
Sogar im republikanischen Ohio wackelt Trumps Macht. Mit Geldversprechen, Briefwahl-Kritik, Zweifeln an Wahlcomputern und Gerrymandering versucht er, die Zwischenwahlen zu lenken.
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Donald Trump versucht mit verschiedenen Methoden, die kommenden Midterms zugunsten der Republikaner zu beeinflussen.
Trumps Macht wackelt. Sogar hier im republikanischen Ohio könnte seine Partei bei den Midterms die Mehrheit verlieren. Also hat Trump einiges versucht, um die Zwischenwahlen zu beeinflussen. Vier Beispiele.
Sein erstes Mittel der Wahl: natürlich Geld. Trumps Partei hat Spenden in Millionenhöhe bekommen, und auf dem Parteitag der Republikaner in Texas hat er ernsthaft das hier versprochen. Wenn die Republikaner das Repräsentantenhaus und den US-Senat gewinnen, werde ich eine Dividendenausschüttung für jeden erwachsenen Bürger in den USA veranlassen – über 5000 Dollar. Über eine Billion US-Dollar würde das die Regierung kosten. Das ist sowohl politisch als auch finanziell total unrealistisch. Trotzdem wiederholt Trump das gerade im Wahlkampf immer wieder: »5000 Dollars.«
Die Briefwahl ist vor allem bei demokratisch Wählenden beliebt. Trump bezeichnet sie immer wieder als betrugsanfällig. Belege dafür gibt es nicht. Aber das ist Trump egal. Ende März ordnete er an, den Versand von Wahlunterlagen strenger zu regeln. Einige demokratisch regierte Bundesstaaten klagten dagegen. Nach langem juristischen Hickhack verhinderte the Supreme Court Trumps Plan, zumindest vorerst. Für Kritiker:innen ist das vor allem eins: der Versuch, die Demokraten zu benachteiligen und das Vertrauen in Wahlabläufe zu schwächen.
Und das ist generell ein gutes Stichwort. Denn Zweifel an demokratischen Prozessen zu säen, das ist Trumps Ding. Zum Beispiel im Juli bei seiner letzten Rede an die Nation: Unsere Wahlcomputer sind von Hacking, Manipulation und Korruption bedroht. China und andere Länder haben versucht, sich in unsere Wahlen einzumischen. Beweise für Betrug wurden vertuscht. Laut Trump sollen offizielle Dokumente die Vorwürfe belegen. Tun sie aber nicht. Trump will seine Erzählung von einer gestohlenen Wahl fortführen, um sie dann zu nutzen, sollten die Republikaner die Midterms verlieren. Dann könnte er nämlich das Ergebnis leichter anzweifeln.
Am Ende ist es für Trump bei den Midterms wichtig, dass die Republikaner so viele Bezirke wie möglich gewinnen. Um das zu steuern, gibt es ein Instrument: Gerrymandering. So heißt das, wenn Parteien die Grenzen von Wahlkreisen neu ziehen, um zum Beispiel Wählende der gegnerischen Partei auf viele einzelne Bezirke zu verteilen. Zum Beispiel im Bezirk 32 in Dallas, Texas. Den haben 2024 noch die Demokraten gewonnen. Doch für die Midterms wurde der Wahlkreis zerteilt und mit Trump-näheren ländlichen Regionen zusammengelegt. Prognosen zeigen dort jetzt eine klare republikanische Mehrheit. Und die demokratischen Stimmen würden nach dem »Winner takes all«-Prinzip ins Leere laufen.
So easy ist es aber nicht immer. In Missouri ließ das Oberste Gericht die Republikaner abblitzen und lehnte den neuen Zuschnitt der Bezirke ab. Und man muss dazu sagen: Die Demokraten nutzen Gerrymandering natürlich auch. Wohin das alles führt, ist hier in Ohio und in vielen anderen Bundesstaaten noch komplett offen. Wir sind auf jeden Fall vor Ort und berichten auf SPIEGEL.de über alles rund um die Midterms.

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Around 1,175 SPD members, including Boris Pistorius and Karl Lauterbach, are calling for the Left to refrain from participating in government in Berlin. They express doubts about the party's ability to govern due to anti-Semitic incidents.

Left-wing MPs in the Bundestag fell victim to a massive spam bombing attack that blocked their email inboxes. The BSI was called in to investigate the incident. Other members of the Bundestag were not affected.

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The former ARD sports presenter Waldemar Hartmann was sharply criticized for an X-post about the Berlin left-wing politician Elif Eralp. Several politicians accused the 78-year-old journalist of racism, which he vehemently rejected.
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