
Nach Polizeigewalt gegen Protestierende sucht Indiens Premierminister den Dialog mit der jungen Generation.
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Weniger als vier Wochen zuvor ging die Polizei in Neu-Delhi gegen protestierende Jugendliche vor, die bessere Aufstiegschancen forderten.
Bangkok. Narendra Modi ist gekommen, um sich mit Indiens Jugend zu versöhnen. Nicht einmal vier Wochen ist es her, dass die Polizei in der Hauptstadt Neu-Delhi mit Schlagstöcken und Tränengas gegen frustrierte Jugendliche und junge Erwachsene vorging, die von der Regierung bessere Aufstiegschancen forderten.
Nun scheint Indiens Premierminister verstanden zu haben, dass er es sich kaum leisten kann, die Jugend weiter zu erzürnen. Immerhin ist in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt jeder zweite Einwohner jünger als 30.
Mit einem roten Turban trat der 75-Jährige am Samstagmorgen vor dem Roten Fort in Delhi ans Rednerpult, um der wachsenden Unzufriedenheit mit seiner Regierung etwas entgegenzusetzen. Der revoltierenden Gen Z, die für seine Regierung die größte innenpolitische Herausforderung seit Jahren ist, machte er in der 75 Minuten langen Ansprache zum indischen Unabhängigkeitstag konkrete Versprechen.
So gab er bekannt, dass die Regierung im kommenden Jahr zehn Millionen junge Menschen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz trainieren werde. Zudem kündigte er kostenlosen Nachhilfeunterricht an, der Schulabgänger auf Indiens extrem selektive Auswahltests vorbereiten soll.
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Regierung führt im kommenden Jahr KI-Trainings für zehn Millionen junge Menschen ein
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.
Annalena Baerbock steht kurz vor Ende ihrer Amtszeit als UN-Generalversammlungspräsidentin unter Druck. USA und Russland kritisieren ihr transparentes Auswahlverfahren für den nächsten UN-Generalsekretär als Kompetenzüberschreitung.