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Kuba leidet unter einer schweren Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, verschärft durch veraltete Infrastruktur und jüngste US-Sanktionen.
In Kuba ist erneut landesweit der Strom ausgefallen. Der staatliche Energieversorger UNE sprach am Sonntag von einer vollständigen Unterbrechung der Stromversorgung. Die Insel mit ihren rund zehn Millionen Einwohnern lag damit ab Sonntagabend im Dunkeln.
Erst im Juli hatte es drei landesweite Stromausfälle gegeben. Im kubanischen Stromnetz kommt es wegen der veralteten Technik immer wieder zu Problemen. Eine im Januar von US-Präsident Donald Trump verhängte Ölblockade erschwert die Lage zusätzlich, da die Blockade zu einer Unterbrechung der Treibstofflieferungen für Kraftwerke geführt hat.
Die Blockade erfolgte unmittelbar, nachdem US-Präsident Donald Trump den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hatte festnehmen lassen. Venezuela war lange Zeit Kubas wichtigster Öllieferant. Auch die Importe aus Mexiko wurden angesichts des zunehmenden Drucks der USA eingestellt.
Kuba öffnet Energiesektor
Die USA üben zudem mit Sanktionen Druck auf Kuba aus. Das Land steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Trump hat deutlich gemacht, dass er sich einen Machtwechsel in Kuba wünscht. Nach der Gefangennahme von Maduro hatte er angedeutet, dass Kuba Ähnliches bevorstehen könne.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.
Annalena Baerbock steht kurz vor Ende ihrer Amtszeit als UN-Generalversammlungspräsidentin unter Druck. USA und Russland kritisieren ihr transparentes Auswahlverfahren für den nächsten UN-Generalsekretär als Kompetenzüberschreitung.