftige Angriffe durch, bei denen viele Menschen getötet würden.
AI outlook — possibilities, not facts
Ukraine verstärkt Angriffe auf russische Ölraffinerien
Likely · Within weeks
On the last day of the Oktoberfest in Munich, a 47-year-old employee had a serious accident on a ship's swing and had to be resuscitated. The criminal police are investigating the cause of the accident. It is the second serious accident this year.
The American Christa Pike skipped her last meal before her failed execution and instead asked for a donation for the homeless. Pike survived two lethal injections and is in a coma.
Holocaust survivor and contemporary witness Irene Butter died in the USA at the age of 95. Minister of State for Education Wolfram Weimer praised her as a tireless fighter for peace and enlightenment.
From January to September, the EU, Norway and Switzerland recorded 452,969 asylum applications, a decrease of 24.3 percent. In an EU comparison, Germany is only in third place behind France and Italy.

Iran ties the opening of the strategically important Strait of Hormuz to the fulfillment of seven conditions. At the same time, two Iranian delegation members were expelled from the USA.

Reports of peace talks linked to oil deal for Lukoil assets. Russia steps up attacks on Kiev and critical infrastructure as Ukraine deploys new ballistic missiles.