
AI-generated summary
Porsche litt unter sinkenden Absatzzahlen, insbesondere in China, geringerer Nachfrage nach E-Modellen und US-Zöllen. Zudem belasteten die Milliardenkosten für die Verbrenner-Verlängerung den Gewinn 2025 stark.
Nach heftigen Gewinneinbrüchen will Porsche zurück in die Erfolgsspur. Der Sportwagenbauer präsentiert einen Plan, wie das mittelfristig gelingen soll. Von allem weniger, das ist wohl die Antwort.
Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche will in den nächsten Jahren kräftig Kosten sparen und sich stärker auf Fahrzeuge mit besonders hoher Rendite fokussieren. Unter anderem dadurch soll Porsche wieder profitabler werden. Das geht aus einer Mitteilung zur strategischen Neuausrichtung - "Sportwagenschmiede '35" genannt - hervor, die auf einer Veranstaltung im schwäbischen Weissach bei Stuttgart vorgestellt wird.
"Mit unserer Strategie schaffen wir die Voraussetzungen, um Porsche in drei Phasen deutlich effizienter, produktiver und profitabler zu machen", sagte Konzernchef Michael Leiters, der seit Januar im Amt ist, laut Mitteilung. Aktuell gehe es vor allem darum, Kosten zu senken und Porsche finanziell robuster zu machen. Das soll mit Einsparungen, Personalabbau und mehr Spitzenmodellen geschehen.
Porsche will seine Entwicklungskosten für künftige Modellreihen den Angaben nach um bis zu 20 Prozent senken. Die Personalkosten in der Fertigung sollen mittelfristig um bis zu 30 Prozent runter, Verkaufs- und Vertriebskosten um 20 Prozent. Bei den Materialeinzelkosten peilt das Unternehmen ein Minus von rund 10 Prozent an. Die Anzahl von Modellvarianten soll ebenfalls sinken. Wesentliche Pfeiler der Strategie seien die Fokussierung auf das Kerngeschäft und eine Verschlankung der Organisation. So werden Managementpositionen mittelfristig um 40 Prozent verringert, wie Porsche mitteilte.
Weniger verkaufen, mehr Gewinne
Letztlich strebe Porsche eine deutlich niedrigere Gewinnschwelle an, die bereits bei weniger als 200.000 Einheiten erreicht werden soll. Zuletzt seien viele Teile des Konzerns eher auf die Produktion von 350.000 Autos ausgelegt gewesen, sagte Leiters - eine Folge des Wachstumskurses in den vergangenen Jahren. Bei welcher Stückzahl die Gewinnschwelle zuletzt lag, dazu machte er keine Angaben.
Klar ist aber, dass er den Konzern auf weniger Masse trimmen will - das gilt in der Autobranche als schwierig, weil in aller Regel Größenvorteile zum Tragen kommen. Bei Porsche soll nun der Anteil besonders teurer Autos von rund einem Drittel auf fast die Hälfte ausgebaut werden. Das soll bis 2030 den durchschnittlichen Verkaufspreis der teuersten 10.000 verkauften Autos von 270.000 Euro auf 330.000 Euro heben. Unter anderem ist ein größeres und teureres SUV als der Cayenne vorgesehen, und ein Zweitürer-Supersportwagen über dem 911er dürfte ebenfalls dazukommen.
Das Unternehmen aus Stuttgart hatte zuletzt zu kämpfen - unter anderem mit sinkenden Absatzzahlen, insbesondere in China, einer geringeren Nachfrage nach E-Modellen und den US-Zöllen. Hinzu kamen die Milliardenkosten für die Verbrenner-Verlängerung, die den Gewinn des Konzerns 2025 zum größten Teil aufgezehrt haben. Das Ergebnis nach Steuern brach im Vorjahresvergleich um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein. Im ersten Halbjahr stabilisierte sich das Ergebnis. Die Krise bei Porsche hatte zuletzt auch die Geschäftszahlen der Konzernmutter Volkswagen kräftig belastet.
Im Sommer hatten sich Management und Arbeitnehmer auf ein Sparprogramm geeinigt, das den Abbau von 5.000 weiteren Jobs in der Region Stuttgart bis 2035 vorsieht. Im Gegenzug wurden betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2035 ausgeschlossen. Bereits zuvor gab es bei Porsche Abbauprogramme - auch im Leipziger Werk und bei Tochterfirmen. "Insgesamt wird die Belegschaft im direkten und indirekten Bereich mittelfristig um 25 Prozent reduziert - mit einem strategischen Ziel von 30 Prozent", hieß es.
AI outlook — possibilities, not facts
Porsche wird bis 2030 den durchschnittlichen Verkaufspreis der teuersten 10.000 verkauften Autos von 270.000 auf 330.000 Euro erhöhen.
Likely · Within years
Die Belegschaft im direkten und indirekten Bereich wird mittelfristig um 25 Prozent reduziert, mit einem strategischen Ziel von 30 Prozent.
Very likely · Within years
Porsche wants to reduce costs, reduce the variety of models and increase the proportion of high-priced vehicles by 2030 in order to increase profitability again after a profit slump of 91.4 percent in the previous year.

At the Capital Markets Day in Weissach, Porsche boss Michael Leiters presented a strategy with a focus on combustion engines, new models such as the Macan 2028 and increased individualization in order to increase the operating margin to 10-15 percent, while the electric 718 Boxster with a virtual transmission should convey the driving experience of a combustion engine.

Under the new CEO Michael Leiters, Porsche wants to deviate from its electric strategy and focus more on gasoline engines again. The change follows the tenure of Oliver Blume, who aimed for a progressive direction for the brand. The article criticizes the possible wrong decision and raises the question of whether Leiters is wrong.

The Bentley Supersports is a super sports car powered purely by a V8 engine that focuses on lightweight construction and driving pleasure, but is significantly weaker and more expensive than the plug-in hybrid top model GT Speed. Despite lower performance and a higher price of 420,000 euros, the series, which is limited to 500 units, is already sold out.
In September, more than one in three newly registered cars in Germany was an electric car. With 88,600 vehicles, the share rose to 34.5 percent, which corresponds to an increase of 95 percent compared to the same month last year.

Zeekr is bringing its flagship 9X to Europe, a five-meter-long luxury SUV with a superhybrid drive that is available from 119,900 euros. The vehicle combines electric range of 180 km with a petrol range extender for a total range of 737 km and relies on luxury features such as Naim sound system with 32 speakers and lounge seats in the rear to attract customers from Bentley, Rolls-Royce and German premium brands.