Breaking
RUUS releases new plague statisticsCNTenghui Electronics-KY and other 5 stocks were put into disposal starting from 10/12, and 47 stocks including Evergreen and Nanjun International were listed as noteworthy stocks.CNMy embassy in the Maldives reminds Chinese tourists to pay attention to the safety of water-related activitiesPLMaximum fuel prices on Friday. It will be more expensiveARDeclaring a state of emergency in Florida and Alabama as Hurricane Isaias approachesBRMega-Sena draws accumulated prize of R$ 100 million this ThursdayFR“If we pay taxes, it’s so that our schools do better”: Tahar Rahim defends high school studentsDE“I want to see how he will disappoint his voters” – CDU man advocates election of SiegmundTRTrump reiterates that he deserves the Nobel Peace PrizeRUIn Kyiv, the work of security forces was affected due to strikes by the Russian Armed ForcesRUUS releases new plague statisticsCNTenghui Electronics-KY and other 5 stocks were put into disposal starting from 10/12, and 47 stocks including Evergreen and Nanjun International were listed as noteworthy stocks.CNMy embassy in the Maldives reminds Chinese tourists to pay attention to the safety of water-related activitiesPLMaximum fuel prices on Friday. It will be more expensiveARDeclaring a state of emergency in Florida and Alabama as Hurricane Isaias approachesBRMega-Sena draws accumulated prize of R$ 100 million this ThursdayFR“If we pay taxes, it’s so that our schools do better”: Tahar Rahim defends high school studentsDE“I want to see how he will disappoint his voters” – CDU man advocates election of SiegmundTRTrump reiterates that he deserves the Nobel Peace PrizeRUIn Kyiv, the work of security forces was affected due to strikes by the Russian Armed Forces
BackMidterms: Demokraten verklagen Trump-Regierung wegen TV-Spots
Midterms: Demokraten verklagen Trump-Regierung wegen TV-Spots
Developing
Tagesschau Ausland1 hour agoPolitics1 min readGermanyView translation

Midterms: Demokraten verklagen Trump-Regierung wegen TV-Spots

Das Democratic National Committee wirft der US-Regierung vor, Haushaltsmittel für regierungsfinanzierte Videos mit Botschaften von Donald Trump eingesetzt zu haben.

Quick Look

  • Das Democratic National Committee hat Klage gegen US-Präsident Donald Trump eingereicht.
  • Vorgeworfen wird ihm die illegale Verwendung von Haushaltsmitteln für regierungsfinanzierte Wahlwerbe-Videos im Vorfeld der Zwischenwahlen.

AI-generated summary

Why It Matters

Für Wahlwerbung dürfen in den USA grundsätzlich keine Steuergelder verwendet werden. Die Demokraten werfen der Regierung vor, Haushaltsmittel für Videos mit Botschaften Trumps umgelagert zu haben.

Font size

Die Demokraten haben wegen des Vorwurfs der Finanzierung von Wahlwerbung mit Steuergeldern Klage gegen US-Präsident Donald Trump eingereicht. Die US-Regierung verstoße damit gegen das Verbot der Verwendung von Haushaltsmitteln für "Werbungs- oder Propagandazwecke", heißt es in der Klage des Parteigremiums Democratic National Committee.

Trump wird darin vorgeworfen, die Aktion persönlich angeordnet zu haben. Dem US-Haushaltsamt wird vorgeworfen, dass es 20 Millionen Dollar dafür umgelagert habe. Laut Medienbeobachtungsunternehmen Ad Impact haben die Werbespots die Steuerzahler bereits mehr als zwölf Millionen Dollar gekostet, rund 10,7 Millionen Euro.

Die Demokraten argumentieren auch, dass die "illegale Verwendung von Steuergeldern durch die Trump-Regierung für Wahlwerbung" sie eines fairen Wahlkampfes beraube und benachteilige. Gemeint ist der Wahlkampf für die Kongress-Zwischenwahlen am 3. November. Sie fordern das Gericht in Washington auf, es der US-Regierung zu untersagen, Haushaltsmittel für die Erstellung und Ausstrahlung von Werbe-Clips zu nutzen.

Kampf gegen Kommunismus als Wahlkampfthema

Wenige Wochen vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA sorgen dort aktuell von der Regierung finanzierte Videos mit Botschaften Trumps für Aufregung. Die Videos sind unter anderem von einer Anti-Kommunismus-Botschaft geprägt und wurden auf mehreren TV-Kanälen ausgestrahlt. Eins ähnelt einem Wahlwerbespot Trumps aus dem Jahr 2024. Trump spricht in dem Schwarz-Weiß-Video von der "letzten Schlacht". Man werde "Kommunisten, Marxisten und Faschisten vertreiben".

In einem weiteren singt ein Chor im Hintergrund wieder und wieder die Worte "Love me". Trumps Stimme ist zu hören: "Amerika wird niemals ein kommunistisches Land sein." Im Video ist eingeblendet: "Finanziert von der US-Regierung".

Der US-Präsident und die Republikaner, die dem Trump-Lager angehören, haben es zu einer ihrer zentralen Wahlkampfstrategien erkoren, vor einer angeblichen kommunistischen Bedrohung der USA zu warnen. Immer wieder benennen sie in diesem Zuge insbesondere linke Vertreter der Demokraten als "Kommunisten".

Auch Republikaner kritisieren die Finanzierung

Die Demokraten kritisieren die Videos seit Längerem - und auch von Republikanern gab es Kritik. Für Wahlwerbung dürfen in den USA keine Steuergelder verwendet werden. Nach Vorwürfen der Finanzierung von Wahlwerbung mit Steuergeldern kündigte Trump jüngst an, die Kosten der umstrittenen Video-Botschaften künftig selbst tragen zu wollen. Offen blieb dabei allerdings, ob er auch die bereits aus Steuergeldern bezahlten Kosten übernehmen will.

In ihrer Klage werfen die Demokraten Trump zudem vor, dass auch nach seiner Ankündigung, die Kosten zu übernehmen, weiter Clips mit der Beschriftung "finanziert von der US-Regierung" ausgestrahlt wurden. Trump behauptet, es gehe nicht um Werbung für ihn selbst, sondern um Werbung für die USA.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Gericht entscheidet über Verbot der Nutzung von Haushaltsmitteln für Werbe-Clips

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Wird Donald Trump die bereits aus Steuergeldern gezahlten Kosten übernehmen?
  • Wie wird das Gericht in Washington über das geforderte Verbot entscheiden?

Related Topics

This article was originally published by Tagesschau Ausland.

Related Stories

More on this topicdemokraten