Max Verstappen scheidet bei seinem letzten Heimrennen in Zandvoort nach einem schweren Unfall in der ersten Runde aus.
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Der Große Preis der Niederlande in Zandvoort findet ab 2027 nicht mehr statt. Max Verstappen hatte das Rennen in den Jahren 2021 bis 2023 gewonnen.
Nach dem Unfall-Drama von Oranje-Star Max Verstappen hat sich Lando Norris als Sieger des letzten Großen Preises der Niederlande verewigt. Der Formel-1-Titelverteidiger meldete sich mit einer starken Vorstellung von der Pole aus nach der Sommerpause zurück. „Ich bin überglücklich“, sagte Norris. „Das war sicherlich einer meiner schöneren Siege.“
Zweiter auf dem Dünen-Kurs von Zandvoort wurde WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli, der damit in der Gesamtwertung seine Führung weiter ausbaute. Auf Rang drei kam der Mercedes-Teamkollege des Italieners, George Russell. Rekordweltmeister Lewis Hamilton wurde im Ferrari Vierter – im Rennen schimpfte der 41-Jährige laut über die Teamtaktik. Audi-Pilot Nico Hülkenberg fuhr als Achter über die Ziellinie.
Ein frühes Ende mit Schrecken erlebte Verstappen. Der viermalige Formel-1-Weltmeister verlor zum Ende der ersten Runde in der Steilkurve vor der Start- und Zielgeraden die Kontrolle über seinen Red Bull. Er krachte mit dem Wagen mit Wucht in die Streckenmauer und rutschte auf dem noch feuchten Kurs mit dem demolierten Auto zurück auf die Strecke. Die mehr als 100.000 Zuschauer verstummten. Verstappen stieg dann aber aus eigener Kraft aus dem Wagen und schien unverletzt. „Sorry“, funkte er an die Box. Das Rennen war vorübergehend unterbrochen.
Verstappen: „Verdammt! Es tut mir leid.“
Bitter für Verstappen: Das Rennen war sein letzter Heim-Grand-Prix – ab 2027 fährt die Formel 1 in Zandvoort nicht mehr. Der 28-Jährige hatte nach der Rückkehr der Strecke in den Rennkalender 2021, 2022 und 2023 dort gewonnen. In den vergangenen beiden Jahren war der Red-Bull-Star auf Platz zwei gefahren.
Dieses Mal wollte er eigentlich noch einmal an die Spitze rasen. Vor dem Rennen hatte er den Fans zugerufen: „Lasst uns das Rennen zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.“ Um den Sieg aber fuhren dann andere.
Hinter Verstappen drehte sich dann auch noch Gabriel Bortoleto im Audi, und nur in letzter Sekunde verhinderte sein von hinten herankommender Teamkollege Hülkenberg gedanken- und reaktionsschnell einen weiteren heftigen Unfall. Kurz nach seinem Crash funkte Verstappen nochmal an seine Box: „Das war's dann wohl. Verdammt! Es tut mir leid.“
Nach einer knappen halben Stunde sollte es wieder losgehen – doch dann sorgte Oliver Bearman mit seinem Haas für eine weitere Verzögerung. Der Motor war dahin. Beim nächsten stehenden Start schnappte sich Antonelli Norris und übernahm die Führung. Sechs der elf Rennen vor der Sommerpause hatte der noch 19-Jährige gewonnen.
Absetzen konnte sich Antonelli von Norris nun aber nicht. Beide fuhren auf den harten und damit haltbarsten Reifen. Mercedes ließ es nicht darauf ankommen und holte Antonelli und Russell erneut rein. Dahinter entbrannte ein wilder Dialog bei Ferrari: Leclerc war langsamer, aber noch vor Hamilton. Der Brite forderte, vorbeigelassen zu werden und wirkte recht ungehalten. Dann kam Leclerc nach einer Bockig-Runde zum Reifenwechsel. „Großartig, so Zeit zu verplempern“, giftete Hamilton und spottete später noch: „Bin ich euer Versuchskaninchen?“
Norris kam nun auch zum erneuten Reifenwechseln – und das zahlte sich aus. Der Brite holte den Rückstand vom Boxenstopp binnen kürzester Zeit auf und überholte Antonelli spektakulär. Ein paar Kilometer weiter war auch Hamilton fällig, der zudem noch Antonelli passieren lassen musste. Eine späte virtuelle Safety-Car-Phase änderte am Ausgang auch nichts mehr.
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Lando Norris siegt beim letzten Großen Preis der Niederlande in Zandvoort. Das Rennen war geprägt von einem schweren Unfall Max Verstappens in der ersten Runde sowie intensiven Duellen zwischen Kimi Antonelli und George Russell.
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Max Verstappen verlor beim Formel-1-Rennen in Zandvoort die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete in der Streckenbegrenzung. Eine Kollision konnte durch das Eingreifen von Nico Hülkenberg verhindert werden.