Mehrere Tote bei Busunfall in der Ostschweiz
Ein niederländischer Reisebus ist im Engadin-Tal im Kanton Graubünden verunglückt. Die genaue Zahl der Opfer ist noch unklar.
Quick Look
- Bei einem Unfall eines niederländischen Reisebusses im Engadin-Tal im Kanton Graubünden sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden.
- Der Bus kam von der Straße ab und stürzte auf die Seite.
- Die genaue Opferzahl ist noch unklar.
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Why It Matters
Ein Reisebus der niederländischen Organisation Oad mit 48 Insassen verunglückte im Engadin-Tal.
Bei einem Unfall eines niederländischen Reisebusses sind im Osten der Schweiz mehrere Menschen getötet worden. Weitere Personen wurden nach Polizeiangaben verletzt. An Bord des Busses befanden sich demnach wohl 48 Personen. Aber auch Stunden nach dem Busunglück ist die genaue Zahl der Toten und Verletzten weiter unklar. Die Polizei verwies darauf, dass die genaue Zahl erst im Tagesverlauf bekanntgegeben werden könne. Zuvor müssten die Angehörigen informiert werden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa.
Das Unglück ereignete sich am späten Donnerstagnachmittag im Engadin-Tal im Kanton Graubünden. Zwischen den Orten Susch und Zernez sei der Bus gegen eine Leitplanke gestoßen, von der Straße abgekommen und auf die Seite gestürzt, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF. Der Bus blieb auf einer niedrigen Böschung neben der Fahrbahn liegen.
Die Ermittler gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten mit zahlreichen Fahrzeugen und einigen Helikoptern zu der Unfallstelle aus. Die Bergung der Leichen dauerte nach Angaben der Polizei bis in die späten Abendstunden.
Tagesausflug in die Schweiz
Der Bus war für die niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs. »Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz«, hieß es in einer Stellungnahme von Oad. »Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.« Aktuell könnten noch keine weiteren Informationen gegeben werden. Die Graubündener Polizei richtete eine Hotline für Verwandte und ausländische Konsulate ein.
Wie die niederländische Zeitung Algemeen Dagblad berichtete, war der Bus mit der Reisegruppe am Montag Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unglückstag habe ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden. Der Bus trug das Logo des Reisebusunternehmens Hartemink aus Eibergen. Eibergen ist eine Ortschaft in der Provinz Gelderland, die nicht weit von der Grenze zu Nordrhein-Westfalen entfernt liegt.
What to Watch
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Bekanntgabe der genauen Opferzahlen nach Benachrichtigung der Angehörigen
Very likely · Within days
Open Questions
- Wie hoch ist die genaue Zahl der Toten und Verletzten?
- Was war die genaue Unfallursache?

