
Weltmeister Leo Neugebauer sichert sich bei der Leichtathletik-EM in Birmingham den Titel im Zehnkampf. Teamkollege Niklas Kaul holt Silber in einem packenden Finale.
AI-generated summary
Weltmeister Leo Neugebauer trat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham an und baute seine Erfolgsserie im Zehnkampf aus.
Weltmeister Leo Neugebauer (Stuttgart) hat auch bei der Leichtathletik-EM in Birmingham Gold im Zehnkampf gewonnen. Der 26-Jährige rettete am Ende eines packenden Krimis einen Vorsprung von nur 38 Punkten auf seinen Teamkollegen Niklas Kaul (Mainz) ins Ziel und sicherte sich mit 8611 Zählern seinen zweiten großen Titel der Karriere.
Neugebauer sorgte für die zweite Goldmedaille für das deutsche Team bei den Titelkämpfen in Großbritannien. Bronze ging an den Norweger Sander Skotheim (8433). Youngster Amadeus Gräber (8162/Frankfurt) wurde Achter.
Neugebauer hatte bei seinem EM-Debüt schon nach der zweiten Disziplin die Führung übernommen und schien lange auf Gold programmiert. Doch der 26-Jährige leistete sich auch immer wieder Wackler, hatte zudem unverschuldet großes Pech – so wurde der Olympia-Zweite beim Stabhochsprung Opfer einer peinlichen Panne der Organisatoren.
»Es war wirklich chaotisch«
Mehrmals stimmten Höhen und Abstände der Latte nicht, sodass Neugebauer neben Nerven auch Kraft einbüßte. »Es war wirklich chaotisch, das habe ich noch nie erlebt«, sagte er. Zudem drehte Kaul auf. Doch Neugebauer biss sich durch, ließ sich auch von einer Blessur an der rechten Wade nicht aufhalten und wehrte Kauls Angriff mit letzter Kraft ab. Über die 1500 Meter wankte der Koloss nur noch ins Ziel.
Und so setzte Neugebauer seinen atemraubenden Aufstieg weiter fort. Deutscher Rekord (8961), Olympia-Silber, WM-Gold, jetzt der EM-Titel – der Modellathlet ist derzeit das Maß aller Dinge im Zehnkampf. Nun fehlt Neugebauer eigentlich nur noch Olympia-Gold in seiner Sammlung.

Werder Bremen gewinnt im Millerntor-Stadion gegen den FC St. Pauli. Jens Stage und Ludovit Reis sichern den 2:0-Erfolg. Für Stürmer Niclas Füllkrug ist die Wiederbegegnung mit den Werder-Fans das schönste Erlebnis.

Nach dem DFB-Pokal-Derby zwischen Waldhof Mannheim und Kaiserslautern kam es zu Tumulten und einem Platzsturm. Mannheims Trainer Mota verweigerte den Handschlag mit Torsten Lieberknecht und kritisierte, ebenso wie Waldhof-Verantwortliche, das Verhalten von FCK-Kapitän Marlon Ritter.

Das DFB-Pokalspiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern eskalierte durch massiven Pyrotechnik-Einsatz und Platzsturmversuche. Die Polizei musste mit Pferden und Hunden eingreifen, das Spiel stand kurz vor dem Abbruch.

Die deutschen Springreiter haben in Aachen den Weltmeistertitel gewonnen. Während das Team souverän siegte, führen Daniel Deußer und Steve Guerdat das Feld im Einzel an. Das Turnier war zudem eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

Beim DFB-Pokal-Spiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern kam es zu massiven Ausschreitungen. 85 Personen wurden medizinisch versorgt, 35 Polizisten verletzt. Die Partie stand mehrfach vor dem Abbruch.

Der 1. FC Kaiserslautern besiegte Waldhof Mannheim in der ersten DFB-Pokalrunde mit 1:0 nach Verlängerung. Das Spiel war von massiven Fan-Ausschreitungen, Pyrotechnik und einem Polizeieinsatz auf dem Spielfeld geprägt, die einen Abbruch beinahe erzwungen hätten.