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Krieg in der Ukraine: Massiver Stromausfall in Odessa nach russischen Angriffen
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Süddeutsche Zeitung1 hour agoWorld6 min readGermany

Krieg in der Ukraine: Massiver Stromausfall in Odessa nach russischen Angriffen

Mit Drohnen und ballistischen Raketen trifft Russland die ukrainische Küstenregion schwer. Präsident Selenskij kündigt Vergeltung an.

Quick Look

  • Ein massiver russischer Drohnen- und Raketenangriff auf die ukrainische Küstenregion um Odessa hat einen großflächigen Stromausfall ausgelöst.
  • Präsident Wolodimir Selenskij kündigte Vergeltung an, während in Russland und der Ukraine zahlreiche Opfer gemeldet wurden.

AI-generated summary

Why It Matters

Russland führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Beide Seiten attackieren regelmäßig gegnerische Infrastruktur.

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Krieg in der UkraineSelenskij: Massiver Stromausfall in Odessa

9. August 2026, 20:53 Uhr|

Mit Drohnen und ballistischen Raketen trifft Russland die ukrainische Küstenregion schwer. Präsident Selenskij kündigt Vergeltung an.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Selenskij: Erwarten bis zu 50 000 nordkoreanische Soldaten in Russland

US-Medien: Sprengstoff-Drohne könnte Russland gehören

Mutmaßlich ukrainische Drohne explodiert nahe Gas-Pipeline in Bulgarien

CDU-Sicherheitsexperte: Russland spielt Spiel ohne Regeln

Russland: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "zusammengezimmerte Provokation", die der Ukraine nützt

Selenskij: Massiver Stromausfall in Odessa

Der jüngste russische Großangriff auf die Region um die ukrainische Küstenstadt Odessa hat in der Nacht zum Sonntag für einen massiven Stromausfall gesorgt. „Am Morgen waren mehr als 300 000 Haushalte in Odessa und der Region ohne Strom; mittlerweile ist ein Drittel wieder mit Strom versorgt“, sagte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in seiner abendlichen Videoansprache. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung und zur Beseitigung der Schäden dauerten an.

Bei dem Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen waren mindestens sechs Menschen verletzt worden. Bei dem Luftangriff seien ein Heizkraftwerk sowie sieben Umspannwerke getroffen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mit.

Selenskij kündigte Vergeltung an. Die Ukraine habe „angemessene Antworten“ für jeden russischen Angriff parat. Der Krieg werde „für alle Russen zu Hause“ immer spürbarer werden. Die Ukraine werde weiterhin die russische Erdölindustrie und andere Infrastruktur angreifen. „Der einzige Grund, warum dies immer noch andauert, ist die mangelnde Bereitschaft Russlands, diesen Krieg zu beenden.“

Nach Raketen-Einschlag: Polen will Bürger per SMS warnen

Polen will künftig seine Bürger per SMS darüber informieren, wenn seine Luftwaffe während Angriffen gegen die Ukraine Kampfjets aufsteigen lässt. Damit ziehe man eine Konsequenz aus dem Raketenabsturz Ende Juli, sagte Vize-Verteidigungsministerin Magdalena Sobkowiak-Czarnecka dem Portal Wirtualna Polska.

Am 30. Juli war während schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine ein Flugobjekt in den Luftraum des Nato-Staats Polen eingedrungen und in der Nähe der Stadt Lublin abgestürzt. Nach Angaben der Regierung in Warschau handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper vom Typ Ch-101. Verletzt wurde niemand.

Bürger in der betroffenen Region beklagten anschließend, über die Gefahrensituation unzureichend informiert worden zu sein. Zwar hätten in der Großstadt Lublin und benachbarten Landkreisen die Sirenen geheult. Jedoch habe zunächst niemand gewusst, worin die Gefahr besteht.

Das Oberkommando der polnischen Armee informiert bislang auf der Plattform X darüber, wenn wegen der Luftangriffe gegen die Ukraine Nato-Kampfjets aufsteigen. Die Kampfjets haben die Aufgabe, Geschosse zu beobachten, die sich dem polnischen Luftraum nähern, um diese bei einem Eindringen eventuell abzuschießen. Auch die Nachricht von dem Eindringen der Rakete in Polens Luftraum wurde zunächst auf X verbreitet.

