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Der DAX hatte zuletzt 0,8 Prozent zugelegt auf 25.277 Punkte trotz steigender Ölpreise. Der IWF hob seine Prognose für Deutschlands BIP-Wachstum auf 1,3 Prozent an, nachdem er zuvor 0,7 Prozent prognostiziert hatte. Die US-Berichtssaison beginnt mit den Quartalszahlen großer Banken und Gesundheitskonzerne.
Der DAX wird am Morgen in ersten Berechnungen leicht unter dem Vortagesniveau erwartet. Zu Wochenbeginn hatte der deutsche Leitindex noch knapp 0,8 Prozent zugelegt auf 25.277 Punkte - und dabei auch einem Anstieg der Ölpreise getrotzt. Aber die Risiken bleiben hoch, denn ein Ende der hohen Energiepreis scheint weiter nicht in Sicht. Im Gegenteil: Der Angriff der jemenitischen Huthi-Rebellen auf die saudi-arabische Hauptstadt Riad deutet eher auf eine weitere Eskalation hin.
Neben der geostrategisch schwierigen Weltlage blicken die Anleger zudem auf den Beginn der US-Berichtssaison, die vor dem Handelsstart an der Wall Street mit den Quartalszahlen der großen Banken startet. Vier der sechs großen US Häuser, JPMorgan Chase, Citigroup, Wells Fargo und die führende Investmentbank Goldman Sachs, öffnen ihre Bücher.
Zudem berichten auch die im Leitindex Dow Jones enthaltenen Großkonzerne Johnson & Johnson, ein Gesundheitsriese, sowie der größte Krankenversicherer des Landes, UnitedHealth.
Die Vorgaben aus Asien sind derweil schwach, die Märkte in Fernost litten unter den geopolitischen Spannungen und schwachen US-Technologiewerten. "Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der japanische Aktienmarkt heute von dem Abwärtstrend bei den US-Halbleiteraktien beeinflusst wird", sagte Maki Sawada, Strategin bei Nomura Securities. Der Nikkei-Index verliert über zwei Prozent.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) setzt derweil seine Wirtschaftsprognose für Deutschland und die Weltwirtschaft hoch. Der IWF rechnet nun damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr um 1,3 Prozent wächst, wie aus dem heute beim IWF-Jahrestreffen in Bangkok veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick hervorging.
Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als noch im Juli prognostiziert und stimmt mit der Prognose der Bundesregierung überein. Auch seine Erwartung für das globale Wirtschaftsleistung hob der IWF leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent an.
Der IWF rechnet nun damit, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum etwas weniger verlangsamt als zuvor erwartet, da die Industrieländer sich trotz der seit dem Iran-Krieg gestiegenen Energiepreise widerstandsfähig gezeigt hätten. "Die Weltwirtschaft hat sich als widerstandsfähig erwiesen, doch diese Widerstandsfähigkeit steht unter Druck, und die Risiken für das Wachstum sind eher nach unten gerichtet", gab IWF-Chefökonomin Silvana Tenreyro an.
Am Rohölmarkt bleiben die Preise nach den Angriffen auf den Flughafen der saudi-arabischen Hauptstadt Riad hoch und stiegen in der Spitze auf ein Zwei-Wochen-Hoch. Nordsee-Rohöl Brent und US-Leichtöl WTI verteuerten sich zwischen 1,3 und 1,5 Prozent auf rund 106 und 93 Dollar je Fass. Aktuell stehen die Notierungen nur leicht darunter.
Nach der Ausweitung der Angriffe der Huthi-Rebellen hoben die Analysten von Goldman Sachs daher ihre Prognose für den Brent-Preis für Dezember von 85 auf 90 Dollar pro Fass an. Der Energiesektor gehörte wegen der anziehenden Ölpreise zu den stärksten Branchen im S&P 500
Vor dem Start in die US-Bilanzsaison haben sich US-Anleger zu Wochenbeginn vorsichtig gezeigt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones gewann am Montag 0,4 Prozent auf 51.851 Punkte. Der technologielastige Nasdaq gab 0,4 Prozent auf 27.246 Zähler nach und der breit gefasste S&P 500 schloss kaum verändert bei 7.807 Stellen.
"Die großen Themen, die es in der Berichtssaison zu beobachten gilt, sind, wie Unternehmen KI einsetzen und davon profitieren", sagte Clark Bellin von Bellwether Wealth. Zudem sei wichtig, ob sie ihre Preissetzungsmacht beibehalten oder erhöhen und wie sie mit den gestiegenen Kreditkosten umgehen könnten.
Auf die Stimmung drückten am Montag erneut anziehende Ölpreise und die unsichere Lage im Nahen Osten. Auch Chipaktien tendierten schwächer. Zudem hielten sich Investoren wegen fehlender Impulse vom Anleihemarkt zurück, da der US-Rentenmarkt wegen des Feiertags Columbus Day geschlossen blieb.
Die Aktienhändler blickten zudem mit Sorge auf die jüngst auf ein 24-Jahres-Hoch gestiegenen Renditen, da hohe Energiepreise die Inflationssorgen schürten. Die Aussicht auf steigende Unternehmensgewinne und die Hoffnung, dass die Fed kurzfristige Zinserhöhungen vermeiden könnte, hatten vergangene Woche die drei wichtigsten Börsenindizes ins Plus gehievt.
AI outlook — possibilities, not facts
Der Brent-Ölpreis wird im Dezember 2026 durchschnittlich bei 90 Dollar pro Fass liegen.
Likely · Within months
Die US-Berichtssaison wird verstärkten Fokus auf KI-Einsetzung und Preissetzungsmacht der Unternehmen legen.
Likely · Within weeks

The International Monetary Fund warns of increased risks to financial stability from the AI boom, rising national debt and cyberattacks. In particular, indebted tech companies and circular deals could weigh on the markets.

Asian stock markets in Japan and South Korea recorded sharp losses on Tuesday. The triggers are US semiconductor losses, worries about US inflation and concerns about the CXMT memory chip architecture from China.
Record high energy prices drove inflation in Germany to 3.3 percent in September, the highest level in almost three years. According to the Federal Statistical Office, mineral oil products and heating oil were primarily responsible for the increase.

The Dax is holding above 25,000 points at the opening, while the accounting season begins with major US banks. The IMF raises Germany's growth forecast as chip stocks come under pressure worldwide.

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The employees of the Galeria department store chain are waiting for the Federal Employment Agency's decision on insolvency money for around 12,000 employees. According to Handelsblatt, financing has been secured until Wednesday after Gordon Brothers provided a low double-digit million amount. The insolvency administrator Frank Kebekus confirmed that the financing had been secured to business partners.