Linken-Kandidat Pantisano will gegen "scheinbare Reformen" kämpfen
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- Linken-Kandidat Luigi Pantisano will gegen "scheinbare Reformen" auf dem Arbeitsmarkt kämpfen und die Wut von Beschäftigten aufgreifen.
- Er schließt ein Bündnis mit der CDU zur Verhinderung einer AfD-Regierung nicht aus, sieht aber das größere Fragezeichen bei der CDU.
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Why It Matters
Der Linken-Kandidat Luigi Pantisano äußert sich zur aktuellen politischen Lage und den anstehenden Parteivorsitzwahlen.
Der Kandidat für den Linken-Parteivorsitz, Luigi Pantisano, will gegen »scheinbare Reformen« auf dem Arbeitsmarkt kämpfen.
Er sprach im ARD-»Morgenmagazin« über die Wut von Beschäftigten eines Stahlwerks wegen der geplanten flexibleren Arbeitszeiten, »die dazu führen, dass sie 13 Stunden am Tag arbeiten sollen«. Diese Wut »wollen wir als Linke aufgreifen« und gemeinsam den Kampf führen, sagte Pantisano.
Der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Pantisano tritt bei dem heute Mittag beginnenden Bundesparteitag der Linken im Team mit der amtierenden Parteichefin Ines Schwerdtner bei der Wahl zur neuen Parteispitze an. Er will den aktuellen Chef Jan van Aken Partei ablösen, der aus Gesundheitsgründen nicht wieder kandidiert.
Auf die Frage, ob er auch ein Bündnis mit der CDU eingehen würde, um eine AfD-Regierung zu verhindern, antwortete Pantisano im »Morgenmagazin« mit »Ja«. Er glaube aber, dass das »größere Fragezeichen« bei der CDU sei.
»Wir als Linke sind eine antifaschistische Partei und wir werden alles dafür einsetzen, dass der Faschismus nicht an die Macht kommt«, sagte Pantisano. Dazu gehöre auch Kooperation, wenn es so weit kommen sollte. Die Linkspartei werde aber »einen Wahlkampf machen und um jede Stimme kämpfen, um die Herzen und die Köpfe der Menschen ringen, dass die AfD erst gar nicht in diese Situation kommt«, fügte er hinzu.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
Open Questions
- Wie wird die CDU auf das Bündnisangebot reagieren?
- Wie wird die Wut der Stahlwerksbeschäftigten kanalisiert?