Künftig sollen solche Informationen nun zusätzlich per SMS vom Zentrum für nationale Sicherheit (RCB) verschickt werden. Dieses ist bislang vor allem für Unwetterwarnungen zuständig. Polens Verteidigungsministerium bereitet zudem nach dem Vorbild der Ukraine eine Warn-App für Luftangriffe vor.

Behörden: Viele Tote bei ukrainischem Drohnenangriff weit östlich von Moskau

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Stadt Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan sind den dortigen Behörden zufolge mindestens zwölf Menschen getötet worden. Es seien auch 39 Menschen verletzt worden, teilte die Regierung in der Hauptstadt Kasan mit. Republikchef Rustam Minnichanow verhängte offiziell Trauer in Tatarstan.

Der Bürgermeister von Nischnekamsk, Radmir Beljajew, hatte zuvor von einem massiven Angriff mit ukrainischen Drohnen auf Industrieanlagen und zivile Objekte sowie von Toten berichtet. Ukrainische Medien meldeten, dass dort eine der größten Ölraffinerien angegriffen worden sei. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür bisher nicht. Die Taneco-Raffinerie des Unternehmens Tatneft war bereits Anfang Juni von der Ukraine angegriffen worden. Sie gehört zu den modernsten Raffinerien in Russland. Im Jahr 2024 verarbeitete sie 17 Millionen Tonnen Rohöl und produzierte 2,7 Millionen Tonnen Benzin sowie 8,5 Millionen Tonnen Diesel.

Laut russischen Nachrichtenagenturen handelte es sich um einen großen Drohnenangriff. Nischnekamsk liegt in der Region Tatarstan rund 1000 Kilometer östlich von Moskau.

Ukraine: Fünf Verletzte bei russischem Angriff auf Sumy

Bei russischen Bombenangriffen auf die nordukrainische Stadt Sumy wurden örtlichen Behörden zufolge in der Nacht mindestens fünf Menschen verletzt. Zudem gebe es Schäden in mehreren Wohngebieten, teilt der regionale Gouverneur Oleh Hryhorow über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Selenskij: Erwarten bis zu 50 000 nordkoreanische Soldaten in Russland

Die ukrainische Staatsführung rechnet nach eigenen Angaben damit, dass Russland weit mehr Truppen aus Nordkorea zur Unterstützung seines Angriffskriegs bekommen könnte als bisher angenommen. „Nun wurde die Entscheidung getroffen, 30 000 bis 50 000 Nordkoreaner auf russischem Territorium einzusetzen“, schrieb Präsident Wolodimir Selenskij am Samstag auf der Online-Plattform X.

Im Juli hatte er unter Berufung auf Geheimdienstberichte noch von 30 000 weiteren nordkoreanischen Soldaten gesprochen, nun nannte er statt dieser Zahl die deutlich größere Spanne. Selenskijs Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen, die Quelle für seine Darstellung ließ er offen.

Laut dem Präsidenten stellt Nordkoreas Engagement im Ukraine-Krieg auch eine Gefahr für asiatische Staaten dar. „Es ist völlig klar, dass Nordkorea seine Erfahrungen in der modernen Kriegsführung weiter ausbauen, von Russland Lizenzen und alle möglichen militärischen Mittel bekommen wird“, schrieb der ukrainische Präsident weiter.

Verletzte bei Angriff auf russische Grenzstadt Belgorod

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die grenznahe russische Großstadt Belgorod sind nach Behördenangaben mindestens sechs Menschen getötet und 27 weitere verletzt worden. Vier Wohnblocks seien beschädigt worden, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, auf Telegram mit. Bilder in sozialen Netzwerken ließen auf mehrere Brände in der Stadt schließen, die etwa 30 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt liegt. Angaben zu den militärischen Zielen des Angriffs gab es nicht. Belgorod ist allerdings der logistische Knotenpunkt zur Versorgung der russischen Truppen, die die ukrainische Großstadt Charkiw beschießen und im Industriegebiet Donbass angreifen.

