
Trotz möglicher Verluste für die Republikaner bei den Midterms bleibt die US-Verschuldung ein Belastungsfaktor für die Finanzmärkte.
AI-generated summary
Am 3. November finden in den USA Zwischenwahlen für das Repräsentantenhaus und Teile des Senats statt. Die US-Staatsverschuldung und Anleiherenditen stehen unter Beobachtung der Finanzmärkte.
US-Präsident Donald Trump könnte bei den Zwischenwahlen im November einen Denkzettel bekommen. Doch das heißt nicht, dass die US-Verschuldung sinken wird, meint Andrea Cünnen.
Hohe Zölle, versuchte Eingriffe in die Unabhängigkeit der US‑Notenbank, eine Haushaltspolitik, die den US-Schuldenberg immer weiter wachsen lässt – und dann noch der Irankrieg: Die Politik von US-Präsident Donald Trump hat Investorinnen und Investoren an den Finanzmärkten Nerven und manche auch Geld gekostet.
Viele US-Bürger sind ebenfalls unzufrieden mit ihrem Präsidenten, seine Zustimmungswerte sind niedrig. Sorgen machen sich die Amerikaner vor allem wegen der hohen Inflation. Der Krieg gegen den Iran ist unpopulär. Von daher könnten die Republikaner und damit Trump bei den Zwischenwahlen für den US-Kongress einen Denkzettel bekommen.
Wenn am 3. November alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses und 35 von 100 Senatorinnen und Senatoren neu gewählt werden, gilt derzeit für die Republikaner zumindest der Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus als höchst wahrscheinlich. Den zurzeit so nervösen Anleihemärkten würde das kaum helfen. Nur etwas Hoffnung gibt es in einem Punkt.
Wenn die Republikaner tatsächlich die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren, würde es für die US-Regierung unter Trump zwar schwieriger, Programme wie weitere Steuersenkungen durchzusetzen. Kürzungen im Haushalt wären aber auch wohl mit den Demokraten nicht zu machen. Das gilt vor allem, wenn sich deren linkes Lager durchsetzt.
Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank, meint deshalb: Eine nachhaltige Konsolidierung der Staatsfinanzen sei bei einem Wechsel der Mehrheiten im Repräsentantenhaus wohl nicht zu erwarten.
Damit dürften die Zwischenwahlen keinen Grund für sinkende Anleiherenditen liefern. Der Anstieg der US-Staatsschulden ist schließlich neben dem Anstieg der Energiepreise, der Inflationsraten und der Zinserwartungen ein wesentlicher Grund dafür, dass die Anleiherenditen so deutlich gestiegen sind. Hohe Anleiherenditen wiederum bremsen die Entwicklung an den Aktienmärkten.
Hinzu kommt: Dass die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren, wird an den Märkten erwartet. Gitzel meint dazu: „Eine Überraschung würde die Märkte mehr bewegen als ein Szenario, das bereits in den Kursen eingepreist ist“. Auch Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck, ist überzeugt: „Die US‑Midterms werden kein nachhaltiges Richtungssignal für die Märkte liefern.“
Eine positive Überraschung könnte es indes noch vor den US-Zwischenwahlen geben, weil so viele Amerikaner den Irankrieg ablehnen, meint Torsten Slok, Chefvolkswirt bei Apollo Global Management. „Die bevorstehenden Zwischenwahlen erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Abkommens im Nahen Osten.“ Das würde dann wohl zu einem Rückgang der Ölpreise, der Inflationsraten und der Anleiherenditen führen und gleichzeitig die Aktienkurse stützen.
Dass es so kommt, halten die meisten Marktteilnehmer jedoch nicht für sonderlich wahrscheinlich. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Bank unter 460 Investorinnen und Investoren. Demnach sehen 70 Prozent der Befragten die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es nun schnell eine Einigung im Krieg mit dem Iran gibt, bei maximal 40 Prozent.
AI outlook — possibilities, not facts
Verlust der Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus
Likely · Within months

The DAX lost 1.35 percent to 25,104 points, but remained above the 25,000 mark. Rising oil prices due to a tropical storm in the Gulf of Mexico and Houthi attacks, as well as troubled bond markets, particularly in France, weighed on investors. At the same time, German industrial production showed a surprise 2.0 percent increase in August, while US investors took profits and the automotive sector benefited from short-term protective measures against Chinese hybrid cars.
Helen Giza is leaving Fresenius Medical Care after four years as CEO. Her successor Shervin Korangy will take over the position on October 12th. The Supervisory Board emphasizes that the transformation goals have largely been achieved and a new leadership profile is needed for the next growth phase.

The Dax recorded a loss of 1.3 percent to 25,104 points on Wednesday. Stress factors include political uncertainty, the devaluation of the euro and rising oil prices as a result of new tensions in the Iran conflict.

Fresenius Medical Care is separating from CEO Helen Giza early. The supervisory board justifies the step with a lack of a growth strategy. Supervisor Shervin J. Korangy will be his successor as of October 12th.

Helen Giza is leaving the dialysis group Fresenius Medical Care early after four years. The supervisory board separated from the CEO due to a lack of growth strategies. Shervin J. Korangy will be his successor.

Anta Sports is taking over 29.06 percent of Puma shares from the French holding Artémis for around 1.5 billion euros. The Chinese group will thus become the largest shareholder in the Franconian sporting goods manufacturer, which has recently struggled with economic problems.