Russische Behörden meldeten außerdem ukrainische Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer. Zugleich haben russische Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht die ukrainische Hafeninfrastruktur am Schwarzen Meer angegriffen. In Odessa wurden durch einen russischen Angriff nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij acht Menschen verletzt. In den Häfen von Odessa und Tschornomorsk sowie in nahegelegenen Ortschaften seien Treibstofflager getroffen worden, teilt das russische Ministerium mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Ein Todesopfer und viele Verletzte nach russischem Angriff auf Charkiw

Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw ist nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Weitere 37 Bewohner seien bei der Attacke verletzt worden, teilte Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mit. Bei dem Angriff sei ein mehrstöckiges Wohnhaus getroffen worden.

In der Region Saporischschja starb ein Feuerwehrmann bei russischem Beschuss. Der Mann hatte mit Kollegen nach einem nächtlichen Artillerieüberfall russischer Militärs in den Trümmern nach möglichen Opfern gesucht, als der Trupp in einen neuen Angriff geriet, wie Innenminister Iwan Wychiwskyj auf Telegram mitteilte.

Das russische Militär berichtete unterdessen von Drohnen-Angriffen auf das Schienennetz der ukrainischen Eisenbahn in der Umgebung von Charkiw, Dnipro und Sumy. Bei den Attacken seien auch Lokomotiven und Waggons getroffen und beschädigt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mit.

Ukraine kauft US-Artillerieraketen in der Türkei

Die Ukraine kauft in der Türkei ein größeres Paket mit US-produzierten Artilleriewaffen, das auch 70 Raketen des Typs ATACMS umfasst. Zu dem Geschäft gehören weiter 12 Mehrfachraketenwerfer M 270, mehr als 2500 Artillerieraketen vom Kaliber 227 Millimeter mit Streumunition sowie 47 000 Artilleriegranaten 203 Millimeter mit Streumunition, wie das ukrainische Militärportal Militarnyj berichtet.

Es stützt sich dabei auf die offizielle Mitteilung des US-Außenministeriums an den Kongress zu dem geplanten Weiterverkauf. Demnach befürwortet die US-Regierung das Geschäft im Umfang von 283 Millionen US-Dollar (245 Millionen Euro). Die verkauften ATACMS-Raketen der Modifikation M 39 haben eine Reichweite von 165 Kilometern. Die USA haben der Ukraine solche Kurzstreckenraketen bereits geliefert. Die frühere Regierung unter Präsident Joe Biden hat aber lange gezögert, den Einsatz auch gegen Ziele auf russischem Gebiet zuzulassen.

Selenskij warnt vor neuer russischer Mobilmachung

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat vor einer heimlichen Mobilmachung Hunderttausender Russen gewarnt. Kremlchef Wladimir Putin könnte damit nach seiner Einschätzung nicht nur den Krieg in der Ukraine verstärken, sondern auch Europa unter Druck setzen.

"Wozu? Um zu zeigen, dass ich im Herbst eine halbe Million Menschen mobilisieren werde. Und diese halbe Million werde ich nicht unbedingt nur in der Ukraine einsetzen", sagt Selenskij in einem Interview. Nach verstärkten ukrainischen Drohnenangriffen baue Russland laut Selenskij drei Luftabwehrringe um Moskau auf.

US-Medien berichten zugleich über neue US-Geheimdienstinformationen zu möglichen russischen Angriffen auf Nato-Staaten. Die Szenarien reichen von einer Cyberattacke bis zu einem begrenzten Eindringen in ein Nato-Land. Als mögliche Ziele gelten die baltischen Staaten und Polen. Ein Angriff auf die Nato-Ostflanke gelte als wenig wahrscheinlich, das Risiko steige laut dem Wall Street Journal aber mit der Zeit. Der mögliche Zeitraum reiche demnach von diesem Herbst bis 2029.

Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen in Dnipro

Bei einer Serie russischer Angriffe auf ukrainische Regionen sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In der Region Dnipro kommen nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen ums Leben, zwei weitere werden verletzt. Russische Truppen greifen die Region demnach mit Artillerie und Fliegerbomben an.

In Charkiw wird ein 68-Jähriger durch eine Drohne getötet, eine 46-jährige Frau wird bei der Explosion einer Angriffsdrohne schwer verletzt. In Pawlohrad werden nach Angaben der Behörden neun Menschen verletzt, darunter vier Kinder im Alter von drei Monaten bis sechs Jahren. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

US-Medien: Sprengstoff-Drohne könnte Russland gehören

Nach dem Fund einer Drohne mit Sprengstoff auf dem Flughafen Leipzig/Halle berichten US-Medien über eine mögliche Verbindung zu Russland. Das Wall Street Journal schreibt unter Berufung auf mit Geheimdienstberichten vertraute US-Beamte, dass die Drohne mit Sprengstoff wahrscheinlich der russischen Regierung gehöre. Der US-Sender CNN zitiert einen US-Verteidigungsbeamten in Europa mit der Aussage, die USA seien zum Schluss gekommen, dass die Drohne von einem russischen Geheimdienst sei.

An dem Flughafen war diese Woche in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden. Ein infolge der Sperrung kurz danach durchstartendes Flugzeug kollidierte mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt, möglicherweise einer zweiten Drohne.

Während einige Experten nach dem Fund der Drohne mit Sprengstoff auf Russland als Tatverdächtigen zeigen, sprach Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zurückhaltender von einem „hybriden“ Angriff „fremder Mächte“.

Mutmaßlich ukrainische Drohne explodiert nahe Gas-Pipeline in Bulgarien

In Bulgarien ist eine Drohne nahe einer Gas-Pipeline explodiert. Das Verteidigungsministerium in Sofia geht ersten Erkenntnissen zufolge höchstwahrscheinlich von einer ukrainischen Maya-Köderdrohne aus. Die Sprengladung sei "erheblich". Es gebe allerdings keinen Grund für die Annahme, dass das Fluggerät absichtlich nach Bulgarien gesteuert worden sei, erklärte das Ministerium nach erster Analyse von Trümmerteilen. Nach Angaben von Ministerpräsident Rumen Radew gibt es weder Verletzte noch Sachschäden.

Die Drohne flog aus dem rumänischen in den bulgarischen Luftraum und explodierte in einem Sonnenblumenfeld nahe dem Grenzdorf Kardam. Der Ort liegt rund 1000 Meter von einer bulgarischen Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline und etwa 200 Meter von der dazugehörigen rumänischen Station entfernt. Die Pipeline verbindet die Ukraine mit der Türkei.

Das unbemannte Fluggerät wurde zuvor weder im bulgarischen noch im rumänischen Luftraum entdeckt. Radew kündigt an, die Sicherheit strategischer Standorte und die Überwachung der Grenze zu verstärken.

Selenskij in Serbien: Kooperation trotz Russland-Nähe Belgrads

Erstmals besucht der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij Serbien. Die dortige Regierung gilt als moskautreu, die Ukraine wird von Russland mit Krieg überzogen - trotzdem möchten beide Länder enger zusammenarbeiten. Darüber sprachen der serbische Präsident Aleksandar Vučić und Selenskij. Es ging auch um den künftigen Weg beider Länder in die EU.

Eine militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine war kein Thema, wie Vučić bei einer Pressekonferenz betonte. Er verneinte, dass Serbien zusammen mit der Ukraine Drohnen bauen wolle. Vertreter beider Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung zur Kooperation in Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit. Ein Freihandelsabkommen solle bis Ende des Jahres ausgearbeitet werden, sagte Selenskij. Er bedankte sich auch für humanitäre Hilfe Serbiens für den Medizin- und Energiebereich in der Ukraine.

What to Watch

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  • Polen führt SMS-Warnsystem für Luftangriffe ein

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Open Questions

  • Wann wird die Stromversorgung in Odessa vollständig wiederhergestellt?
  • Wer steuerte die Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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